Es ist recht selten so, als ob über dem Standort ein Schleier von alles verhüllenden Standortfaktoren und undurchsichtigen Erfolgsgeheimnissen läge. Vielmehr ist es allzu oft ein eher lückenhaftes Netz aus unvollständigen oder in ihren dynamischen Wirkungsbeziehungen noch eher unbekannten Prozessen.  

Sa

15

Okt

2022

Kompetenz Wissensmanagement

Um im Leistungswettbewerb bestehen zu können, müssen Kompetenzen aufgebaut und weiterentwickelt werden, Wissensvorsprünge müssen in konkrete Nutzungsstrategien umgesetzt werden. Einige Grundsatzfragen: welches Wissen ist heute und welches morgen entscheidend für Geschäftserfolge? worin liegen Sinn und Notwendigkeit von Wissenszielen? welches sind die besonderen Herausforderungen bei der Definition von Wissenszielen? ist bekannt, wo und wie stark die Hebelfähigkeiten des vorhandenen Wissens angesetzt werden können? werden die allgemeinen Unternehmensziele in strategische und operative Wissensziele übersetzt? wird überprüft, inwieweit Wissensziele erreicht wurden? Mit Hilfe identifizierter Wissen- Einflussfaktoren können Unternehmen ihre Ziele und Aktivitäten überwachen: im Sinne eines Feedback-Systems, das die Umsetzung von unternehmensweiten Strategien in gezielte Aktionen steuert. Herzstück der Wissensbilanz ist die Zielverknüpfung hinweg über sämtliche Unternehmensbereiche.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=16&q=J%C3%B6rg+Becker

Sa

01

Okt

2022

Paranoiker managen Beziehungen

„Das hohe Maß an Misstrauen anderen gegenüber und die damit einhergehende Aufmerksamkeit auf potentiell unvorteilhafte Situationen helfen paranoiden Menschen, in Unternehmen nach oben zu kommen“. Paranoiker können ihre Beziehungen zu anderen so managen, dass sie möglichst wenig Angriffspunkte bieten.“Sie beobachten ihre soziale Umgebung genau und wechseln häufig, je nach Lage, die Beurteilung in Freund und Feind. Auch schafft es diese Gruppe besonderes gut, sich aus Situationen herauszuhalten, die schädlich für die Karriere sein könnten“. Unter den in der heutigen Wirtschaftswelt disruptiven und somit unsicheren Bedingungen sind Paranoiker auf diese häufig besser vorbereitet, weil sie solche Szenarien in ihrer Gedankenwelt bereits vorher durchgespielt haben.

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

https://www.amazon.de/Wandel-Best%C3%A4ndige-Bildungs-Arbeits-Standortwelt/dp/1726663922 

 

Mit Kompetenzanalyse Erfolgspotenziale aufspüren – Changemanagement mit Startup-Mentalität

https://www.amazon.de/Kompetenzanalysen-Erfolgspotenziale-aufsp%C3%BCren-Changemanagement-Startup-Mentalit%C3%A4t/dp/1097932443 

 

Decision Support - Entscheidungshilfen

 

https://www.amazon.de/Decision-Support-Sachbuch-Wirtschafts-Entscheidungshilfen-2-ebook/dp/B087GYRZ8J

Sa

01

Okt

2022

Anpassung Kenntnise und Fähigkeiten

Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten müssen also so gestaltet werden, dass sie Menschen in die Lage versetzen, ihre einst erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten möglichst zeitnah an ein sich veränderndes Umfeld anzupassen. Sozusagen ein persönliches Changemanagement. Auch denkt man heute anders: es muss nicht immer nur die Hundertprozent-Lösung sein, zunächst reichen auch einmal vielleicht nur achtzig Prozent aus. Denn was vor allem zählt, ist Schnelligkeit. Die bisherige Null-Fehler-Toleranz erscheint in einem neuen Licht: der Mut zum Querdenken und auch zum Scheitern sowie Neugierde und Empathie sind soziale Schlüsselqualifikationen, deren Exklusivität der Mensch noch lange für sich beanspruchen kann“.

 

Erfolgsplanung Personalmanagement

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Startup Wissensmanagement

https://www.bod.de/buchshop/startup-wissensmanagement-joerg-becker-9783739241449

 

Startup im Datenozean

 

https://www.bod.de/buchshop/startup-im-datenozean-joerg-becker-9783739229263

Fr

30

Sep

2022

Bewerbungstraining - Extrovertierte

Extrovertierte sind nicht besser als Introvertierte: man sollte beachten, dass stille und laute Menschen in etwa gleichviele gute oder schlechte Ideen haben, trotzdem aber nur die lauten und energischeren Menschen sie durchsetzen. „Was der Extrovertierte als anregend, inspirierend und beflügelnd empfindet, verschreckt manchmal den Introvertierten. Sein Rückzug ist indes keine Flucht, sondern gibt ihm die Möglichkeit, das Erlebte zu ordnen. Obwohl keine Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des einen oder anderen Typus zulässig sind, räumt man dem Extrovertierten meistens die höhere Chance auf eine erfolgreiche Karriere ein. Introversion, so Experten, gelte mit ihren Attributen der Empfindsamkeit, Ernsthaftigkeit und Schüchternheit als Persönlichkeitsmerkmal zweiter Klasse. Allerdings könnte man sich auch die Frage stellen, ob introvertierte Entscheider nicht so manche Krise besser meistern könnten (oder in der Vergangenheit sogar verhindert hätten)?

 

Selektiv 

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Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

https://www.bod.de/buchshop/goldwaschen-ist-muehsam-wirtschaftswissen-macht-reicher-joerg-becker-9783756203857 

 

Projekt Personal 

 

https://www.bod.de/buchshop/projekt-personal-joerg-becker-9783746065731

Do

29

Sep

2022

Abi63 Hola Eigenständigkeit und Selbstreflexion

mehr lesen

Do

29

Sep

2022

Stellenprofil Bewerbungsfaktoren

Eine Gesamtliste aller Bewerberfaktoren setzt sich zusammen aus Basisliste + Individuallisten (je nach Stellenprofil und -anforderung). Bei den Überlegungen zur Liste der Bewerberfaktoren muss nicht an einem Nullpunkt begonnen werden. Jeder Bewerber dürfte im Rahmen seiner Stellensuche bereits auf eine Reihe von immer wieder auftauchenden Faktoren gestoßen sein. Bewerberfaktoren werden zudem immer wieder in einer Vielzahl unterschiedlicher Veröffentlichungen angesprochen, analysiert und diskutiert. Professionelle Informationsquellen wären natürlich auch Personalberater und deren Checklisten. Im Sinn eines proaktiven Eigenvermarktungskonzeptes könnte der Bewerber auch selbst handeln, indem er im Rahmen der Marktorientierung bei und über seine Ziel-Unternehmen eigene Recherchen anstellt. Im Rahmen einer aktiven Bewerbungsstrategie gibt es immer auch Mittel und Wege, um direkt an der Quelle detaillierte Anforderungsprofile für bestimmte Stellenausschreibungen in Erfahrung zu bringen. Nicht zuletzt gehören hierzu auch gezielte Auswertungen von Stellenanzeigen. Mit einer zielgruppenspezifischen Zusammenstellung von Personalbilanz-Modulen eröffnen sich Möglichkeiten, auf ein Anforderungs- und Stellenprofil genau zugeschnittene Kenntnisse, Fähigkeiten und Beziehungen anzubieten, die von der Zielgruppe am dringendsten benötigt und nachgefragt werden.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

27

Sep

2022

Erkenntnisse im Bewerbungsgespräch

Für die Zusammenstellung eines tragfähigen Gerüsts aus Bewerberfaktoren können verschiedene Wege und Quellen genutzt werden. Erste Ausgangsbasis dürfte zunächst der eigene Erfahrungshorizont des Bewerbers sein. Er kennt sich und seine Situation wohl am besten. D.h.: jedes Bewerbungsgespräch ist, auch wenn es erfolglos war, eine Fundgrube für zukünftig verwertbare Erkenntnisse. Voraussetzung hierbei ist eine detaillierte Auswertung und Nachanalyse durch den Bewerber. Zunächst wird damit begonnen, eine Liste mit möglichst vielen für einen Bewerber in Frage kommenden Faktoren aufzustellen. Bei dieser Liste geht es noch nicht darum, zwischen wichtigen und weniger wichtigen Bewerberfaktoren zu unterscheiden, sondern zunächst nur um Vollständigkeit. In einem in sich stimmigen System bilden Bewerberfaktoren das Trägerwerk für alle nachfolgenden Analysen und Auswertungen, mit deren Hilfe eine Bewerbung schrittweise angereichert werden könnte.

 

Bewerbung und Personaleinsatz abseits ausgetretener Trampelpfade

https://www.amazon.de/Bewerbung-Personaleinsatz-abseits-ausgetretener-Trampelpfade/dp/1793012350

 

Selbstvermarktung der Karriere für einen erfolgsreichen Berufsweg

https://www.amazon.de/Selbstvermarktung-Karriere-einen-erfolgreichen-Berufsweg/dp/1728992966

 

Eine disruptive Arbeitswelt verlangt nach Agilität für das Berufsleben

 

https://www.amazon.de/disruptive-Arbeitswelt-verlangt-Agilit%C3%A4t-Berufsleben/dp/1726778363

Di

27

Sep

2022

Bewerbungstraining - Krisen bewältigen

Kaum jemand wird im Laufe seines Lebens von Schicksalsschlägen verschont bleiben: es können schwere Unfälle oder Krankheiten sein, der Tod eines lieben Menschen oder eine Trennung. Ein Absturz im Beruf oder eine Firmenpleite. Jeder einzelne Schicksalsschlag mit dem Potenzial, jemanden aus der Bahn werfen zu können. Einige zerbrechen daran, andere scheinen an Tiefschlägen sogar zu wachsen. Aber wodurch wird eine solche unterschiedliche Bewältigung begründet? Wüsste man es, könnte man selbst Prophylaxe betreiben und sich mental wappnen. Es ist die innere Einstellung, die darüber entscheidet, wie wir Krisen begegnen. Denn ob wir Krisen meistern, hängt weniger davon ab, wie scherzhaft wir sie empfinden (auch nicht davon, was die Ursachen sind oder ob wir eine Mitschuld tragen).

 

Wissen in Zeiten der Algokratie – Akteure erzählen

https://www.amazon.de/Wissen-Zeiten-Algokratie-Akteure-erz%C3%A4hlen/dp/1793116423

 

In Märkten mit Auslesprozessen hat Flexibilität Vorrang – Kompetenzanalyse und Standortanalyse als strategische Grundpfeiler

https://www.amazon.de/M%C3%A4rkten-Ausleseprozessen-Flexibilit%C3%A4t-Priorit%C3%A4t-Kompetenzanalysen/dp/1794030409

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

 

https://www.amazon.de/Wandel-Best%C3%A4ndige-Bildungs-Arbeits-Standortwelt/dp/1726663922

Mo

26

Sep

2022

Bewerbungstraining - risikooptimiertes Handeln

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Sa

24

Sep

2022

Mentalität deutscher Bildungsbürger

In Mitteleuropa entstanden während der Hochindustrialisierung im 19. Jahrhundert die Fabriken zuerst im Ruhrgebiet und in Oberschlesien. „Der Aufschwung einst bitterarmer Gegenden durch Fleiß, Pfiffigkeit und das Glück der Nachzügler betraf im 20. Jahrhundert das katholische Bayern genauso wie das pietistische Württemberg. Die Mentalität der deutschen Bildungsbürger hielt zu wirtschaftlichen Aktivitäten stets missgünstigen Abstand.: „Den modernen Massenkonsum, der im Amerika der 1920er Jahre den Hochkapitalismus einleitete, taten sie elitär als Dekadenzphänomen ab.“

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern 

https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-130-wirtschaftsfoerderung-und-informationsadern-joerg-becker-9783734782572

 

 

Fr

23

Sep

2022

Fähigkeit Team Kommunikation

Fachwissen wird für die meisten Stellenangebote als mehr oder weniger selbstverständlich vorausgesetzt.  Was aber vor allem zusätzlich verlangt und in die Tiefe gehend hinterfragt wird, sind: Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten, ganzheitliches Denken und Fähigkeit, erlerntes Wissen mit der Praxis zu verknüpfen. Darin zeigt sich die große Bedeutung der allgemeinbildenden Teile und Inhalte eines Studienganges. Gerade Studenten sind dazu aufgerufen, sich mit ihrem Wissen intensiv auch mit gesellschaftlichen Problemen zu befassen. Umso leichter dürfte es später fallen, eine angemessene Beschäftigung zu finden (auch dann, wenn ein absolvierter Studiengang nicht eng auf ein bestimmtes Berufsfeld ausgerichtet wurde).

Projekt Personal 

 

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Mi

21

Sep

2022

Umweltmanagement Entsorgung

Es genügt nicht, ein Umwelt-Warnsystem nur über ein einziges Meßsystem zu steuern. Das Umweltmanagement braucht zusätzlich Informationen, die auch Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Einflussfaktoren beobachtbar machen. So müssen zahlreiche Bereiche auf eine integrierte Datenbasis entsorgungsrelevanter Informationen zugreifen können: die Konstruktion braucht Daten darüber, welche Möglichkeiten die von ihr ausgewählten Werkstoffe für eine spätere Weiterverwendung haben oder welche Konsequenzen sich für eine notwendige Entsorgung ergeben würden. Der Einkauf kann die Beschaffung von Recyclingdaten nur mit entsprechenden entsorgungs- und kostenrelevanten Informationen planen. Das unternehmensweite Umweltcontrolling muss für Systeme sorgen, die zwischen den auf diesen technischen Inseln verteilten Daten Brücken schlagen.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=4&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

20

Sep

2022

Abi63 Hola - wissensintensive Parallelwelt

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Mo

19

Sep

2022

J. Becker Denkstudio - Informationsbeziehungen

Knowledge-Links: externes Wissensumfeld mit seinen vielfältigen Informationsbeziehungen ist so zu gestalten, dass damit ein dauerhafter Zuwachs der Wissensbestände entsteht (nicht nur an Quantität, sondern auch an Qualität) sowie der Wissensbestand auch immer auf einem aktuellen Stand gehalten wird. Wenn es aber vielen Unternehmen bereits schwerfällt, eine hinreichende interne Wissenstransparenz herzustellen, so haben sie mit der Verfolgung des externen Wissensumfeldes oft noch größere Mühe. Viele Mitarbeiter haben gar keine Verbindung zu externen Informationsquellen und -trägern oder kapitulieren vor der auf sie einstürmenden Informationsflut. Dennoch muss sichergestellt werden, dass man über wichtige Trends zeitnah informiert ist und dass wesentliche externe Wissensträger/ -quellen schnell identifiziert werden können.

Verlässliche Entscheidungen – Sachstory

https://www.amazon.de/Verl%C3%A4ssliche-Entscheidungen-Sachstory-J%C3%B6rg-Becker/dp/B086B8G26Y

Sa

17

Sep

2022

Intuition und scharfes Gespür

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Sa

17

Sep

2022

Kennzahlen Abwasser Kanalisation

Ausgangsbasis für die Errechnung von Abwasserkennzahlen ist die Gesamtabwassermenge in m3 als Summe aller belasteten und unbelasteten Wasserströme, die von dem Unternehmen in die Kanalisation oder in die Gewässer eingeleitet werden. Neben der Darstellung von Mengenströmen sind oft auch Kennzahlen zu einzelnen Schadstoffarten oder Schadstoffkonzentrationen sinnvoll. Die errechneten Schadstoffkennzahlen lassen sich in Form von Fracht an Schadstoffen insgesamt (in kg oder t), Fracht an Schadstoffen in bezug auf die Produktion (z.B. in kg/t) oder als Schadstoffkonzentrationen vor der Einleitung in die Kanalisation oder in ein Gewässer ausweisen. Zu den Abwasserkosten gehören auch die Kosten für die Abwasserreinigungsanlage einschließlich Abschreibungen, Personalkosten, Kosten für Hilfs- und Betriebsmittel sowie die Einkaufskosten der im Abwasser enthaltenen Roh- und Hilfsstoffe.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=21&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

16

Sep

2022

Benchmarks für die Umwelt

Relative Gliederungs- oder Beziehungszahlen sagen nichts darüber aus, wie die Leistung im Vergleich zur Konkurrenz, zu anderen Werken oder Standorten zu bewerten ist, d.h. die Umwelt-Performance wird unabhängig von der Größe und Produktionsleistung des Unternehmens dargestellt. Durch den zwischenbetrieblichen Kennzahlenvergleich kann besser beurteilt werden, ob der jeweilige Wert verhältnismäßig hoch oder niedrig ist. Ziel ist eine möglichst genaue eigene Standortbestimmung, um hieraus Verbesserungsziele und -maßnahmen ableiten zu können. Dieser sogenannte Benchmarkingprozess lässt sich als interner Betriebsvergleich zwischen eigenen Standorten/ Abteilungen/ Produktionsverfahren, als externer Betriebsvergleich mit Branchenwettbewerbern/ Zulieferern/ Kunden oder auch branchenübergreifend (d.h. wie hoch liegt der eigene Energieverbrauch im Vergleich beispielsweise zu einem Textil-, Chemie- oder Dienstleistungsunternehmen?) durchführen. Grundvoraussetzung ist, dass die Erhebungsgrundlagen beider Vergleichsobjekte übereinstimmen. Wenn beispielsweise der Energieverbrauch pro Mitarbeiter verschiedener Unternehmen verglichen werden soll, muss sowohl der Energieverbrauch als auch die Mitarbeiterzahl nach gleichen Kriterien erhoben worden sein (welche Energieverbräuche werden einbezogen? handelt es sich um den Primär- oder Sekundärenergieverbrauch? wie wird die Zahl der Mitarbeiter ermittelt? sind Teilzeitkräfte gleichermaßen berücksichtigt?).

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=20&q=J%C3%B6rg+Becker

Do

15

Sep

2022

Denkweise der Reduktion

 Für eine Systemtheorie sind alle Phänomene miteinander verbunden und voneinander abhängig. Man hat ein integriertes Ganzes vor sich, wenn dessen Eigenschaften nicht mehr auf die seiner Teile reduziert werden können. Man könnte meinen, komplexe dadurch verstehen zu können, wenn man sie auf ihre Grundbausteine reduziert und nach dem Mechanismus sucht, der diese Einzelteile zusammenwirken lässt. Diese Denkweise der Reduktion ist zwar in vielen Lösungsansätzen fest verankert, musst aber nicht zwangsläufig zum Erfolg führen.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=18&q=J%C3%B6rg+Becker

Mi

14

Sep

2022

Abi63 - Sozialkunde, Schulfach Wirtschaft

Für ein Schulfach „Wirtschaft“ liegen die Meinungen weit auseinander. Nach Ansichten der Befürworter eins solchen Faches spielt die Ökonomie in Politik, Gesellschaft wie auch im Alltag eine derart große Rolle, dass junge Menschen ein systematisches Wissen brauchen, um sich in der Welt zurecht zu finden. Für die Kritiker dagegen gilt die Gefahr zu bedenken, dass damit Gewinnstreben verherrlicht und soziale wie auch ökologische Aspekte außer Acht gelassen würden. Andere suchen für die diese gegensätzlichen Positionen nach mehr grundsätzliche Antworten: „Muss man in der Schule wirklich lernen, wie man einen Miet- oder einen Versicherungsvertrag ausfüllt? Sinnvoll erscheint der Grundsatz, Schule sollte zwar auf das Leben vorbereiten, aber nicht auf jede denkbare Lebenssituation. In ihr soll strukturelles Wissen systematisch aufbereitet vermittelt werden. Praktische Lebenshilfe kann nicht Kern des Pflichtunterrichts sein“. 

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

13

Sep

2022

Kennzahlen Umwelt Auswirkungen

Umweltleistungskennzahlen können in die Bereiche Stoff- und Energiekennzahlen sowie Infrastruktur- und Verkehrskennzahlen untergliedert werden. Umweltleistungskennzahlen ermöglichen somit die Beurteilung und Steuerung der Umweltauswirkungen. Umweltzustandskennzahlen liefern Informationen über die Umweltqualität in der Umgebung des Unternehmens, d.h. beispielsweise über die Wassergüte eines nahegelegenen Sees oder über die regionale Luftqualität. Hieraus können dann spezielle Umweltindikatoren sowie umweltpoltische Zielsetzungen und Prioritäten abgeleitet werden. Der Aufwand für eigene Erhebungen solcher Zustandskennzahlen rechnet sich meistens nur dann, wenn das Unternehmen selbst an seinem Standort der Hauptverursacher eines Umweltproblems ist (z.B. Lärmbelästigungen durch einen Flughafen, Wasserverschmutzung durch einen großen Direkteinleiter u.a.). In anderen Fällen ist häufig auch der Rückgriff auf Informationen und Messwerte der regionalen Behörden möglich, um deren direkte Auswirkungen auf regionaler Ebene kontrollieren und Entlastungen oder Verbesserungen aufzeigen zu können.

Umweltwissen gehört zum Wirtschaftswissen

 

https://www.amazon.de/Umweltwissen-geh%C3%B6rt-Wirtschaftswissen-J%C3%B6rg-Becker/dp/1790162599

So

11

Sep

2022

Intellektuelles Kapital positionieren

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Sa

10

Sep

2022

Klima - regionalspezifische Risiken

Für die Landwirtschaft entstehen durch Klimaveränderungen nicht zur sorten- und regionalspezifische Risiken, sondern auch Chancen: durch frühe Blüten kann bei einigen Sorten der Hitzestress im Sommer vermieden werden. Vor allem Kulturen mit langen Standzeiten können von verlängerten Vegetationsperioden profitieren. Durch ein milderes Klima entsteht für bestimmte Planzarten (z.B. Soja) überhaupt erst die Chance, sie anbauen zu können. D.h. Landwirte entwickeln sich mehr und mehr auch zu Standortmanagern. Es werden regional angepasste Sorten erforscht, die sich an verändernde Standortbedingungen am besten anpassen können. Weiterführend müssen in diesem Rahmen auch veränderte Fruchtfolgen, Anpassung von Arten- und Sortenwahl, Maßnahmen zur Bodenbearbeitung und ein hierauf abgestimmtes Wassermanagement untersucht werden.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=15&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

09

Sep

2022

Wenn die Blätter sinken

Es sei darauf hingewiesen, dass Romantik mehr als ein rückwärtsgewandter Kult ist. Als eine die damalige Zeit prägende Kulturepoche wirkt Romantik als fortdauernde Anregung noch bis in die heutige Gegenwart. In Hessen gibt es viele Orte, die in der Zeit der Romantik und für die Romantik von Bedeutung waren. Die Region Rhein-Main war auch schon damals ein kultureller Knotenpunkt: Impulse durch Maler, Dichter, Musiker und Gartenarchitekten wirken bis heute. Rhein-Main, eine Region, die experimentierfreudig durch künstlerischen Austausch Synergien freizusetzen versteht. Das Potential der Romantik erschließt Bildende Kunst, Landschaftsgärten, Musik und Literatur. Wenn auch die Region Rhein-Main nicht (wie etwa Heidelberg oder Jena) die Wiege der Romantik war, war sie doch so etwas wie ihr Labor.

 

Ernst Becker:

Wenn die Blätter sinken

träumend und ein Vogellaut

wie ein Seufzer und das Blinken

eines Sternes traumbetaut

aus dem blassen Himmel schaut.

Und von ferne her der Wind

bringt Umarmung im Regen

Küsse auf geheimen Wegen.

Ach so viele Dinge sind

aufgeboten deinetwegen.

Vögel, Blatt und Stern

und Regen und der Wind.

RheinMain Storytelling 

 

https://www.bod.de/buchshop/rhein-main-storytelling-bruchstueckhafte-standortbeobachtungen-joerg-becker-9783746065038

Do

08

Sep

2022

Landkarte des Denkens vermessen

Im Rahmen einer neuen Beziehung zwischen Natur und Technik werden „Landkarten des Denkens“ erforscht. Wie ist ein Gehirn im Detail aufgebaut? Wie denkt der Mensch? Was genau geschieht dabei? Was steuert das Denken? Ist Denken beeinflussbar? Forscher kommen zu dem Schluss, dass heutige Computer zwar keine großen Kommunikatoren sein mögen, aber viel Potenzial haben, Gedanken zu lesen. Ob wir wollen oder nicht: wir werden uns mit Robotern mehr oder weniger anfreunden müssen. Sie werden mit uns kommunizieren, sich mit uns unterhalten, für und mit uns arbeiten.

Kreditnehmer in unsicheren Zeiten

Personalbilanz-Analysestory 

 

https://www.amazon.de/Kreditnehmer-unsicherer-Zeit-PERSONALBILANZ-ANALYSESTORY-Becker/dp/B09V3M4LHF

Di

06

Sep

2022

Homo oeconomicus

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Mo

05

Sep

2022

Wasserentnahme steigt weltweit

Weltweit ist die Landwirtschaft der größte Wasserverbraucher. Obwohl die Gesamtwassermenge für die Landwirtschaft steigen wird, wird der Anteil der landwirtschaftlichen Wasserentnahme an der globalen Wasserentnahme sinken, da sich die Wasserentnahme durch die Industrie etwa verdreifachen dürfte. Die Wasserentnahme durch die Haushalte wird vor allem in Afrika und Asien stark zunehmen, in Europa und Südamerika dagegen teilweise eher rückläufig sein. Der Anteil der Haushalte liegt weltweit bei 8 Prozent der Gesamtnutzung. Je nach Wirtschaftsstruktur und Technologie liegt der Anteil der Entwicklungsländer an der industriellen Wassernutzung zwischen 10 und 30 Prozent, gegenüber einem Anteil von 60 bis 80 Prozent in Industrieländern.

Personalbilanz Lesebogen 74 – Managementwissen Betriebswirtschaft, Handlungsräume im Szenario vermessen 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-74-managementwissen-betriebswirtschaft-handlungsraeume-im-szenario-vermessen-joerg-becker-9783741284175

So

04

Sep

2022

Abi63 Hola - Fesseln der Erdenschwere

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So

04

Sep

2022

Digitalisierung der Arbeit

Für Arbeitnehmer bedeutet Digitalisierung nicht automatisch, dass ihre Arbeit künftig von Robotern und Algorithmen erledigt wird. Sicher ist aber, dass für die digitale Arbeitswelt zukünftig andere Fähigkeiten notwendig sein werden, d.h. Arbeitsabläufe nicht bis in alle Ewigkeiten unverändert bleiben. Auf der einen Seite wachsen die Anforderungen, auf der anderen Seite kann man dafür wohl einen Gewinn an Flexibilität verbuchen. Im Kern geht es um die Frage, welchen Stellenwert menschliche Arbeit in Zukunft haben wird. Oder noch deutlicher: „schafft die Wissensarbeit die Wissensarbeit ab?“. Mit fortschreitender Digitalisierung kann Arbeit von vielen Orten aus und zu flexiblen Zeiten erbracht werden. Flexibilität ist nicht unbegrenzt steigerbar, bringt auch neue Belastungen mit sich und findet unter Umständen bereits dort eine Grenze, wo die Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben total zu werden( droht oder zur Restgröße degeneriert). Nicht zuletzt erfordert Flexibilisierung von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin und Selbstverantwortung.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=11&q=J%C3%B6rg+Becker

Sa

03

Sep

2022

Einweisungsflug

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Fr

02

Sep

2022

Hessen - Infrastruktur und Flächen

 

Was will der Standort erreichen? Welche Position am Markt will der Standort einnehmen? Neue Vorreiterrollen können beispielsweise in innovativen Dienstleistungsmärkten übernommen werden. Hierfür muss der Standort Anstrengungen intensivieren, fokussieren und miteinander vernetzen. Dabei ist die strategische Standortbilanz ein geeignetes Instrument, mit dem einerseits bereits von der Vision ausgehende Defizite und Versäumnisse offengelegt/sichtbar gemacht werden können, andererseits aber auch Potentiale und Handlungsspielräume aufgezeigt werden können. Auf keinen Fall darf man in der trügerischen Annahme verharren, dass sich die Dinge von selbst wie gewünscht entwickeln werden.

 

Spezielle Leitbild-Gedanken

Durch intelligent vernetzte Infrastruktursoll die Rentabilität unternehmerischer Investitionen verbessert werden

Industrie soll unabhängig vom konkreten Standort Geschäftsmodelle anpassen und erweitern können, d.h. auch am „Internet der Dinge“ teilnehmen

Hessen will mit Zentrum Rhein-Main Unternehmen schnelle und effiziente Versorgungs- und Vertriebsverbindungen zu anderen Zentren Europas bieten

Verknüpfung Flugstrecken-, Bahn- und Straßennetze

Internationale Verknüpfung und Optimierung einzelner Verkehrsträger

Industrieflächen für besondere Standort- und Erschließungsansprüche der Industrie vorhalten

Hessen als Bestandteil des digitalen Backbones Europas stärken

Position Frankfurts als führender Internetknoten Europas ausbauen

 

Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ableitet und entwickelt. Es kommt darauf an, diese komplexen Elementarteile und -energien des Standortes ausfindig zu machen, genau zu lokalisieren, möglichst detailliert quantifizierbar zu machen und die vielfältigen Wirkungs- und Kräftebeziehungen untereinander offenzulegen. Wirtschaftsförderung und Standortanalyse sind eng miteinander verzahnt, keine der beiden Seiten dieses Begriffspaares ist jeweils ohne die andere richtig handlungsfähig. Beide Funktionen bedingen und befruchten sich gegenseitig. Beide Seiten begründen sich auf dem gemeinsamen Fundament der Standortfaktoren.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels 

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Fr

02

Sep

2022

Ohne Wasser gibt es kein Leben

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Do

01

Sep

2022

Managementzeiten - Rezession oder Boom

Je mehr über einem Unternehmen statt Schönwetter- dann einmal Gewitterwolken (Umsatzrückgang, Gewinneinbruch, Kundenverluste, aggressive Konkurrenz, Konjunkturrückgang, politische Umfeldverschlechterung u.a.)aufziehen, desto heftiger pfeift der Wind an der Bergspitze (sprich Managementebene) – und die Sehnsucht nach dem Basiscamp steigt. Der Führungskraft und dieser oder ähnlicher Situation ist äußerlich selten etwas anzumerken: sein Gang ist aufrecht, seine Stimme fest, sein Ehrgeiz ungebrochen, sein scharfer Verstand arbeitet, Verhandlungen wie immer knallhart geführt. Innerlich dagegen sieht es oft anders aus: Schlaflosigkeit, Unfähigkeit abzuschalten und zu regenerieren. Das Gefühl, unentrinnbar in einer Endlosschleife gefangen zu sein.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=27&q=J%C3%B6rg+Becker

Mi

31

Aug

2022

Kosten von Handeln und Nicht-Handeln

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Di

30

Aug

2022

Wissensgestütztes Wirtschaften

Der Umgang mit Wissen als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wird vom bewussten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen. Wissen manifestiert sich sowohl in internen Kommunikationsnetzwerken, dem „Unternehmensgedächtnis“, als auch im Verbund mit externen Kooperationspartnern. Es wird immer mehr darauf ankommen, dass man wissensgestützte Produkte und Dienstleistungen nutzt, denn der Marktwert heutiger Produkte und Dienstleistungen basiert zu einem immer größeren Teil auf deren Informationsgehalt.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital

Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuchten 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-333-mittelstand-mit-informationsbasiertem-strukturkapital-joerg-becker-9783743182110

Mo

29

Aug

2022

Umwelt - wovon die Zukunft abhängt

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So

28

Aug

2022

Lügen gibt es überall und jederzeit

„Ein kluger Mann soll einmal geraten haben, dass alles, was man sagt, wahr sein sollte, aber dann man nicht alles, was wahr ist, auch sagen sollte.“

„Dabei steht fest: Ob in der Politik, im Privatleben, in der Wirtschaft oder im Sport – gelogen wird überall.“

„Lediglich das Ausmaß und deren Häufigkeit variieren?“

Als der Begriff „Aktienfonds“ auf den Finanzmärkten noch kaum bekannt war und noch nicht zum alltäglichen Wortschatz zählte, wurde in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von einem ehemaligen amerikanischen Sozialarbeiter die Finanzfirma Investors Overseas Services gegründet. Deren IOS-Fonds galt seinerzeit als äußerst attraktiv und versprach eine hohe Rendite. Zigtausende Anleger steckten ihr Geld in jene IOS-Fonds, darunter auch viele prominente Deutsche. Zu besten Zeiten lagen vier Milliarden Dollar in dem Fonds, doch am Ende war alles futsch. Ein Teil des Vermögens schmolz im Börsenabschwung von 1970 dahin, den Rest erledigte der Amerikaner Robert Vesco, der sich mit windigem Geschäftsgebaren als Retter in der IOS-Not anbot aber nichts anderes machte, als die Fonds zu plündern. Wobei es ihm gelang, Anleger dabei so unter Druck zu setzen, dass deren hochwertige Wertpapiere auf seine zwielichtigen Unternehmen und Konten umgeschichtet wurden. Als die Sache aufflog, hatte sich der „IOS-Retter“ längst nach Kuba abgesetzt, wo er wegen Drogenhandel und Betrug viele Jahre in Haft saß.

 

„Wobei man grundsätzlich viele Dimensionen des Lügens beachten muss.“

„?“

„Da ist zum einen der Gewinn, den man aus der Lüge zieht.“

„Richtig, je höher der potenzielle Gewinn, umso größer der Anreiz zum Lügen.“

„Das zweite Element einer Lüge ist ihre Offensichtlichkeit.“

„Also wie leicht man Gefahr läuft, von anderen Menschen als Lügner erkannt zu werden?“

„Ja, je offensichtlicher desto höher sind die Hürden, zu lügen.“

„Aber es lügt sich leichter, wenn man für die Lüge eine Rechtfertigung findet.“

 

„Einen weiteren Einfluss auf die Wahrheitsliebe dürfte auch die potenzielle Bestrafung, sowohl materiell als auch immateriell, haben.“

Sa

27

Aug

2022

Abi63 - Schule, Uni, Job

Es scheint sich öfter als man denkt zu erweisen: die besten in der Schule oder später an der Uni sind nicht zwangsläufig auch die Erfolgsreichsten im Job. Im Kreis von Professoren und Forschern kann auch der schüchterne Typus viel wettmachen, wenn er blitzgescheit ist. Aber egal ob nun Manager oder Professor: für gute Leistung braucht es immer auch das Persönlichkeitsmerkmal Gewissenhaftigkeit. Wer gute Leistungen bringt, verdient nicht automatisch gut. Hierzu kommen Studien zu dem Ergebnis, dass emotionale Stabilität erzielte Gehälter am stärksten beeinflussen  kann, flankiert vom Merkmal der Offenheit für Erfahrungen. Da emotionale Stabilität ihren Höhepunkt im Alter von sechzig Jahren erreicht, verwundert es daher weniger, wenn dann Ältere manchmal auch noch höhere Gehälter realisieren können. Die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für spätere Berufs- und Gehaltserfolge könnte Eltern beruhigen, deren Kinder nicht den höchsten IQ vorweisen können.

Erfolgsplanung Karriere mit Selbstvermarktung des Intellektuellen Kapitals

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Fr

26

Aug

2022

Standortvermessung Indikator Toolbox

Oft ist das eigentliche Standortgeschehen kaum für Schlüsselpersonen vor Ort und noch weniger für Außenstehende wie beispielsweise dringend benötigte Investoren durchschaubar: je nach einer der vielfältigen Standortfragen richtet man den Blick bzw. die Analyse immer nur auf einige hierzu herausgepickte Aspekte, lässt alles Andere außen vor oder überlässt es anderen Paralleluntersuchungen, -gutachten und -programmen. Die Begründung und Rechtfertigung hierfür klingen immer gleich oder ähnlich: andere Vorgehensweisen sind zu kompliziert, nicht machbar, zu aufwendig, nicht praktikabel usw. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Wenn man nicht bereit ist, sich diesen Anforderungen zu stellen, werden es im Wettbewerb andere für einen tun. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht.

Wirtschaftsförderung mit Regionalmarketing

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 Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten. Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

J. Becker Denkstudio

www.beckinfo.de

www.rheinmaingeschichten.de

Do

25

Aug

2022

E. Becker - im Luftmeer daheim

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Do

25

Aug

2022

Krieg - Träume in Gefangenschaft

E. Becker:

Die Dämmerung stand

an der Grenze zwischen Tag und Nacht.

Die Sonne will schon

in der blauen Ferne versinken,

als ob sie noch einmal all das Licht,

welches sie zu geben vermag

im herbstlich bunten Wald

im Osten erstrahlen lässt.

 

Und ich schaute hinein

in diesen Herbstabend

mit meinem frohen Herzen,

denn ich weiß das Mädchen,

das ich liebe,

an meiner Seite.

In ihren Augen spielt die Schönheit

des scheidenden Tages.

Nun hat der Wald uns aufgenommen.

Wir schreiten über den Teppich bunten Laubes

und immer wieder fallen Blätter

leise zur Erde nieder,

 

langsam pendelnd leise.

Mi

24

Aug

2022

Standort Flächenpotenzial

Ein zentraler Standortfaktor ist das Flächenpotenzial. Neben den Kosten (und der Verfügbarkeit) für die notwendigen Flächen spielt auch die Beschaffenheit der Grundstücke eine Rolle Erreichbarkeit, vorgeschriebene Nutzungen u.a.). Bei der Gestaltung der Infrastruktur geht es um Siedlungsentwicklung: Wohnungsbestand, Wohnungsbedarf, Wohnungswünsche, Service-, Betreuungs-, Bildungsangebote in Wohnnähe, Vereinbarkeit zwischen Wohngebieten und Gewerbegebieten, Anpassungsfähigkeit der Siedlungs- und Wohnsituation. Verkehrswege: Anbindung an Autobahnen, Bahn, Flughafen, ÖPNV. IT/Kommunikation: Vernetzung, Ausstattung der Netze, e-Government. Räumlich konzentrierte Innovationsnetzwerke: Durch die Bildung von Netzwerken lassen sich Kooperationsbeziehungen mit Partnern organisieren, durch den damit verbundenen Wissensaustausch lassen sich Technik- und Marktunsicherheiten reduzieren. Solche Netzwerke haben eine starke räumliche Komponente und ermöglichen aufgrund von Lokalisationsvorteilen zusätzliche Synergieeffekte.

Regionalmarketing - unabhängige Standortvermessung

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Di

23

Aug

2022

Multiplizierte Identitäten

Über die Welt wurde ein fein gewobenes Netz geworfen, aus dem fast alles herausgefischt werden kann, was auf der Welt passiert. Kaum einer fragt sich, wie oft oder wie dicht er an und in diesen Netzen hängt, die nun die Welt und alles Drumherum bedeuten. Die Auflösung der Privatsphäre nimmt auch dort zu, wo wir es lange weder wissen noch sehen. Das Vielfachleben schleust multiplizierte Identitäten durch alle möglichen Kanäle, immer mehr Menschen denken nur noch in Hauptsätzen (kurz, bündig).

Personalbilanz Lesebogen 313 – Mittelstand mit Kommunikations-, Wissens- und Planungs-Plattform 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-313-mittelstand-mit-kommunikations-wissens-und-planungsplattform-joerg-becker-9783743193260

Mo

22

Aug

2022

Knappe Ressource Freifläche

Auf der Wunschliste vieler Bürger stehen Vergrößerung der Wohnfläche pro Kopf, Verbesserung der Mobilität oder Optimierung der Freizeitangebote. Die Wahrnehmung dieser Wünsche führt zu flächenintensiven Wohngebieten mit der Folge eines weiteren Ausbaus der Pendlerstraßen, der Anlage von Umgehungsstraßen und von Eventplätzen. Kaum wahrgenommen werden die Endlichkeit der Ressource Freifläche, die Auswirkungen einer Verknappung auf Gestaltungsmöglichkeiten zukünftiger Generationen oder die Zerschneidungswirkung durch Verkehrswege. Daher ist die kommunalpolitische Akzeptanz für eine Begrenzung der Flächeninanspruchnahme eher gering. Hinzu kommt, dass die Innenentwicklung und die Aktivierung von Brachen oder unangemessen genutzten Liegenschaften mit höherem verwaltungstechnischem Aufwand (Einigungsbedarf mit Eigentümer, Herstellung der Bebaubarkeit u.a.) verbunden sind als die Ausweisung neuer Flächen.

Standortbilanz Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern

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Do

18

Aug

2022

Alles nur Illusion?

„Wir reden bei einer Risikoanalyse aber nicht über das Halbdunkel der Orakel und Weissager?“

„Na ja, irgendwie vielleicht schon.“

„?“

„Manchmal könnte man sich schon fragen, ob die komplexen mathematischen Modelle vielleicht doch nichts anderes als eine moderne Entsprechung der Götzenbildnisse unserer Vorfahren sind.“

„Ob wir uns, indem wir uns in die Hände ausgeklügelter Modelle und Black boxes begeben, nicht demselben naiven Glauben unterwerden, den unsere Vorfahren ihren Göttern und Schamanen entgegenbrachten?“

„Oder ob die gesamte Risikowissenschaft nicht doch nur eine vieles verschleiernde Illusion ist?“

 

Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

 

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Di

16

Aug

2022

Risiko - Handlungsfähigkeit

Risikobereite Startups haben es grundsätzlich in einer Gesellschaft leichter, die weniger Angst hat und auch ein Scheitern nicht verdammt. Dieser Zustand der Unsicherheit (das Gefühl der Ohnmacht) verfestigt sich so lange, bis sich konzeptionelle und geeignete Werkzeuge finden, die wieder Perspektiven und ein Gefühl für Handlungsfähigkeit aufzeigen. In einfachen Fällen betrachten rationale Menschen dabei die Eintrittswahrscheinlichkeiten einer bestimmten Schadenshöhe (die allerdings von der gefühlten Risikowahrnehmung auch durchaus abweichen kann). Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeiten markieren: Ein beispielhaft angenommenes Entscheidungsproblem, vor dem man stehen könnte: Situation A: Gewinn 5.000 mit der Wahrscheinlichkeit 0,2 oder Gewinn 0 mit der Wahrscheinlichkeit 0,8. Oder Situation B:    Gewinn 2.500 mit der Wahrscheinlichkeit 0,3 oder Gewinn 0 mit der Wahrscheinlichkeit 0,7.

 

https://www.amazon.de/Rational-bis-intuitiv-Storytelling-Marktentscheidungen/dp/B087SCJ5J6

Sa

13

Aug

2022

Abi63 Hanau Hola - Zukunft im Gewesenen

Und irgendwie geht es bei der Kommunikation in der Filterblase ja auch um so was wie Bodenschätze im digitalen Königreich.“

„Echt?“

„Ja, nämlich das Recht auf Vergessenwerden und das Streben nach Gefundenwerden.“

„Beides gleichzeitig?“

„Ja, um Sieg und Platz in den Ergebnislisten der Suchmaschinen.“

„?“

„Um die Entdeckung der Zukunft im Gewesenen, um algorithmengesteuerte Suchroboter und Absauger.“

„Bei der Kommunikation in einer Filterblase?“

„Alle Kritik an Suchmaschinen geschieht doch vor dem Hintergrund, dass Inhalte diesen meistens freiwillig überreicht werden.“

„Stimmt, oft wird ja sogar noch versucht, diese möglichst windschlüpfrig in die Algorithmengerüste der Suchroboter einzupassen.“

„Zum Beispiel all diese Fotos von den ganzen Klassentreffen.“

„Und gleichzeitig wird dann das Recht auf Vergessenwerden eingefordert.“

„Und das kostenlose Absaugen von Daten bis hin zur Manipulation von Suchergebnissen angeprangert.“

 

Vom Schüler zum Professional 

 

https://www.bod.de/buchshop/vom-schueler-zum-professional-joerg-becker-9783734783562

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Sa

13

Aug

2022

J. Becker Denkstudio - Entscheidungstechniken

Der Kampf gegen das Risiko wird wesentlich vom vorhandenen Entscheidungsvermögen, d.h. Entscheidungstechniken als Denkhilfen, bestimmt. Es gilt Murphys Gesetz von der Böswilligkeit des Zufalls: nicht entscheiden heißt, den Zufall entscheiden zu lassen. Und der ist meist nicht kreativ, aber oft missgünstig. Der Zufall mag Entscheidungen abnehmen, aber die Folgen gehen immer ganz zu Lasten des Nicht-Entscheiders. Geschäftsprozesse können heute mehr denn je von Risiken begleitet und negativ beeinflusst werden. Zweck eines systematischen Risikomanagements ist es daher, trotz vorhandener oder sogar zunehmender Risiken, das Erreichen der Unternehmensziele erfolgreich zu gestalten.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital - Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuten

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-333-mittelstand-mit-informationsbasiertem-strukturkapital-joerg-becker-9783743182110

Do

11

Aug

2022

Standortbilanz macht Vernetzungen transparent

Mit dem Konzept einer Standortbilanz lässt sich eine Systematik anwenden, die auch zu den (zahlenorientierten) Denkstrukturen des Finanzbereichs passt. Eine Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens

 

https://www.bod.de/buchshop/standortanalyse-mit-wissensmanagement-des-immateriellen-vermoegens-joerg-becker-9783746082592

Di

09

Aug

2022

Komplex? Vielfach vernetzte Einflussfaktoren

Was ist es, was eine Situation komplex macht oder sie so zumindest empfinden lässt? Komplex ist etwas vor allem dann, wenn es unüberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhängig oder einfach nur instabil ist. In Situationen, in denen viele Einflussfaktoren miteinander vernetzt sind, muss stets damit gerechnet werden, dass Handlungen jenseits der beabsichtigten Wirkungen noch weitere Konsequenzen haben können, die sich zur ursprünglich verfolgten Absicht auch durchaus kontraproduktiv verhalten können (Nebenwirkungen, Spätfolgen, Rückkoppelungen).

Allgemeines Wirtschaftswissen mit Blick auf Cashflow und Wertorientierung

https://www.bod.de/buchshop/allgemeines-wirtschaftswissen-mit-blick-auf-cashflow-und-wertorientierung-joerg-becker-9783743124431

So

07

Aug

2022

Konformismus ist oft schädlich

Für seine Ideen muss man nach Verbündeten suchen: schon ein einziger könnte dafür sorgen, dass eine Idee sehr viel wahrscheinlicher umgesetzt wird. Viele geben auf, weil sie Angst haben, sich lächerlich zu machen oder Zeit zu verschwenden. Aber in der langen Sicht bedauern wird nicht das, was wir getan haben, sondern das, was wir nicht getan haben. Wir brauchen weniger Konformisten, denn Konformismus ist oft schädlich. Er besagt: Ich stimme dir nicht zu, werde dir aber folgen, weil ich Angst habe, meine Meinung zu sagen. Das aber wäre sehr, sehr schlecht.

Mittelstand mit ganzheitlichem Strategiedenken und wertorientierter Erfolgsplanung

 

https://www.bod.de/buchshop/mittelstand-mit-ganzheitlichem-strategiedenken-und-wertorientierter-erfolgsplanung-joerg-becker-9783743196407

Sa

06

Aug

2022

Technische Erweiterungen des Körpers

Ein geradezu alltägliches Beispiel für die immer enger werdenden symbiotischen Beziehungen zwischen Mensch und Maschine ist das Smartphone. Als für viele mittlerweile ständiger Begleiter zum eigenen Körper gehört es zu diesem fast schon wie ein Organ. Eine künstliche Erweiterung des Gehirns, auf die man sich fast ebenso (oder sogar häufiger) verlässt wie auf das eigene Gedächtnis. Vielleicht werden einmal spätere Generationen noch weniger zwischen ihren Körpern und deren technischen Erweiterungen unterscheiden.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Fr

05

Aug

2022

Quantifizierendes Denken

Allerorten herrschen Zahlen - symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Maschine im digitalen Nichts verschollen

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Mi

03

Aug

2022

Standortakteure strategisch unterstützen

Bei der Entwicklung eines Standortes haben in vielen Situationen Unsicherheiten (beispielsweise aufgrund fehlender oder unvollständiger Informationen) einen Einfluss auf strategische Entscheidungen. Wenn Standortakteure zu bestimmten Konstellationsgrößen einen unterschiedlichen Kenntnis- und Informationsstand aufweisen, so werden sie unterschiedliche Denkweisen zu gleichen strategischen Situationen entwickeln. Dann hilft jede Information, diese Unsicherheit zu verringern und Verantwortliche in die Lage zu versetzen, eine Strategie zu wählen. Die Stärke von Standortbilanzen liegt in ihrer Darstellung sehr einfacher strategischer Prinzipien, die jedoch von zentraler Bedeutung sind. Das aus Standortbilanzen gewonnene Erkenntniswissen unterstützt die Akteure, die Dynamik einer strategischen Situation in Schach zu halten. Gute Strategen müssen auch die zukünftigen Auswirkungen bei einer Entscheidung über die heutige Strategie ins Kalkül ziehen (strategische Voraussicht).

https://www.bod.de/buchshop/regionalmarketing-kommunikationsplattform-standortbilanz-joerg-becker-9783739248066

Di

02

Aug

2022

Bilanzierung Kreativwirtschaft

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Mo

01

Aug

2022

Abi63 Hola - Rahmenbedingungen

Bedarfsdemagogen einer Scheinwelt verkennen, dass heute andere ökonomische Rahmenbedingungen als zu jenen 68-er Zeiten gelten: in den sechziger Jahren studierten kaum mehr als zehn Prozent der Schulabgänger und nur ein Bruchteil hiervon waren in Protestbewegungen aktive Mitglieder. Dennoch maßen sich manche dieser Generationenkonstrukteure nach wie vor die Deutungshoheit über das Leben einer Alterskohorte an, das sie aus eigenem Erleben meist nicht oder nur aus der Ferne kennen.

 

Bei der Beurteilung und Auswahl von Personal werden Wissen, Zukunft und Potenziale für kreative Freiräume gehandelt

 

https://www.bod.de/buchshop/bei-der-beurteilung-und-auswahl-von-personal-werden-wissen-zukunft-und-potenziale-fuer-kreative-freiraeume-gehandelt-joerg-becker-9783752842821

So

31

Jul

2022

Menschen als Diener der Erreichbarkeit

Die direkte oder indirekte Verpflichtung, permanent online zu sein, macht Menschen zu Dienern ihrer jederzeitigen Erreichbarkeit (und Verfügbarkeit): das digitale Zeitmanagement wird mehr und mehr fremdbestimmt. Mit dem Absaugen von Daten aller Art an jedem Ort geht auch ein Verlust der Kontrolle über das digitale Ich einher. Überwachung wird als Sicherheit verkauft: Sichtbarkeit und totale Transparenz garantieren bei weitem keine Sicherheit (schon gar keine totale). Wie man es auch dreht und wendet: es sind beängstigende Entwicklungen und zu wenige Menschen, die sich dagegen wehren. 

Ecksteine im Nebel der Unsicherheit 

 

https://www.bod.de/buchshop/ecksteine-im-nebel-der-unsicherheit-joerg-becker-9783755733256

Sa

30

Jul

2022

Kampf um Aufmerksamkeit

Der Austausch von Wissen beschleunigt sich auf fast Lichtgeschwindigkeit. Wenn Informationen allein aufgrund ihrer schier unfasslichen Menge zu einer Art von Abfall geworden sind, weiß man kaum noch, was damit zu tun ist. In einer Welt, in der in digitalen Netzwerken alle Aspekte gleichzeitig vorhanden und sofort abrufbar sind, in der jedermann sich seine eigenen Informationskanäle selbst konfiguriert, ist ein Kampf um Aufmerksamkeit entbrannt. Was nützen sorgfältige Recherchen, gut aufbereitete Informationen, durchdachte Auswertungen u.a., wenn sie sich in all dem Informationslärm des Online-Kosmos kein Gehör verschaffen können?

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=16&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

29

Jul

2022

Google - Expertenwissen ist nicht out

So wie damals die Dampfmaschine das Ausüben von Arbeitskraft verstärkt hat, so erweitert heute der Computer die Möglichkeiten, Wissen aufzufinden. Das Starten einer digitalen Suchmaschine zur Erschließung von Wissen im Internet geht schneller und leichter als die Befragung eines Experten. Die Welt wird quasi am Bildschirm lesbar, das Wirkliche zum Bestand gemacht. Die Automatisierung von Expertenwissen bringt in einer informationsüberfluteten Gesellschaft Vorteile. Aber so wenig, wie Menschen vollständig von Dampfmaschinen abgelöst wurden, so wenig wird man auch trotz Internet auf Experten verzichten können. Aber weil jeder Wissen googeln kann, bleibt nicht alles so wie es ist. Auch Experten, Journalisten, Ärzte, Lehrer u.a. stehen mitten im Wandel der Digitalisierung. Die Autorität von Experten basiert jetzt weniger auf dem Umstand, mehr zu wissen. Als vielmehr darauf, den strukturellen Überblick zu besitzen, um neues Wissen angemessen und sachgerecht bewerten und einordnen zu können. Denn Suchmaschinen automatisieren das Finden von Wissen, nicht aber seine Produktion.

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-kann-auch-personalbilanz-joerg-becker-9783741251160

Fr

29

Jul

2022

Reduktion auf Grundbausteine

Für eine Systemtheorie sind alle Phänomene miteinander verbunden und voneinander abhängig. Man hat ein integriertes Ganzes vor sich, wenn dessen Eigenschaften nicht mehr auf die seiner Teile reduziert werden können. Man könnte meinen, Komplexität dadurch verstehen zu können, wenn man sie auf ihre Grundbausteine reduziert und nach dem Mechanismus sucht, der diese Einzelteile zusammenwirken lässt. Diese Denkweise der Reduktion ist zwar in vielen Lösungsansätzen fest verankert, musst aber nicht zwangsläufig zum Erfolg führen. So sind flexible (moderne) Arbeitsformen auch vorwiegend projektorientiert und vom traditionellen Büroarbeitsplatz weitgehend entkoppelt.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=9&q=J%C3%B6rg+Becker

Do

28

Jul

2022

Kriegsgedanken - Ein welkes Blatt

Hat sich denn alles schon gewendet,

-doch- das grellste Herz der Farben

hat keiner je geseh´n -

Ein welkes Blatt bin ich,

gewiegt im selbstgeschaffenen Sturm!

Ist das Schicksal so?-

Genügt es meinem Durst?

Werd´ ich nicht wiederfinden

was bang ich suche –

das leere Stroh

fällt hinter dem Korn zurück ---

längst ging ich vorüber an mit selbst …… 

Die hundertjährige Wegstrecke eines fliegenden und malenden homo sapiens 

https://www.bod.de/buchshop/die-hundertjaehrige-wegstrecke-eines-fliegenden-und-malenden-homo-sapiens-in-zyklen-des-wandels-joerg-becker-9783748136842

Do

28

Jul

2022

Studenten - Themen Karriere und Lifestyle

Bis in die achtziger Jahre war ein Studium nicht nur für politisch aktive Studenten an erster Stelle eine von Zwängen der Schule und des Erwerbsleben befreite Zeit, die „geistige und biographische Erfahrungen“ ermöglichte. Heute dagegen stehen in einer Mischung aus Buntheit und Uniformität Karriere- und Lifestyle-Themen im Mittelpunkt des Blickfeldes. Der Student von heute schafft sich nicht mehr ein eigenes Selbstbild, sondern dieses entsteht eher passiv als Reaktion auf zwischenzeitliche gesellschaftliche Veränderungen. 

Vom Schüler zum Professional 

https://www.bod.de/buchshop/vom-schueler-zum-professional-joerg-becker-9783734783562 

Studenten von heute sehen für sich Hartz IV schon als Berufseinsteiger als segensreich an, wollen familiär und sozial integriert sein, ihren moralischen Grundsätzen immer treu bleiben (dürfen) und Beruf immer auch als Spaß haben verstehen (dürfen). Mit immer „dürfen und sicher sein“, familiär und sozial in immer kuscheliger Nähe zu verweilen, könnte es auf manchem Karriereweg (so er dann nach oben führt) allerdings so eine Sache sein. 

Lohn der Schule 

 

https://www.bod.de/buchshop/lohn-der-schule-joerg-becker-9783739222967

Mi

27

Jul

2022

Abi63 Hola - Eintauchen ins Berufsleben

So war es einmal durchaus nicht ungewöhnlich, dass man mit 30 Jahren (wer vielleicht ein wenig getrödelt hatte) zum ersten Mal ins Berufsleben eintauchte: Schnellere schafften es mit Studium und Bundeswehr so etwa mit 27 Jahren. Heute dagegen wird diese Lebensphase so um ungefähr ganze fünf Jahre nach vorne hin verlegt: Bachelor-Absolventen suchen schon mit etwa 23 Jahren (theoretisch wären auch schon 21-Jährige durchaus möglich) nach möglichen Arbeitgebern. Dies alles wurde möglich, da: Wehr- und Ersatzdienst sind abgeschafft, Sitzenbleiben soll ebenso bald ganz entfallen, Schulen firmieren unter G-8, Noten-Durchschnitte werden in Richtung Einser-Abitur abgesenkt, das Studium wird nach geregeltem Zeitplan stark verschult und ein Studium Generale wird zum Fremdwort. Der Erfolg aus diesem Ganzen lässt sich noch nicht endgültig festmachen

 

https://www.amazon.de/Schulwirkungen-Langfristige-Entscheidungshilfen-Wirtschaftliche-Band/dp/B085DSCFNJ

Di

26

Jul

2022

Neue digitale Spielregeln

Im digitalen Epochenwandel verwandeln sich Daten in Dinge und Dinge in Daten: die Reputation oder Kreditbonität einer Person wird nicht mehr persönlich beurteilt und vermessen, sondern von jenen für Außenstehende nicht nachvollziehbaren, d.h. intransparenten Algorithmen berechnet. Ohne Diskussion, Konsens, Vereinbarung oder Abstimmung der Beteiligten werden ökonomische und gesellschaftliche Spielregeln neu bestimmt. Der Möglichkeitsraum für Entscheidungen wird einseitig festgelegt und abgegrenzt, Demokratie auch im Datenraum sieht wohl anders aus.

 

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

26

Jul

2022

Verschiebungen in sozialen Netzwerken

Der Wandel der Kommunikationsformen hat gesellschaftliche Auswirkungen: elektronische Kommunikation überspringt und verschiebt Grenzen: sie verändert Bedingungen und bisherige Restriktionen der Zeitlichkeit. Während früher die Sphäre des Privaten auf mündlicher Kommunikation basierte mündet dies heute vor dem Hintergrund technologischer Verschiebungen in sozialen Netzwerken. Die Konfrontation mit den Herausforderungen der digitalen Revolution verlangt nach dem Verstehen dessen, was da geschieht. Bevor dies aber möglich wird, müssen Strukturen und Prozesse der auf uns in immer schnellerer Folge einstürmenden elektronischen Technologien aber erst einmal identifiziert und erfasst werden.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=8&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

25

Jul

2022

Informationsverschmutzung des Netzes

Die Informationsqualität des Netzes ist an vielen Stellen eher beschränkt: es gibt eine gewaltige Flut der Informationsverschmutzung, die das Netz mit falschen Daten zumüllt. Denn jedermann ist darauf bedacht, aufrichtige Informationen und Meinungen zurückzuhalten, um von sich ein möglichst positives Scheinbild zu erzeugen, dass auch noch Anerkennung bei fernen Algorithmen-Technikern findet. Statt Informationen zu dem „so sind wir“ gibt es mehr verzerrte Informationen zu dem „so wollen wir sein“: alles wird dem Bild untergeordnet, dass man online abgeben möchte.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=7&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

25

Jul

2022

Krieg - Kampf um sein Leben

Ein Flieger, Maler, Fotograf:

Saat der Sterne,

wie ein Stern aufglüht

im leeren All,

wie eine Schnuppe,

die verlischt im Erdenbann –

so ist mein Menschsein

Abschied zwischen Grab und Zukunft!

Vor Zeiten stieg ich aus der Tiefe,

ein Blitzlein, das den Himmel hellt,

des Tods gewiss,

mit dem es sich umgürtet

kämpft sein Leben –doch-

das Licht ist schneller als der Schall!

 

https://www.amazon.de/~/e/B0045AV5YQ

So

24

Jul

2022

Netzwelt und Rest der Welt

Datenflut und Informationsverschmutzung mit verzerrten Signalen - digitale Sphäre verschmilzt Netzwelt und Restwelt und im digitalen Epochenwandel verwandeln sich Daten in Dinge und Dinge in Daten: wenn im Begleitprogramm der digitalen Revolutionen Unternehmen, Institutionen u.a. zur Clearingstellen persönlicher Identitäten werden heißt dieses, dass Macht sich an zentralen Stellen konzentriert: Mächte also, die transparent, regelbar und kontrollierbar sein müssen.

 

https://www.amazon.de/-/en/J%C3%B6rg-Becker/dp/B08B39QNSQ/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

Sa

23

Jul

2022

Tools für transparente Standortinformationen

Die Standortökonomie hat die Aufgabe, komplexe und unübersichtliche Zusammenhänge so aufzubereiten, dass sie für den Entscheidungsprozess (die Entscheidungssituation vor Ort ist auch durch soziale und kommunikative Prozesse geprägt, vieles läuft auf der sozialen und emotionalen Ebene ab) eingesetzt werden können. Eine Standortbilanz verschafft nicht nur der Kommune selbst, sondern insbesondere auch ortsansässigen und ansiedlungsinteressierten Firmen einen konkreten Vorteil in Form qualifizierter, nachvollziehbarer Standortinformationen.

 

SB Lesebogen 01 – Kriterien und Einflussfaktoren

 

 

https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-01-kriterien-und-einflussfaktoren-joerg-becker-9783734718564

Do

21

Jul

2022

Abi63 - Unterricht entscheidet

Aneignung von Wissen und pädagogischer Kompetenz: Nicht Schulstrukturen entscheiden über Leistungserfolge, sondern vor allem die Qualität des Unterrichts sowie die Kompetenzen der Akteure. Keiner Schulform gelingt es, vom ökonomischen Status losgelöste Bildungserfolge zu erzielen. Ökonomischer Status und Schulabschluss hängen eng zusammen, für Bildungsgerechtigkeit sind die Akteure entscheidend. Nicht die in einer Bildungseinrichtung verbrachte Zeit, sondern die Qualität der Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden entscheidet maßgeblich über Bildungserfolge. Computer, Internet oder Tablets revolutionieren das Lernen: wichtig ist die Fähigkeit der Lehrer, solche Techniken in geeigneter Weise zu nutzen. Hierfür sind manchmal schon die Guten zu wenig: die Besten werden gebraucht.

 

 

https://www.bod.de/buchshop/bildungssensoren-und-wirtschaftswissen-joerg-becker-9783751935371

Mi

20

Jul

2022

Sell in may and go away

Eine alte Börsenregel setzt auf Kalendereffekte (sell in May and go away, but remember to come back in September). Wie für jeden Kalendereffekt gilt auch für diesen: das Wissen um ihn müsste dazu führen, das er über kurz oder lang als Anomalie nicht überstehen kann. D.h. die Ausbeute solcher Regeln ist meistens gering, daraus abgeleitete Ratschläge sind weder Selbstläufer noch Erfolgsgaranten. Strategischer wäre schon der Vorschlag: Buy on bad news, sell on good news. Dies würde implizieren, dass es Zeitpunkte gibt, an denen sich ein Einstieg besonders lohnt.

 

Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

 

https://www.bod.de/buchshop/goldwaschen-ist-muehsam-wirtschaftswissen-macht-reicher-joerg-becker-9783756203857

Mo

18

Jul

2022

Algorithmen im Alltag der Arbeit

Der Arbeitsalltag sieht nicht immer rosig aus: statt gesteigerter Selbstbestimmung gibt es eher die „verdichtete Kontrolle eines digitalen Taylorismus (sämtliche Arbeitsabläufe werden minutiös vorgegeben und aufgezeichnet). Und zur Realität der digitalen (Plattform-)Ökonomie gehört auch, dass nunmehr Privatpersonen, die nicht als Arbeitende klassifiziert werden, bestimmte Leistungen erbringen (müssen). Der Megatrend Digitalisierung mit selbst-lernenden Systemen, kommunizierenden Maschinen, automatisierten Prozessen und Algorithmen macht vor kaum einem Arbeitsplatz halt. Zwar gab es schon immer Automatisierung. Neu ist aber, dass von ihr auch Wissensarbeiter wie beispielsweise Mediziner, Juristen, Wirtschaftsprüfer, Journalisten in einem solchen Umfang betroffen sind. Immer mehr lassen sich auch akademische Tätigkeiten automatisieren.

 

Mit Kompetenzanalyse Erfolgspotenziale aufspüren – Changemanagement mit Startup-Mentalität 

 

https://www.amazon.de/Kompetenzanalysen-Erfolgspotenziale-aufsp%C3%BCren-Changemanagement-Startup-Mentalit%C3%A4t/dp/1097932443

So

17

Jul

2022

Überwindung einer "alten" Industrie?

Die Propagandisten der neuen digitalen Welt stilisieren ihre Geschäftsmodelle als Überwindung einer „alten Industrie“ mit angeblich überkommenen Strukturen und Denkweisen. In einer digitalen Utopie werden allseitiger Komfort, selbstbestimmtes Leben und steigender Wohlstand durch die Vernetzung von Menschen und Dingen in den schönsten Farben gemalt: die Digitalisierung und Vernetzung bewirkt ungeahnte Produktivitätssteigerungen und Wachstumsschübe wie einst die Dampfmaschine, die Elektrotechnik oder das Fließband. Der ökonomische Kern dieser schönen Zukunftswelt sieht manchmal etwas anders aus: bereits bestehende Konsummärkte werden von Handelsplattformen okkupiert, d.h. nicht nur die Rationalisierung der Produktion sondern die Rationalisierung des Konsums bestimmen die Musik. Die Instrumente hierfür sind Internethandel, personalisierte Werbung, Suchmaschinen, digitale Bezahlsysteme oder Bestell-Apps.

 

Studienthema Volkswirtschaft – Standortökonomie des Clustermanagements 

https://www.bod.de/buchshop/studienthema-volkswirtschaft-standortoekonomie-des-clustermanagements-joerg-becker-9783741237591

Sa

16

Jul

2022

Erwerb von Kompetenzen

Die zweckfreie Bildung nach dem Humboldt´schen Bildungsideal steht einer zweckhaften Bildung gegenüber, die nur den beschleunigten Erwerb berufsorientierter Kompetenzen im Sinn hat. Während seinerzeit die Universität ausschließlich als „Ort für wissenschaftliches Nachdenken“, als Hort der Einheit von Forschung und Lehre galt, gilt heute jemand fast schon als Historiker, wenn er überhaupt noch die Tageszeitung liest. Um eine Bildung per Studium nicht ausschließlich den von ihrer Herkunft Begünstigten vorzubehalten, wächst die Zahl billiger Diplome ohne internationale Akzeptanz der Abschlüsse. „An die Stelle Humboldt´scher umwegreicher Erkenntnisprozesse und des Erwerbs von Allgemeinbildung setzte sich die Bologna-Realität mit dem Sammeln von Punkten in Pflichtveranstaltungen“. Es gibt nicht wenige, die vor diesem Hintergrund eine Abwertung der akademischen Ausbildung in Universitäten als Massenausbildungsanstalten für Angestellte des mittleren und niederen Managements befürchten.

 

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Fr

15

Jul

2022

J. Becker Denkstudio - Häuser werden zu Maschinen

Häuser werden mit Vernetzung der Dinge zu Maschinen: die Vision an der Schwelle zur Wirklichkeit: lauter kleine Computer begleiten den Menschen bei allen erdenklichen Alltagsdingen in ein angenehmeres Leben: ein Smart Home, das dem Menschen noch weit mehr abnimmt als sein gegenwärtiges (bereits nahezu unverzichtbares) Smart Phone. Ganze Häuser mutieren zu Maschinen und dienen ihren Bewohnern, ohne noch irgendetwas bedienen zu müssen: Möbelstücke und Geräte kommunizieren untereinander, sprechen sich gegenseitig ab und teilen dem Mensch ihre Ergebnisse mit. Seien es mit der Vernetzung der Dinge nun Garagentor, Haustür, Rollläden, Lichter, Thermostate oder sonst was: alles wird aufgezeichnet und ausgewertet, wer diese Dinge wo wann oder wie benutzt.

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Do

14

Jul

2022

Abi63 Hola - Ausbildungsreife

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Mi

13

Jul

2022

Schulbildung braucht Kunst und Kreativität

Ohne das „Beiwerk“ sogenannter „weicher“ Fächer sind jene sogenannten „harten“ Fächer vielleicht überhaupt nicht zu meistern. Man halte sich einmal jene Stress- und Horror-Vision vor Augen, bei der man Tag für Tag geschlagene sechs Stunden immer nur jeweils dem Lehrstoff von Mathematik, Physik, Chemie und Biologie ausgesetzt ist. Vielleicht noch jeden zweiten Tag mit einer saftigen Prüfung garniert. Mit anderen Worten: diese Fächer sind nur möglich, wenn dazwischen auch einmal andere Gehirnregionen angesprochen werden, d.h. ein Schüler vielleicht auch einmal Seele baumeln lassen kann. Musische Bildung mag vielleicht nicht den Leistungsgrad in Sprachen und Naturwissenschaften signifikant verbessern, dürfte in vielen Fällen aber zur inneren Zufriedenheit und Ausgeglichenheit beitragen und somit ein wichtiger Verbündeter gegen das bereits im Schultag mögliche Burn-out-Syndrom sein.

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So

10

Jul

2022

Standort - DataAnalytics - reales Abbild

Niemand kann es sich heute noch leisten, dass seine unter Umständen wertvollen Standortressourcen unentdeckt und damit unbrauchbar bleiben. Dabei kann heute allgemein eher über zu viel als zu wenig an Informationen verfügt werden. Was fehlt, ist die Fähigkeit, Transparenz in diese komplizierte Standortumwelt zu bringen, d.h. alle Standortfaktoren vollständig zu identifizieren.

 

Ein Standort ist mehr als nur die Summe seiner Gebäude und Flächen. Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument der Standortbilanz dar, mit dem sich eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt: mit dem Konzept der Standortbilanz lässt sich zudem eine Systematik anwenden, die auch zu den (zahlenorientierten) Denkstrukturen des Finanzbereichs passt. Eine Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

 

Da sich die Standorte nach Größe, wirtschaftlichem und sozialem Umfeld und nicht zuletzt auch hinsichtlich politischer Zielsetzungen unterscheiden, sollte jede Kommune eine eigene Lösung entwickeln, die ihrem individuellem Profil am besten entspricht und zur Differenzierung von anderen Standorten die Stärken überzeugend herausstellt, gleichzeitig aber mögliche Schwachpunkte nicht verschweigt. Dabei ist die Potenzialperspektive ein strategisches Kernelement. Die Schwierigkeit des Erkennens von Potenzialen liegt vor allem darin, dass sie häufig mehr in Form von Visionen als in Form von exakt mess- und kontrollierbaren Zahlenwerten fassbar gemacht werden können. Ein ambitioniertes Planungsverständnis sollte dafür sorgen, dass das detaillierte Bild der immateriellen Standortfaktoren nicht länger unschärfer ist als beispielsweise das Wissen über Topografie, Flächennutzung,  Landschaft und Umwelt.

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Sa

02

Jul

2022

Gesamtschau und Abbild eines Standortes

Chancen und Risiken lassen sich für einen Standort besser mit Hilfe einer Gesamtschau herausfinden und bewerten. Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Einflussfaktoren möglichst lückenlos einbezogen werden. Die Standortbilanz bietet eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Stadtverwaltung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können.

Rechenschaftsbericht eines Standortes

Unternehmen, die wie selbstverständlich ihren Berichts- und Rechnungslegungspflichten zu den dafür festgelegten Zeitpunkten nachkommen müssen, sollten darauf bestehen, dass auch der Standort ihnen von Zeit zu Zeit in Form eines Rechenschaftsberichtes nachweist, dass er für sie geeignet ist. Die Kommunalverwaltung mit ihren verschiedenen Funktionen der Wirtschaftsförderung wird im Normalfall immer darum bemüht sein, diesen Wünschen eines Gewerbesteuerzahlers zu entsprechen. Das Unternehmen muss aber genau prüfen, ob die ihm zur Verfügung gestellten Informationen auch wirklich alle erfolgsrelevanten Aspekte und Faktoren des Standortes abdecken, welche Informationslücken gegebenenfalls mit eigenen Aktivitäten zu schließen sind und ob es Hinweise gibt, die diesen Standort zwar grundsätzlich geeignet, im Vergleich dazu andere Standorte aber als noch besser geeignet erscheinen lassen. Hierbei spielt eine wesentliche Rolle, welche besonderen Geschäftsprozesse und Sachverhalte von Einzelfall zu Einzelfall die individuellen Standortanforderungen des Unternehmens bestimmen.

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Fr

01

Jul

2022

Zufall und Wahrscheinlichkeit

Die nicht vorhandene, unsichtbare Wahrnehmung wird gefühlt durch die Maschine Zufall ersetzt. Am Anfang steht das Unbekannte, Unzugängliche. Um von der Unsicherheit zum Zufall zu gelangen, muss der Blick innehalten, muss einen in Erstaunen versetzen. Außerhalb der gelebten Wirklichkeit gibt es keinen Zufall. Mit dem Bild des Zufalls wird versucht, die Wirklichkeit begrifflich zu erfassen, sie irgendwie begreiflich zu machen. So soll der Zufall eine Vorstellung vermitteln, ohne etwas der sinnlichen Wahrnehmung oder der reinen Intuition verdanken zu müssen. In der Theorie der Wahrscheinlichkeiten geht es darum, was am Unvorhersehbaren formalisierbar und quantifizierbar sein könnte. Im antiken Griechenland gab es hierfür extra den Gott Chaos, der das repräsentieren sollte, was nicht organisierbar ist. Der Zufall eröffnet uns eine Welt der Möglichkeiten. Wie das Universum selbst, scheint diese (fast) unendlich. „Die erste Regel der Wahrscheinlichkeiten lautet, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses die Summe der Wahrscheinlichkeiten aller Möglichkeiten ist, die es realisieren“.

 

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Di

28

Jun

2022

Abi63 - Zeitwende des eigenen Handelns

Vielleicht hat der menschlich gemachte Klimawandel ja sogar das Zeug, die nächste Eiszeit zu verhindern. Jedenfalls weitgehend unstrittig ist wohl: „dass Staudämme die Deltagebiete absacken lassen, weil sie Sedimente zurückhalten, dass synthetische Chemikalien in den entlegensten Weltgegenden detektierbar sind, dass der Mensch Tierarten ausrottet und so aus dem Fossilienbestand der Zukunft entfernt“. Auch scheint es, dass wir die erste neue Erdepoche haben, die eine Konsequenz des eigenen Handelns ist. Ist es wirkliche eine Epoche, in der „Wünsche, Pläne, Wissen und Handlungen einer einzigen Spezies den Fortgang der Erdgeschichte beeinflussen?“ In der Generationen von Wissenschaftlern (Geologen u.a.) einzig dafür ausgebildet wurden (werden), um Tunnel zu graben, Erze und fossile Brennstoffe zu fördern, Deponien für Abfälle zu schaffen?

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Mo

27

Jun

2022

J. Becker Denkstudio - berechenbares Leben

Mit immer mehr von Big Data schwillt auch die Quantifizierung von Wahrscheinlichkeitskriterien und möglicher Berechnungen hieraus an. Die Frage lautet: können wir unsere Zukunft mit Hilfe einer Wahrscheinlichkeitsrechnung besser erkennen oder gar verstehen lernen? Es zählt schon fast zum Alltag der digitalen Revolution, wenn Algorithmen aus im Netz gesammelten Daten berechnen, was Menschen wahrscheinlich in Zukunft kaufen oder tun werden. Würden Algorithmen die Handlungen von Personen mit Verbrechensstatistiken verknüpfen, könnte es leicht sein, dass dieser oder jener unter Verdacht und Beobachtung gestellt würde: nicht weil jemand dies oder das getan hätte, sondern weil dieser jemand es mit dieser oder jener Wahrscheinlichkeit tun könnte. Im Kern geht es um die Frage: wie berechenbar ist unser Leben?

 

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Fr

24

Jun

2022

Erfolg und Scheitern

Zufall und Glück lassen auch den Untüchtigen den Trost der Ungerechtigkeit der Welt und geben ihnen zumindest psychisch gesehen einen Rechtfertigungsgrund, Misserfolg und Scheitern anderen Umständen (Pech, falsches Timing, schlechte Gene) zuzurechnen. D.h. Glück und Zufall sind (und werden immer sein) die großen Unbekannten der Leistungsgesellschaft.

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“Wer den Zufall ausmerzen wollte, müsste alle Neugeborenen ihren reichen Eltern entziehen und sie in internationalen Erziehungs-camps nach identischen Methoden aufwachsen lassen“. Erfolg ist aufgrund der Bestimmungsfaktoren Glück und Zufall kein Grund zur Überheblichkeit. Der Mensch neigt dazu, erfolge sich selbst, Misserfolge eher widrigen Umständen zuzuschreiben. Aber es kommt nicht nur darauf an, erfolgreich gewesen zu sein. Wichtig wäre auch zu erfahren, ob der Erfolgreiche diese Tatsache sich allein selbst zu verdanken hat.

 

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Mi

22

Jun

2022

Damals - gefangen im Krieg

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So

19

Jun

2022

Virtualisierung des Lebens

Der Wandel der Kommunikationsformen hat gesellschaftliche Auswirkungen. Elektronische Kommunikation überspringt und verschiebt Grenzen: sie verändert Bedingungen und bisherige Restriktionen der Zeitlichkeit. Während früher die Sphäre des Privaten auf mündlicher Kommunikation basierte mündet dies heute vor dem Hintergrund technologischer Verschiebungen in sozialen Netzwerken.

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Die Konfrontation mit den Herausforderungen der digitalen Revolution verlangt nach dem Verstehen dessen, was da geschieht. Bevor dies aber möglich wird, müssen Strukturen und Prozesse der auf uns in immer schnellerer Folge einstürmenden elektronischen Technologien aber erst einmal identifiziert und erfasst werden.

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So hat der klassische Besitz von Wissen über das Gedächtnis an Bedeutung verloren: elektronische Medien schaffen neue Möglichkeitsräume in denen alles verfügbare Wissen auf jedem Laptop zugänglich gemacht werden kann. Mit der Anbindung an elektronische Systeme entstehen neue Szenarien mit einer fortschreitenden Virtualisierung des Lebens.

 

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Sa

18

Jun

2022

J. Becker Denkstudio - Bilanz des Standortes

Aus den Analysen und Ergebnissen einer Standortbilanz können potentialorientierte Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Einfach verständliche Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Sektoren für eine überschaubare Einordnung von Standortfaktoren verstärken die Akzeptanz und Transparenz. Die Standortbilanz ist auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen.

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Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen.

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Fr

17

Jun

2022

Hola Abi63 - Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches

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Do

16

Jun

2022

Innovation Geschäftsmodell

Um künftige Herausforderungen zu meistern, müssen bestehende Geschäftsmodelle erweitert (manchmal neu erfunden) werden. Die Schwerpunkte bei der Überprüfung von Geschäftsmodellen (DNA der Zukunft) liegen u.a. auf umfassenden Innovationen von Produkten und Leistungen, globaler Integration und intensiver Zusammenarbeit innerhalb von Kompetenznetzwerken. Wenn ein Geschäftsmodell innovativ ist, dann folgen Prozesse und Produkte automatisch.

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Untersuchungen zeigen, dass Organisationen dann am erfolgreichsten sind (sein werden), wenn sie eine hohe Veränderungsbereitschaft aufweisen und über Kompetenzen verfügen, diese Veränderungen auch zu bewältigen. Mit jedem Wandel gibt es auch neue Chancen. Trotzdem wird es auch hierbei nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer geben. Für die Zukunft dürfte der Wandel zum permanenten Zustand werden. Diejenigen, die (unumgängliche) Veränderungen erfolgreich vollziehen, haben einen Wettbewerbsvorsprung: ihnen fällt es leichter, sich dem Wandel zu stellen und anzupassen, neue Potenziale zu erschließen und auszuschöpfen.

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Mi

15

Jun

2022

Es war Krieg - lohnte es sich?

Der Flieger in Gefangenschaft:

Man lege einander die Frage vor: lohnte sich dieses Leben?

Oder sollte es nicht besser gewesen sein,

wenn man das Dunkel da unten niemals verlassen hätte?

Dazu wurde einerseits angeführt:

Das Leben besteht aus Halunken, aus Ärger,

aus Fahrten im Omnibus, aus verbrannten Kalbskotelettes,

Drang und Hast, aus Zahnschmerzen,

aus Zank und Streit, aus Bettel und Ekel, Ekel, Ekel.

 

Andererseits wurde angeführt:

soeben steht ein klarer Januarsonntag über unserer Ebene.

Weiße Wolken gehen vor dem Ostwinde langsam dahin

und haben rote, flammende Ränder.

Der Himmel ist gegen den Horizont blau,

gegen den Zenit immer tiefer blau,

und siehst du senkrecht hinauf,

so blickst du in die klare, mächtige Tiefe des Kosmos.

Und gerade vor dieser Tiefe kreist ein Taubenschwarm

und ist bald golden, bald dunkel,

je nachdem er den Rhythmus seines Flügelschlages

der Sonne zuwendet oder nicht.

 

Und nun antwortet man auf jene Frage so:

Böte das ganze Leben an Gutem

nicht mehr als diese Taubensekunde,

aus den Nächten des Nichts –

schrie ich nach ihm, schrie ich nach ihm.

 

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Di

14

Jun

2022

Geschäftsmodell Startup Innovation

Nicht das Erkennen von Veränderungen, sondern die hierauf zu treffenden Entscheidungen und vor allem deren zu langsames Umsetzen können zum Problem werden. Das Hüten einer immer weiter verfeinerten Controlling-Toolbox hilft nicht, wenn nicht gleichzeitig Status quo, Geschäftsmodell und Instrumente ständig hinterfragt und überdacht werden.

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Immer mehr (auch große) Unternehmen wollen Innovation jung, digital oder sogar umstürzlerisch geschehen lassen. Neuentwicklungen, für die man bisher 1-2 Jahre kalkulieren musste, sollen schneller geschehen. Selbst Marktführer können sich nicht mehr so viel Zeit wie bisher gewohnt nehmen: in der digitalen Welt kann längst zu alt sein, was vor eineinhalb Jahren erdacht wurde. Startups setzen dynamische Prozesse in Gang (machen auch etablierten Anbietern Beine) und basteln an neuen Vertriebs- und Produktionslösungen, die bisherige Betriebsabläufe in Frage stellen. Durch die Digitalisierung (Rechenpower ist heute billig und durch Smartphones überall verfügbar) können auch Marktfremde die Schnittstellen zum Kunden besetzen. Dieser Druck hat bei den Etablierten Veränderungsbereitschaft erzeugt.

 

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So

12

Jun

2022

Gegenwelt zur digitalen

Gegenwelt zur digitalen

 

Ob sich die Welt mit mir als Mensch wohl dreht? Google, Facebook, Internet & Co. haben mittlerweile solche Ausmaße angenommen und Menschen mit Beschlag belegt, dass gestresste Manager, ITler, Konsumflüchtlinge u.a. mittlerweile beginnen, sich nach Freiräumen und Auszeiten hiervon zu sehnen und einen Traum der sogenannten „Digital Detox Camps“ leben wollen. Ohne What´s App, E-Mails, ohne Tastaturgeklapper, Nachrichten-Plings.

 

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Fr

10

Jun

2022

Kultur Scharnierfunktion Förderung

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Do

09

Jun

2022

Schlüsselfaktor für die Zukunft

Der Schlüsselfaktor für die Zukunft ist ein proaktives Change Management, d.h. die Bereitschaft zur Veränderung von Spielregeln. Dazu kommt die Qualität der Umsetzung durch eine gezielte Entwicklung von Menschen bzw. deren Fähigkeiten. Es genügt nicht, nur besser zu sein: ohne herausragende Antizipations- und Reaktionsfähigkeit ist vieles fraglich. Vielmehr müssen die Grundrichtungen und Konzepte mit dem festen Willen zur positiven Veränderung (nicht nur zur Verbesserung!) gezielt verfolgt und mit gestalterischem Denken genutzt werden.

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Die Produktzyklen haben sich verkürzt, die Wertschöpfungsketten werden immer vernetzter. Im Kern geht es um eine Verankerung der schnellen Leistungsbereitschaft, die Suche nach zeitorientierten Wettbewerbsfaktoren für die Planungsunterstützung, eine organisatorische Planung hin zu beweglichen und am Markt direkt messbaren Leistungseinheiten, die Vereinfachung der Planungs- und Konsensprozesse auf der Entscheidungsebene, Verkürzung der Zyklen für Produkt- und Verfahrensinnovationen, Flexibilisierung mit Konzentration auf Leistungsschwerpunkte.

 

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Mi

08

Jun

2022

Abi63 Filterblase - ist Note 1,0 normal?

„Heute wird beklagt, dass das Abitur keine allgemeine Hochschulreife mehr ist und dass bei Abiturrichtlinien „geschummelt“ und „getäuscht“ werde.“

„Deutschlands Schummel-Abiture sind in Fachkreisen ebenso bekannt wie die frisierten Abgaswerte der VW-Modelle. Der Bildungsabbau ist in vollem Gange.“

„Die vorherige Bekanntgabe von Abiturthemen ist dabei nur die Spitze des Eisberges.“

„?“

„Nachdem das Sitzenbleiben verboten oder nahezu auf null reduziert worden war, hat man die Schulen ermuntert, auf Noten doch lieber ganz zu verzichten“.

„Stimmt, im Fach Deutsch gilt Rechtschreibung als Unterdrückungsmittel.“

„Und hat in den Betrachtungen mancher Ideologen wohl nur den einzigen Zweck….“

„Ja?“

„Die Unterschicht von den Fleischtöpfen der herrschenden Klasse fernzuhalten.

„Als der Philosoph Georg Picht seinerzeit…..“

„Wann denn?“

„!964,  den Abiturientenmangel in Deutschland kritisierte, hätte er sich kaum träumen lassen, dass Bedarfsdeckung einmal über Bildungsdumping erzielt werden würde.“

„In Berlin hat sich die Zahl der Abiturzeugnisse mit einem Notendurchschnitt von 1,0 innerhalb von zehn Jahren vervierzehnfacht„

„So dass der Deutsche Lehrerverband inzwischen fordert, die Zeugnisse ‚“anspruchsloser“ Länder nicht mehr anzuerkennen.“

„Und?“

„Die Folge ist ein Trend zur nivellierenden Einheitsschule.“

„Und die Inflation der Spitzenzensuren setzt sich im Universitätsbereich fort.“

„Es hat sich eine Bildungslandschaft der Spitzenabiture und Jubelexamina entwickelt, in der es scheinbar nur noch Gewinner gibt.“

„Mancher Dumping-Abiturient von gestern ist inzwischen wohl selbst zum Abiturprüfer avanciert.“

„So dass ein geschlossener Kreislauf entstanden ist“.

 

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Di

07

Jun

2022

Nachwuchssicherung mit Bildungsmanagement

Entscheidungsunterstützung mit dem Konzept der Personalbilanz: dabei ist die Personenbilanz eine zentrale Studie, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung erlaubt. Eine Personalbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beurteilungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Personalfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können.

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Bewerber mit guter Personalbilanz können fordernder auftreten. Die Bereitschaft jüngerer Mitarbeiter, auch selbst Verantwortung zu übernehmen geht einher mit dem Ausdünnen von Hierarchien, was zwangsläufig eine mehr partizipative Führung bedingt. Gerade Jüngere lassen sich mit der Demokratisierung von Wissen motivieren. Sie wollen nicht nur Know-how, sondern auch Know-why. Bei immer kürzeren Innovationszyklen wird die Qualität der Ausbildung zum strategischen Erfolgsfaktor. D.h. die Wettbewerbsfähigkeit einer Gesellschaft hängt nicht zuletzt von der Fähigkeit der Menschen ab, wie schnell diese in der Lage sind, auf neue Entwicklungen zu reagieren. Generelles Ziel für das Bildungsmanagement ist die Sicherung einer qualifizierten Nachwuchssicherung, Verbesserung der Qualifikation zur kompetenten Aufgabenerfüllung und Erhöhung des Qualifikationspotentials.

 

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So

05

Jun

2022

Krieg - so grau ist der Tag

Der Flieger in der Gefangenschaft schrieb:

Bleibet bunter Bilder Traum,

so  grau ist der  Tag,

so grau –

und das was kommen mag

jetzt noch verhüllt –

wird grau –

Traum, du warst kurz !

Dein Sturz

ins „Gestern“ zurück –

du denkst das Glück.—

Damals Geliebte

fiel leise der Schnee

als wir Abschied nahmen,

in dem großen Weh,

Dir die Tränen kamen.

Glück du Eintagsfliege –

an deiner Wiege

die grosse Trennung stand.

Ist dein schwebender Flug

verweht ---?

Im fremden Land

kann ich nicht vergessen.

 

https://www.amazon.de/Zeitspr%C3%BCnge-J%C3%B6rg-Becker/dp/B084Z4Z752

 

 

 

Sa

04

Jun

2022

Standortkonkurrenz - Gewinner, Verlierer

Jeder Standort ist anders und weist ganz spezifische Bedingungen auf, die u.a. von klimatischen, geographischen, politischen und sozio-ökonomischen Bedingungen bestimmt werden. Die natürlichen Standortvorteile (Rohstoffvorräte, Hafennähe), die im Zeitalter der Industrialisierung noch bestimmte Standorte privilegiert hatten, spielen eine immer geringere Rolle, weniger Transportkosten verschaffen vergleichbaren Standorten damit eine relative Chancengleichheit. Unter den Standorten gibt es, heute mehr denn je, Gewinner und Verlierer. Von einem Strategie-Check auf Basis einer Standortbilanz wird besonders die Entwicklung von Filter- und Selektionsfunktionen zu erwarten sein, damit die Zunahme der Informationsschwemme nicht zu isolierter Kompliziertheit, sondern stattdessen zu entscheidungsrelevanten Informationen führt.

https://www.bod.de/buchshop/projekt-standortanalyse-joerg-becker-9783746026299

 

 

Mit der Gleichzeitigkeit ungleicher Entwicklungen als Folge des wirtschaftlich-strukturellen Wandels steigt auch an vielen Orten die Notwendigkeit von Anpassungen durch einen Standortumbau. Standorte unterliegen einem dynamischen Wandel und Anpassungsdruck: insbesondere der richtige Umgang mit dem verfügbaren Standortkapital als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

 

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Mi

01

Jun

2022

Storytelling - Fliegen wie es einmal war

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Mi

01

Jun

2022

Standortanalyse - Service Support Modell

Jedes Modell, so oft man es auch immer weiter verbessern mag, ist von Natur aus unvollkommen. Besser wäre es, sich bei einem Problem stärker auf das zu konzentrieren, was man in der realen Welt vorfindet und für konkrete Fragestellungen verwenden kann. Handwerkszeug hierfür können Verfahren sein, die mit Modellen zwar verwandt, aber viel offener und informeller sind. Dabei könnten auch Intuition, der gesunde Menschenverstand, Erfahrungen und vieles andere mehr einfließen. Der Markt der Standorte kann aus unterschiedlichen Sichtweisen und Blickwinkeln betrachtet werden: a) nachfrageorientierte Sichtweise der Standortsuche von Unternehmen, b) angebotsorientierte Sichtweise des Standortmarketing von Gemeinden, Städten und Regionen oder c) innenbezogene Sichtweise für interne Diskussionen und Abstimmungen.

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Da auf der Angebotsseite des Standortmarktes die Standortökonomie weicher Faktoren nicht nur interne Planungs- Verwaltungs- und Entscheidungsprozesse unterstützt, sondern auch der Kommunikation nach außen, beispielsweise mit Investment Professionals der Nachfrageseite dienen soll, sollte vorab geklärt werden, auf welche Weise in der Praxis der Ablauf einer Standortanalyse erfolgt.

 

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So

29

Mai

2022

Content über events kommunizieren?

Beim Online Marketing sollen möglichst viele Leads, also Kontakte zu potentiellen Kunden generiert werden. Das Ziel: Platzierung der Website bei Suchmaschinen, möglichst mit Anzeige auf der ersten Seite der Suchergebnisse. Andernfalls  hat man nur sehr geringe Chancen, einen Kunden auf seine Website zu locken. Hat der potenzielle Kunde die Website aufgerufen, ist das erste Ziel erreicht. Besonders gilt dies für eine Vermarktung von komplexen Produkten, die einer längeren Erklärung bedürfen. Für die Selbstvermarktung einer Karriere trifft dies in jedem Fall zu.

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Mi

25

Mai

2022

Selfpublishing - neue Freiheiten und Märkte

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein Hort der Beschäftigungschancen für Dienstleister, Selbständige und Freiberufler. Self Publishing hat Autoren viele Freiheiten und neue Märkte beschert: es befreit von frustrierenden Anfragen (Betteln, Enttäuschungen) bei Verlagen und bringt höhere Margen. Wer sein Buch (oft kostenlos) bei einem der spezialisieren Dienstleister einstellt bekommt vielfach bis zu siebzig Prozent des Netto-Verkaufspreises, die weltweite Veröffentlichung in unbegrenzter Auflage dazu (ohne weitere Grundgebühren). Der Eigenverleger muss hierfür seine Nutzungsrechte auch nicht abtreten oder sich um die Abrechnung kümmern. Dem Eigenverleger wird also der Einstieg in einen aufstrebenden Marlt eröffnet. Dabei ist insbesondere die Erfassung von Intellektuellem Kapital (Wissen, Kreativität u.a.) von Vorteil: vor allem deshalb, weil übliche Bilanzen nur die finanzielle und materielle Vergangenheit widerspiegeln. Es ist auch immer das Ungewisse, d.h. die sogenannten „weichen“ Faktoren, die Märkte vorantreiben.

 

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Direkt zum

Jörg Becker Gesamtsortiment

 

 

bei BoD:

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bei Xinxii:

https://www.xinxii.com/index.php?route=product/author/books&manid=17558

 

weitere Informationen :

www.beckinfo.de

www.rheinmaingeschichten.de

 

Linkedin: Jörg Becker

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Ein Beobachterstatus setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen zu machen. Das wichtigste Kapital eines Standortbeobachters ist seine absolute Unabhängigkeit. 

Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann.

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Standortanalyse ohne Millimetermaß: Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, analysierbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten. Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden 

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die 

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

J. Becker Denkstudio

Es geht um: Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, einfache und gewichtete Standortanalyse, Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes, welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischen Erfolgschancen sind insbesondere die Standortfaktoren Bildung, Innovationsfähigkeit, Internationalität, Erreichbarkeit Agglomerationen, Qualifikation Arbeitskräfte, Bildungsniveau, zukunftsträchtige Branchen, städtische Lebensqualität, Diversität, kulturelle Offenheit. Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses  Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

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Erfolgsfaktoren der Standortentwicklung: stark vernetztes Wirtschaftssystem, Nutzung Clusterpotentiale, gute demografische Ausgangsbedingungen, positive Übertragungseffekte aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fokussierung auf technologieorientierte und wissensintensive Wirtschaft

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.

Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Ein Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

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Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen(Entscheidern) meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält. Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird.

Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen geschaffen. Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. Ausgangsfrage: Soll der Standort als Ganzes oder nur in einzelnen Bereichen oder Prozessen betrachtet werden? Voraussetzung für Standortentscheidungen, die für alle Beteiligten, d.h. sowohl für den nachfragenden Investor als auch für den sich anbietenden Standort, zu einem guten und nachhaltig wirtschaftlichen Ergebnis führen ist, dass ein Standortprofil möglichst genau auch das individuelle Anforderungsprofil des Unternehmens abdecken kann. Alle Faktoren des Standortes müssen daher so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen? Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen. Ein weiterer Ansatz für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches könnte sein, eine Standortbilanz auf einen besonders wichtigen Cluster als Multiplikatorzentrale auszurichten, wie beispielsweise nur für die Kreativwirtschaft, den Informationstechnologie-Sektor oder die High-Tech-Wirtschaft. Die Auswahl der Standortfaktoren für den Aufbau einer Standortbilanz-Struktur dürfte ebenfalls je nach festgelegtem Bilanzierungsbereich unterschiedlich ausfallen

Für Standortbilanzen gibt es keine verbindlichen Vorgaben: Ausführung und Inhalt werden einzig und allein durch Informationsanforderungen des Wirtschaftsförderers und Standortentscheiders bestimmt. Wenn also Anwendungsinteresse an diesem Konzept Modell und seiner Vorgehenssystematik besteht, muss jede Kommune,  jeder Standort und jeder Investor eigene Wege gemäß den individuell anzutreffenden Gegebenheiten finden. Es geht um den erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, um mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, um sowohl eine Eigenbild- als auch Fremdbildanalyse des Standortes. Und um Fragen wie beispielsweise: Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

 

Eine Standortbilanz stellt Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen. Eine Standortbilanz arbeitet als 360-Grad-Radarschirm für vielseitige Analysen und Beobachtungszwecke, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren in einem übersichtlichen Gesamtrahmen identifiziert, gemessen und abgebildet werden können. Aus den Analysen und Ergebnissen der Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Einfach verständliche Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Sektoren für eine überschaubare Einordnung von Standortfaktoren verstärken die Akzeptanz. Die Standortbilanz ist auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen. Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen.

Die Kommune handelt nicht nur als Eigentümer ihrer Liegenschaften, sondern gleichzeitig auch immer im gesamtstädtischen Auftrag. Deshalb spielt die  Kommune bei der befristeten Entwicklung geeigneter Liegenschaften durch kulturwirtschaftliche Nutzungen eine große Rolle. So hat die kommunale Seite mit ihren Vorschlägen und Initiativen zur Mobilisierung von Raumpotentialen eine wichtige Funktion. Als Eigentümer verfügen Kommunen zudem bereits über weitreichende Erfahrungen mit Zwischennutzungen. Um Vielfalt und Qualität des kulturellen Angebots sicherzustellen, müssen die kommunalen Förder- und Vermittlungseinrichtungen ein Augenmerk auf die wirtschaftliche Stabilität der Kleinstunternehmen haben. Die Zwischennutzung von Liegenschaften und ungeplante Flächenbesiedlung erfolgt gleichzeitig mit einer Netzwerkbildung der Kulturschaffenden. Zusätzlich werden Standortgemeinschaften mit unternehmensnahen Dienstleistern (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte, spezielle Handwerker) ergänzt. Austauschplattformen im ländlichen Bereich: Kleinere Milieus der Kultur- und Kreativwirtschaft können sich auch in ländlichen Bereichen bilden wenn dort attraktive Liegenschaften verfügbar sind. Besonders auch dann, wenn kulturelle Angebote beispielsweise in ein regionales touristisches Profil eingebettet werden und mit gastronomischen Angeboten, regionalen Festen u.a. verknüpft werden (z.B. Sommerakademien, Kompetenzzentren, Kunsthandwerk, Restaurierungen, kleinere Messen mit Erlebnischarakter). In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können. Wachtmeisterrolle: Unbelebte Gelände, leere Erdgeschosszonen u.a. ziehen meist unerwünschte Auswirkungen nach sich und senken nicht zuletzt auch den Wert der angrenzenden Immobilien. Erhöhen sich stattdessen durch kulturwirtschaftliche (Zwischen-)Nutzungsformen aber Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum, so können alle Eigentümer profitieren. Die auf dem Areal präsenten Kreativwirtschaft-Mieter übernehmen quasi eine „Wachtmeister“-Rolle. Kulturtourismus durch Imageverbesserung: Dadurch werden Städte für konsumfreudige Touristen attraktiver. Beispielsweise Kunstgalerien, interessante Film- und Ausstellungsangebote als Reisemotiv: Studienreisen zu historischen Gebäuden, Baudenkmälern, Besuch von Museen, Theater u.a. als Reisemotiv, Alltagskultur: Traditionen, Bräuche. Belebung der Innenstädte: Unternehmen der Kulturwirtschaft können in Verbindung mit gastronomischen Angeboten wichtige Frequenzbringer sein. Ortskerne werden in ihrer Funktion und Aufenthaltsqualität gestärkt. Bündelung zu einem kleinteilig strukturierten alltagstauglichen Nutzungsmix (z.B. Buchhandel, CD-Shops, Tanzschulen, Fitnesscenter, Sprachschulen, spezialisierte Einzelhändler, Weinkontore). Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der Flächennachfrage bei gleichzeitig zunehmender Nutzungskonkurrenz. Bei Verschiebung von Trends geht es für die Immobilienwirtschaft um deren Auswirkungen auf die direkte Umgebung, d.h. eine intensive Betrachtung der Wechselwirkungen im komplexen Standortgefüge. Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Einflussfaktoren möglichst lückenlos einbezogen werden. In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können.

Ebenso wie das klassische Controlling finanzielle Schieflagen verhindern muss, muss auch das Umweltcontrolling der Früherkennung von umweltgefährdenden Fehlentwicklungen dienen.

Mit Unterstützung des Umwelt-Informationssystems muss das Controlling Entscheidungsgrundlagen liefern, welche Art der Energieversorgung beispielsweise für ein Unternehmen oder einen Produktionsstandort am besten geeignet ist.

Über die Eingabe bestimmter Energie- und Materialmengen, deren Herkunft durch die gesamte Prozesskette hinweg zurück verfolgbar sein muss, sind die entsprechenden Materialfluß- und Energieflussanalysen zu erstellen.

Geplante Einrichtungen zur Energiegewinnung, wie beispielsweise Windkrafträder, Photovoltaikparks u.a.,  geraten

in Konflikt zu Baudenkmälern, u.a. des Weltkulturerbes

Mit der Energiewende gehen gewaltige Landschaftsveränderungen einher, u.a.:

Windräder mit oft enormer Fernwirkung

Photovoltaikanlagen, z.B. mit Einschränkung der Begehbarkeit von Fluren

Biogasanlagen mit den diese voraussetzenden endlosen Maisfeldern und dadurch folgenden Erosionserscheinungen

Für dezentrale Energieerzeugung notwendige neue Energieleitungen und Maststandorte

Maisanbau für Biogasanlagen lässt Felder lange freistehen und fördert Erosionen

Windkraftanlagen stören das Landschaftsbild

Windkraftanlagen brauchen neue Leitungen

Stromtrassen bringen Bauarbeiten auf bis zu 36 Meter Breite mit sich

D.h. die Energiewende hat erhebliche Wirkungsbeziehungen nicht nur direkt auf einzelne Standorte, sondern vor allem auf Standorte untereinander zur Folge

Es entstehen Konflikte zwischen Bodendenkmälern und geplanten Einrichtungen der Energiegewinnung

Nicht an allen Standorten wird der Status quo zu halten sein: man kann keine Käseglocke über weite Gebiete stülpen. Trotzdem gibt es erhebliche Widerstände, wenn die Förderung regenerativer Energie mit Zerstörung von Landschaft bezahlt werden soll

Bei Welterbestätten wurde z.T. auch deren Einbettung in die Landschaft sowie damit zusammen hängende Blickbeziehungen und Panoramen unter besonderen Schutz der UNESCO gestellt.

Der Umgebungsschutz umfasst Pufferzonen einschließlich wesentlicher Blickachsen. Es geht um Fernwirkungen durch große visuell weit wirksame Anlagen wie etwa Windkrafträder oder Photovoltaikparks

Über Welterbestätten hinaus geht es um Baudenkmäler die ggf. landschaftsprägend in einem besonderen Bezug zu ihrer Umgebung stehen.

 

Öko-Bilanzen

verwenden für die Darstellung Mengengerüste aus Stoff- und Energiebilanzen.

Durch Umsetzung der Stoff- und Energieströme in eine Öko-Bilanz gewinnt die Unternehmenssteuerung Einblick in die ökologische Situation des Unternehmens, d.h. im gesamten Herstellungsprozess verborgene Umweltkosten können aufgespürt werden.

 

Stoffe und Produkte wie Rohmaterialien, Hilfsstoffe und Energien werden als Prozess-Input einerseits der Ausbringungsseite in Form von Verpackungen, Produkten oder Emissionen andererseits gegenüber gestellt. 

In einer Standortbilanz interessieren alle jene Kriterien, nach denen Unternehmen ihre Entscheidungen für und gegen Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen treffen.

 

Es geht um ein Konzept, das beschreibt/vorgibt, wie sich der Standort anhand der ihn aus-/ kennzeichnenden (immateriellen) Faktoren positionieren will.

 

Hierbei ist die Entwicklung des Standortes das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren.

 

Anhand von sowohl wachstumsbeschleunigenden als auch bremsenden Einflussfaktoren, muss jeder Standort für sich genau analysieren, ob er bisher langsamer oder schneller gewachsen ist, sich besser oder schlechter entwickelt hat, als die Standortfaktoren es ihm erlaubt hätten.

 

 

Die Standortbilanz ist in diesem Zusammenhang ein Instrument, mit dessen Hilfe der Standort eine Schärfung seines Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im Wettbewerb um Investoren und Unternehmen bewirken kann.

 

Die Standortbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können.

 

Aus den Ergebnissen einer Standortbilanz (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) kann der Standort für sich fundierte, abstimmungsfähige  Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen ableiten.

 

Eine Standortbilanz unterstützt in dieser Form die Früherkennung künftiger Chancen und Risiken.

 

Da eine reine Status-quo-Bewertung auf Dauer nicht ausreicht, muss man diese hinsichtlich künftiger Perspektiven des Standortes  erweitern können.

 

Eine solche Standortbilanz ist auf einer auch in der Wirtschaft gängigen Systematik aufgebaut und kommt daher der Denkweise von potenziellen Investoren entgegen.

 

 

Eine solche Standortbilanz könnte nicht zuletzt auch als breite Kommunikationsplattform für individuelle Entwicklungsmaßnahmen des Standortes eingesetzt werden.

Wirtschaftsförderung befasst sich, möglichst in gestaltender Weise, mit Standortfaktoren.

 

Wirtschaftsförderung zählt aber selbst zu einem der erfolgsrelevanten Standortfaktoren.

 

Wirtschaftsförderung ist somit eng mit dem Blutkreislauf des Standortes verbunden.

 

Man hat es mit einem Geflecht aus dynamischen, sich gegenseitig beeinflussenden Wirkungsbeziehungen zu tun.

 

Jedoch wäre diese komplexe Struktur kein Entlastungsgrund für plan- und zielloses Handeln.

 

Der Standort wäre also gut beraten, sich ein umfassendes Rahmengerüst zu schaffen, innerhalb dessen zukünftige Entwicklungen auf einer einheitlichen Kommunikationsplattform mit einer durchgängig bruchfreien Systematik diskutiert, abstimmfähig gemacht und dann auch entschieden werden könnten.

 

Eine Möglichkeit hierzu bietet die ebenso umfassende  wie transparente Vorgehensweise mit Hilfe einer Standortbilanz. 

 

Auf Grundlage nachfolgender Orientierungspunkte lassen sich Verbindungen und Überleitungen zwischen Wirtschaftsförderung und Standortbilanz analysieren und entwickeln: 

Positionierung im Gesamtzusammenhang

Rollenverständnis nach Machbarkeit

Das Faktorengerüst, auf dem der Standort ruht 

Situation aus dem Blickwinkel einer Standortbilanz

Wie ist es um Mittelstandorientierung bestellt ?

Umsetzung der Qualitätsprofile in 4-Feld-Portfolios 

Bürokratieabbau des Gründungsprozesses

Existenzgründung im Wirkungsfeld des Standortes

Wirtschaftsförderung-Motto: einfacher gründen

Taktische Orientierungshilfen 

Person des Gründers als Wertetreiber

Geschäftskonzept im Szenario-Trichter 

Kapital der Kundenbeziehungen

Liquidität mit Sicherheitspolster

Intellektuelles Kapital als Stärke

Risiko mit Augenmaß

Potential-Hinweise aus der Standortbilanz 

Existenzgründungen sind praktisch die Keimzelle und das Saatgut für das lebendige Fortbestehen des Standortes. 

Sie ergänzen und erneuern reife Marktsegmente, sie erschließen Ideenpotentiale und eröffnen neue Chancen nicht nur für sich selbst, sondern nicht zuletzt auch für den Standort als Ganzes. 

Wenn also Wirtschaftsförderung in seinem eigentlichen Sinn seiner beiden Worthälften verstanden werden soll, so könnte dieses bestens als flexibel agierendes Tandem mit den Existenzgründungen gelingen. 

Der große Ballungsraum Rhein-Main bildet von Frankfurt bis hin nach Mannheim eine zusammenhängende Wirtschafts- und Kulturzone.

 

Ein Wirtschaftsraum orientiert sich an dem ihm innewohnenden Beziehungsgeflecht.

 

Administrativ gesteckte Grenzen spielen im Vergleich hierzu eine eher weniger bedeutsame Rolle.

 

Im Großraum Rhein-Main-Neckar überschneiden sich zwei Metropolregionen, von denen bereits jede für sich gesehen über ein hohes Wirtschaftspotential verfügt.

 

Schlussfolgerung hieraus: die Metropolregionen an Rhein-Main und Neckar können nicht getrennt voneinander gedacht werden

 

Die räumliche Nähe von Firmen und Einwohnern vernetzt über Kooperationen und persönliche Kontakte die Pendlerräume

 

Der eng vernetzte Großraum Rhein-Main und Neckar umfasst die Standorte

Hanau

Frankfurt

Mainz

Ludwigshafen

Heidelberg

Darmstadt

 

Südhessen sei weder in die eine noch in die andere Metropolregion so richtig integriert. Darmstadt hat so etwas wie eine Scharnierfunktion zwischen beiden Regionen

 

In einem solchen Agglomerationsraum wie Rhein-Main-Neckar können Teilregionen nicht mehr isoliert, sondern müssen im Kontext mit der Gesamtregion betrachtet werden.

 

Interdependenzen lassen sich u.a. auch mit dynamischen Wirkungsnetzen von Standortbilanzen darstellen

 

Vor einem wirtschaftlichen Hintergrund geht es um

 

Wertschöpfungsketten

Lieferbeziehungen

Standortentscheidungen Firmen

Standortentscheidungen Haushalte

Unternehmensstrategien

Clusterbeziehungen

Arbeitsmärkte

Pendlerströme

u.a.

 

Bei Erfolgsfaktoren dichter Wirtschaftsräume spricht man u.a. von knowledge spillovers (Austausch von Ideen und Wissen) oder urbanization economics (Agglomeration von Firmen aus verschiedenen Industrien)

 

Der Wirtschaftsraum Rhein-Main-Neckar verfügt über starke Gravitation.

 

Die Agglomerationskräfte innerhalb einer Metropolregion verstärken sich gegenseitig (self reinforcing effects)

 

Dabei entstehende Kostenvorteile werden an die im Wirtschaftsraum vernetzten Firmen weitergegeben

 

Innerhalb eines durchschnittlichen Fahrzeitpuffers von 50 Minuten gibt es Bereitschaft, zum Arbeitsplatz zu pendeln

 

Der Rhein-Main-Neckar-Raum weist intensive Pendelbeziehungen auf und bietet damit die Möglichkeit, sich über eine große Fläche hinweg anzusiedeln

 

Kaum ein anderer Ballungsraum kann auf eine mit der Rhein-Main-Neckar-Region vergleichbare ökonomische Verflechtung verweisen

 

Über die gemeinsame Nutzung der speziellen Ressourcen einer Metropolregion können Kostenvorteile erzeugt werden und diese wiederum innerhalb des Clusters weitergegeben werden

 

Das gute Entwicklungspotential der innerhalb der Rhein-Main-Neckar-Region liegenden Standorte ist die eine Seite

 

Die Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale ist die andere Seite, die von den vor Ort verantwortlichen Standortakteuren nicht nur erkannt, sondern konsequent umgesetzt werden müsste

 

 

J. Becker Denkstudio

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten.

 

Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument der Standortbilanz dar, mit dem sich eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt: mit dem Konzept der Standortbilanz lässt sich zudem eine Systematik anwenden, die auch zu den (zahlenorientierten) Denkstrukturen des Finanzbereichs passt.

 

Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen,

Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg

transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert.

 

Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

 

Wichtige Komponenten einer Standortbilanz sind u.a.

 

Standortfaktoren sind Wachstumsfaktoren

Erfolgskritischer Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals

Mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt

Einfache und gewichtete Standortanalyse

Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes

 

Ausgangssituation und Geschäftsumfeld des Standortes

Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden ?

Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus ?

Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt ?

Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden ?

Angebots- und Nachfrageseite im Markt der Standorte

Klassifizierung der Standortfaktoren

 

Standort-Geschäftsprozesse (GP)

Bilanzierung Standortfaktoren (immaterielle „weiche“ Faktoren)

STEK-Standortentwicklungskonzept, STEL-Standortleitbild

Standort-/Citymarketing – Vermarktung von Standortressourcen

Wirtschaftsförderung–Akquisition ansiedlungsinteressierte Firmen

Wirtschaftsförderung-Bestandspflege ortsansässige Firmen

 

Standort-Geschäftserfolge (GE)

Existenzgründungs-/Beratungshilfen, regionale Förderprogramme

Nähe zur Forschung und Entwicklung, High-Tech-Strategien

Standort-Kostenfaktoren und Steuerkonditionen

Attraktivität, Image, Rahmenbedingungen des Standortes

Haushaltslage, finanzielle Handlungsspielräume

 

Standort-Humankapital (HK)

Einwohnerstruktur, soziales Umfeld, Sicherheit

Kaufkraft, verfügbare Einkommen, Konsumverhalten

Intellektuelles Wissenskapital, Kompetenznetzwerke

Arbeitskräftepotential, verfügbare Fachqualifikationen

Leistungs-, Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung

 

Standort-Strukturkapital (SK)

Gewerbeimmobilienpotentiale, Büroflächen

Wohn-, Freizeit-, Erholungsangebote

Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten

Gesundheits-, Versorgungs-, Betreuungseinrichtungen

Bildungs-, Kultureinrichtungen

 

Standort-Beziehungskapital (BK)

Verkehrs-, Logistikanbindungen

Standort-Benchmarking, Kooperationsbeziehungen

Clusterbildung, Branchenbeziehungen

Kongresse, Messen, Tagungen, Internet

Beziehungen Wirtschaft zu Wissenschaft