Es ist recht selten so, als ob über dem Standort ein Schleier von alles verhüllenden Standortfaktoren und undurchsichtigen Erfolgsgeheimnissen läge. Vielmehr ist es allzu oft ein eher lückenhaftes Netz aus unvollständigen oder in ihren dynamischen Wirkungsbeziehungen noch eher unbekannten Prozessen.  

Do

02

Feb

2023

J. Becker Coaching - Schulwelt Arbeitswelt

„Fortlaufend veränderte Schulstrukturen?“

„Ja, diese werden begleitet von einer didaktischen Ausrüstungsindustrie.“

„Die unter der Flagge des technologischen Wandels laufend neue Produkte an den Mann zu bringen versucht?“

 

Mathematik mit Formelsammlung, Mathematik mit Taschenrechner (mit Taschenrechner nur im Unterricht oder auch in der Prüfung), Schreibschrift oder Druckschrift als Erstschrift, Fremdsprachenunterricht und Sprachlabor, Computernutzung in tausend Variationen, Schiefertafel und Overheadprojektor, Power-Point Beamer und elektronisches Whiteboard, Klassen- oder Einzelunterricht: frontal oder im Kreis, monologisch oder dialogisch, Sachkompetenz und Sozialkompetenz, Teamkompetenz und Präsentationskompetenz, fachorientiert oder interdisziplinär, projektorientiert oder problemorientiert.

 

 

„Es gibt so viele Wellenbewegungen, dass diese sich schon gegenseitig zu brechen scheinen“

„?“

„Zensuren oder schriftliche Beurteilungen, Sitzenbleiben oder nicht, Hausaufgaben oder nicht.“

 

„Wer würde auf Dauer in einem solchen System nicht mürbe werden?“

„Einem System, das in einer bereits ohnehin schwierigen Lage von seiner Umwelt mit immer neuen Aufgaben und Problemen be-(über-)lastet wird.“

Ein Bildungs-Achtundsechziger mag sich heute vielleicht als ein Don-Quichotte vor einer umgekrempelten Bildungslandschaft fühlen.“

„Und manchen mag das Gefühl beschleichen, Lernende wie Bildungsinstitutionen vor schlimmem Machwerk warnen zu müssen.“

„Ganze Abhandlungen könnten darüber geschrieben werden, wie sich damalige und heutige Bildungszeiten unter-scheiden.“

„ Aber es ist nun einmal so, wie es ist.“

„Ja, interessanter scheint es zu hinterfragen, auf welches „Bildungserlebnis“ man sich heute einstellen muss?“

„So gehören heute auch online-gestützte Bildungsangebote zur Wissensvermittlung dazu.“

„Ja, was früher als Aufnahme von Wissen in Hörsälen stattfand, wird heute manchmal in Lernphasen vor dem Computer verlegt.“

„Online-Formate konkurrieren mit Lehrbüchern und Skripten.“

„Das Modell eines lehrenden Professors in Anfängervorlesungen mit mehreren hundert Studenten scheint wohl überholt?“

 

Coaching-Szenen eines agilen Übergangs

Auf Schulwelt folgt Arbeitswelt plus Restwelt

 

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Mi

01

Feb

2023

J. Becker Personal - Coaching

Fred Carlson war im Alter von dreißig Jahren in der Firma Partner geworden. Ein Rekord. Und wenn sein Weg weiterhin wie geplant verlief, würde er eines Tages der älteste aktive Partner sein. Die Firma war sein Leben, das konnten seine zwei Exfrauen aus eigener Erfahrung bezeugen. Als Leader war er unschlagbar.

 

„Trotzdem, die Konkurrenz ist auch für Führungskräfte härter geworden.“

„?“

„Die Globalisierung erlaubt, aus einem viel größeren Talente-Pool zu schöpfen als früher.“

„Es könnte durchaus sein, dass nur etwa dreißig Prozent des Erfolges einer Führungskraft durch seine Persönlichkeitsstruktur erklärbar ist.“

„Man darf eben nicht eine durchsetzungsstarke Persönlichkeit vorschnell mit Narzissmus verwechseln.“

„Es gibt Menschen, die nicht aus Machtgründen, sondern vor allem deshalb nach Führung streben, weil sie das Heft in die Hand nehmen wollen.“

„Und?“

„Andere wiederum wollen aus Prestigegründen führen, um ihre soziale Position zu verbessern.“

„Wenn man führen will, kann es aber nicht schaden, auf dem Weg des Aufstiegs auch einmal den Job zu wechseln.“

„?“

„Um sich gezielter darauf vorzubereiten, sich in einem stetig wechselnden und immer kompetitiven Umfeld durchzusetzen.“

„Schwierig werden könnten es für Menschen, die klare Prinzipien haben und im Verlauf ihrer Berufserfolge öfter gezwungen werden, gegen diese Prinzipien arbeiten zu müssen.“

„Dabei ist aber nicht so sehr die hohe Arbeitsbelastung ein Problem.“

„Sondern?“

„Sondern die Konkurrenz des eigenen Wertesystems mit dem, in dem sie arbeiten.“

„Also der eventuelle Konflikt zum inneren Regelwerk?“

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Di

31

Jan

2023

"Make or Buy" Coaching

Mo

30

Jan

2023

Denkstudio - Wissensmanagement Coaching

Der Arbeitsalltag wird von einer Zusammenarbeit über funktionale und geographische Grenzen hinweg (Kollaboration) geprägt. Lebenslanges Lernen und Lernen am Arbeitsplatz werden von der Ausnahme zum Normalfall und essentiellen Baustein der Arbeitswelt. Soziale Netzwerke treiben die Interaktion voran und bündeln über gemeinsam genutzte digitale Plattformen das kollektive Wissen.

 

„Die Grenzen zwischen Lernen und Arbeiten fließen ineinander.“

„Kontinuierliche Weiterbildung ist für die Zukunft eben eine Kernanforderung.“

„Und im Rum stehen auch neue Vergütungsmodelle stehen im Raum.“

„?“

„Zum Beispiel?“

„Ist in einem Jahr ein höheres Gehalt die attraktivste Option, ist es in einem anderen vielleicht eine längere Auszeit oder eine kürzere Wochenarbeitszeit.“

„Alle Akteure sehen sich also einem stärkeren Druck zu mehr Flexibilität ausgesetzt.

 

Als Workaholics brauchten Jutta und Sven keinen Wecker, schon gar nicht Montag morgens, wenn eine ganze Woche voller Herausforderungen auf sie wartete. Sie standen um fünf Uhr auf, aßen ein Müsli-Frühstück und jagten kurz darauf in verschiedene Richtungen davon. Ganz so, als hätte der gewonnen, der als erster das Haus verließ. Auf dem Weg beschloss Sven, in Zukunft etwas mehr Distanz zwischen sich und das Büro zu legen. Gleichzeitig aber fühlte er, dass er ein paar Zwölfstundentage brauchte, um seine Prioritäten wieder klar ordnen zu können. Wenn er sich in die Arbeit stürzte, würde der kleine Knick, den seine Karriere bekommen hatte, bald wieder ausgebügelt sein. Er wäre ja schön blöd, wenn er seiner Konkurrentin Sylvia beim Kampf um einen Partnersessel das Feld freiwillig überlassen würde und die sich ihm bietende Chance auf viel Geld einfach sausen lassen würde.

 

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Sa

28

Jan

2023

Denkstudio Coaching - Wissensmanagement

Noch während Sven ganz in sich selbst versunken war, wie ein Mann am Rand des Abgrunds, kam Stephen, ein Partner der Firma, herein. „Hallo, Sven“, sagte er knapp und setzte sich. „Hallo, Stephen“, grüßte ihn Sven. Stephen redete nicht lange herum, sondern kam sofort zur Sache. „Was ist los? Deine chargeable hours sind in den Keller gegangen“.

Wenn die Firma es für angebracht hielt, konnte sie hart und rücksichtslos sein. Stephen hatte von seinen Partnerkollegen einen Marschbefehlt erhalten. Aber Sven hatte nicht vor, klein beizugeben. „Habe aus privaten Gründen eine kleine Verschnaufpause gebraucht.“ Nach einer kurzen Pause bemerkte Stephen „Und? Bist Du jetzt wieder okay? Hundert Prozent?“ „Hundertzehn Prozent“. Kein Problem, Stephen. Ich habe bloß mal für ein paar Tage mein Tempo drosseln müssen, das ist alles. Ich bin wieder voll da.“

Das war genau das, was Stephen hören wollte. Sven nutzte die Gelegenheit: „Übrigens stimmt es, dass meine Konkurrentin um einen Sitz in Eurer Partnerrunde auf einer Abschussliste steht?“ Stephens Stimme wurde plötzlich tonlos, schnarrend ohne Melodie. Und klang nach Verschlagenheit, Heimlichtuerei, Gnadenlosigkeit. „Angeblich wird Sylvia bei uns von einem geheimen Frauennetzwerk unterstützt. Laut sagt das niemand, aber hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt.“ Worauf Sven ihn sofort fragt: „Und stimmt das?“

„Ich halte das alles für Blödsinn. Manche können nicht verstehen, dass jemand einfach mutig ist. Also tippen sie auf irgendwelche Netzwerke im Untergrund. Nur ist das völlig egal. Bei uns zählt nur die Leistung. Und die zeigt sich nun einmal in der Zahl der abgerechneten Honorarstunden.

Also, mein Lieber, strenge Dich an und hau rein.“ Sven grinste „Ich weiß. Ich kann es kaum erwarten“. Stephen hatte es plötzlich sehr eilig und schaute, dass er weiterkam. Er rannte praktisch davon. Wahrscheinlich würde er gleich jemand seiner Partner anrufen und melden, dass einer der ertragbringenden Produktivkräfte der Firma wieder auf dem Posten war. Sven schloss die Tür und verteilte allerlei Projekt-Papers auf seinem Tisch. Es kam zwar nichts dabei heraus, aber er leistete honorarfähige Arbeit. Kurz darauf gelang es ihm, sein Büro ungesehen zu verlassen.

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Fr

27

Jan

2023

Wissenscoaching - J. Becker

Sven sah sich in seinem schön ausgestatteten Büro um. Der Schreibtisch war aus Vogelaugenahorn, der Teppich aus Persien, die Sessel waren mit Leder bezogen, alle technischen Geräte waren vom Neuesten und Feinsten. Wie viele seiner Kollegen hatte Sven Betriebswirtschaft studiert und beherrschte die manchmal etwas komplizierte Sprache der Ökonomen. Er verhalf seinen Kunden zu Markterfolgen und Gewinnen, und dafür wollte auch er reich werden. Das Läuten des Telefons riss ihn aus seinen Gedanken. „Warum bist du noch im Büro?“ fragte Jutta etwas ärgerlich. Sie sprach sehr langsam und deutlich, so als wäre jedes Wort mit einer Eisschicht überzogen. Sven riskierte einen schnellen Blick auf seine Uhr, bemerkt ungläubig, wie ihm die Zeit weggelaufen war. „Einer meiner Kunden hat angerufen, ich konnte ihn nicht abwimmeln“. Sven hatte diese Lüge schon öfter als Ausrede benutzt. Es spielte keine Rolle. Eigentlich machte es ihm kaum noch etwas aus, dass wieder einmal ein Abend ruiniert war.

„Der Umgang mit Wissen als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor.“

„Das heißt?“

„Die Wettbewerbsfähigkeit wird vom bewussten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen.“

„Und?“

„ Wissen manifestiert sich sowohl in internen Kommunikationsnetzwerken, dem „Unternehmensgedächtnis“, als auch im Verbund mit externen Kooperationspartnern.“

„Es wird also immer mehr darauf ankommen, dass man wissensgestützte Produkte und Dienstleistungen nutzt?“

„Ja, denn der Marktwert heutiger Produkte und Dienstleistungen basiert zu einem immer größeren Teil auf deren Informationsgehalt.“

 

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Di

24

Jan

2023

J. Becker - Coaching

Mo

23

Jan

2023

J. Becker Denkstudio - Coaching

Der individualistischen Gesellschaft wird nicht nur eine Umstellung vieler einzelner Lebensgewohnheiten abverlangt, sondern auch eine zumindest zeitweise Suspendierung ihres gewohnten Selbstbildes. Tatsächlich gab es noch im neunzehnten Jahrhundert Unklarheiten darüber, wie Seuchen übertragen werden.

 

„Mit einem einfachen Modell versuchte man die für die Ausbreitung einer ansteckenden Krankheit relevanten Faktoren mathematisch zu erfassen.“

„Und wie?“

„Durch Einteilung der Bevölkerung in drei Gruppen.“

„?“

„Die Empfänglichen, die Infizierten und die Immunisierten.“

„?“

„Mit Hilfe von Differentialgleichen konnte man beschreiben, wie sich die Zahl der Personen in diesen Gruppen mit der Zeit ändert, wenn die Ansteckung Gesunder durch Infizierte von Dauer und Grad der Infektiosität sowie der Kontakte beider Gruppen gesteuert wird.“

„Modelle dieser Art werden heute als SIR-Modelle bezeichnet.“

„Und sind auch mit relativ geringem Rechenaufwand zu nutzen.“

„Und erfordern nur wenige Eingangsparameter. Angesichts ihrer langjährigen Verwendung ist über sie ein großes Erfahrungswissen verfügbar.“

„Doch haben SIR-Modelle ein großes Defizit:“

„Echt?“

„Ja, weil sie davon ausgehen, dass sich Infizierte und Gesunde homogen mischen. dass also die Wahrscheinlichkeit für alle noch nicht Erkrankten einer bestimmten Gruppe sich anzustecken, gleich groß ist..“

 

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So

22

Jan

2023

Denkstudio - Wissenscoaching

Jutta fuhr einen Smart und angesichts des schlechten Wetters machte sich Sven ein wenig Sorgen um sie. Sie würde in einer halben Stunde fertig sein, etwa die Zeit, die Sven brauchte, um sie im Büro abholen zu können. Sie würden versuchen, sich auf ein Restaurant zu einigen. Sollte ihnen das nicht gelingen, würden sie sich etwas in der Pizzeria bestellen.

„Das Unperfekte und selbständiges Denken – bequem in der sicheren Masse.“

„ Wie man wohnt, ist nicht nur eine Form von Lebensstil, sondern könnte auch Art von Denken abbilden.“

„In Perfektion erstarrt.“

„?“

„Nach einem Es-muss-alles-zueinander-passen-Konzept durchkomponierte Wohnlandlandschaften.“

„Vom Leben gezeichnet: eine gute Einrichtung ist nicht unpersönlich, denn behaglicher wohnen die Unperfekten.“

„Es sind meist Unkonventionelle, die Brüche lieben.“

„Und wie?“

„Nicht, um einem gerade angesagten Trend zu folgen, sondern weil es ihre Vielseitigkeit abbildet.“

„In Wohnungen von Must-have-Kreisen bleibt nichts dem Zufall überlassen.“

„Genau, Möbel haben schlicht, funktional und elegant zu sein.“

„So ist es, und nur ausgewählte Materialien kommen ins Haus, weniger bedeutet mehr.“

„Und passend hierzu cool-konfektionierte und auf Hochglanz polierte Küchen. Mit dem sterilen Charme, dass darin nur selten gekocht werden dürfte.“

„Und Bücher: wenn überhaupt, höchstens als repräsentative Bildbände im Hochglanzdruck.“

„Aber alltagstaugliche Sachbücher, Romane, Krimis? Weit und breit keine Spur hiervon.“

„Wahrscheinlich alle auf E-Readern gespeichert?“

„Auf perfekte Weise würde dies einer ziemlich gleichförmig erscheinenden Managerelite entsprechen.“

 

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Fr

20

Jan

2023

Denkstudio - Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

„Das Internet der Dinge verspricht ja wahre Wunderding.“

„?“

„Wie schlaue Häuser, selbstfahrende Autos, den Schlaf steuernde T-Shirts, Puls messende Pflaster, selbst nachbestellende Kühlschränke oder Autos aus dem 3D-Drucker.“

„Es gibt aber keinen anderen Fortschritt als den, den es gibt.“

„Die Gegenwart war also schon alternativlos, als sie noch Zukunft war?“

 

Die 60er Jahre waren eine Ära schöpferischer Zerstörung angeblicher kapitalistischer Systemzwänge. Die Diktatur der Ökonomie über die Menschen wurde vor dem Hintergrund stetigen Wachstums für endgültig besiegt erklärt. Aus heutiger Sicht scheint es, dass dies nur eine Zwischen- und Übergangsphase war, denn: Erwerbsarbeit dringt mittlerweile tiefer denn je in das Alltagsleben ein, Aufbau von Humankapital ist zu einem zentralen Thema geworden.

 

„Karriereplanung beginnt ja bereits im Kindergarten.“

„Das Individuum verwirklicht sich in seiner höchsten Form als Ich-AG.“

„Das heißt?“

„Konsum wird grenzenlos.“

 

Die Durchökonomisierung aller Lebensbereiche schreitet fort.  Dabei muss man sich weniger Gedanken wegen der angekündigten sensationellen Risiken machen, sondern mehr um die versteckten, meist bösartigen Risiken. Um die Zukunft vorherzusagen, greift man auf die Beobachtung der Vergangenheit zurück.

 

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Fr

20

Jan

2023

Denkstudio - Coaching

Do

19

Jan

2023

Denkstudio - Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

Es scheint so, dass wir die erste neue Erdepoche haben, die eine Konsequenz des eigenen Handelns ist. Ist es wirkliche eine Epoche, in der Wünsche, Pläne, Wissen und Handlungen einer einzigen Spezies den Fortgang der Erdgeschichte beeinflussen? Architekten entwerfen Städte, die sich in den Stoffwechsel der Biosphäre integrieren, Wissenschaftler suchen nach einer Antwort, wie lang und gewaltig der Hebel ist, mit dem die heutigen Industriegesellschaften Einfluss auf Klima, Evolution und geologische Beschaffenheit der künftigen Erde nehmen.

Sven meint: „Die Pandemie verwandelt doch die ganze Erde in ein riesiges Experimentierfeld.“

„Zu spekulieren, wie die Gegenwart aussähe, wenn die Vergangenheit anders verlaufen wäre, ist ein schwieriges Unterfangen.“, antwortet Jutta.

„Gilt das auch für den Versuch, aus einem nicht eingetretenen Gefahrenszenario auf die Wirksamkeit eingesetzter Vorbeugemaßnahmen zu schließen?“

„Bei einer Antwort auf derartige Fragen wir man nie jeden Zweifel ausräumen können.“

„Ein Experimentierfeld, auf dem jedes Land auf andere Weise vorgegangen ist und oder einen anderen Verlauf der Infektionsausbreitung erlebt hat.“

„Vor dem Hintergrund einer durch die klassische Physik geprägten Denkweise neigt man dazu, in stabilen Kausalzusammenhängen zu denken.“

„Um dabei klare Vorhersagen mit einfach handhabbarer Unsicherheit zu erwarten?“

„Ja vielleicht, doch die Welt besteht eben nicht aus elastischen Stößen und starren Körpern. Im Gegenteil: fast immer hat man es mit komplexen, nicht linearen Systemen zu tun, die vielfach in sich rückgekoppelt und in ständigem Wandel befindlich sind.“

„Die massive Nutzung numerischer Simulationen auf Expertenebene ist hierauf doch eine logische Reaktion.“

„Das heißt, die Erwartungen greifen zu kurz, Prognosen auf der Grundlage wissenschaftlicher Modelle eins zu eins in konkrete Handlungen übersetzen zu können?“

„Im realen Leben ist Unsicherheit eben kein störendes Nebengeräusch objektiver Wahrheiten, sondern ein zentraler Bestandteil des angestrebten Erkenntnisgewinns.“

„Wer also darauf wartet, dass die Unsicherheit als solche ausgemerzt wird, läuft Gefahr, das Zeitfenster wirksamen Handelns zu verpassen.“

 

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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So

15

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Decision Support

Sa

14

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Ökologie

Ökologie ist vom klassischen Begriff her die Beziehung zwischen den Lebewesen, untereinander und zur Umwelt. Dabei sollte auch ein Garten möglichst vielfältige Lebensräume bieten: Sonne, Schatten, trockene und feuchte Stellen. Die Stadtökologie, Brachen und Gärten, sind die letzten Oasen für die Natur, sie bringen mehr als die anderen achtzig Prozent des Landes. Denn die Agrarwirtschaft ist das Unökologischste, was es gibt, dort findet sich die wenigste Vielfalt.

„Das heißt, die Gärten sind per se schon mal ökologisch.“

„Wobei es der Natur völlig egal ist, wie formal oder informal ein Garten ist.“

„?“

„Wichtig ist, verschiedene Lebensräume zu bieten, die Dynamik zu fördern.“

Ein Garten ist kein Naturschutzgebiet, sondern ein Wohnraum. Man sollte nicht versuchen, die Urnatur, die es eh nicht mehr gibt, wieder neu zu erfinden. Das Rad kam man nicht zurückdrehen. Sonst hätten wir nur Wälder. Und darin will keiner leben.

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Fr

13

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Karriere

Bewertung Kompetenznetzwerkbeziehung: kann mit Indikatoren wie beispielsweise Expertenwissen für Wissenslücken, Kontakte zu externen Wissensträgern, Absorptions-/Integrationsfähigkeit oder Teilnahme an Innovationskooperationen unterstützt werden. Bewertung-Begründung: anstatt einzelne Wissensträger zu rekrutieren oder das Wissen externer Experten zeitweise für teures Geld anzumieten, hat sich Unternehmen beispielsweise dafür entschieden, über Kooperationen aller Art einen Zugang zur externen Wissensbasis zu finden. Mit Hilfe von Knowledge-Links sollen die im eigenen Wissens-Sortiment noch vorhandenen Lücken geschlossen werden. Durch eine gegenseitige Nutzung von Knowhow soll der zunehmenden Mobilität des Wissens begegnet werden. Das Unternehmen steht beispielsweise vor der Lösung folgender Fragen: wer benötigt welche Informationen für welche Entscheidungen? wie ist der Zugang zu solchen Informationen? wie werden Personen innerhalb und außerhalb des Unternehmens verknüpft, um ihr Wissen auszutauschen? wie können welche externen Datenbanken genutzt und integriert werden? Kosten und Werte: vor dem Hintergrund von Konzepten einer Personalbilanz und Wissensbilanz liegt das Schwergewicht auf Planungsoptionen im Bereich von prozessbezogenen Einflussfaktoren: es geht um Kompetenzen bezüglich Planung und Wissen.

„Zwar versprechen viele Unternehmen je nach Belieben integer, innovativ, kooperativ zu sein, sie wollen Eigenverantwortung stärken, Vertrauen schaffen und als Vorbilder leuchten.“

„Das Wichtigste hierbei ist jedoch immer: gelingt es, hierbei glaubwürdig zu sein.“

„Werte zu definieren allein reicht eben nicht aus.“

„Richtig, sie müssen umgesetzt, also gelebt und verinnerlicht werden.“

„?“

„Denn bei Mitarbeitern wird im Berufsleben bestimmten Werten gerade heute wieder ein hoher Stellenwert eingeräumt.“

 

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Do

12

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Talent

Immer schön positiv denken verhilft auch nicht jedem zum Erfolg: „Indem man bereits als erreicht vorwegnimmt, was erst noch durch Arbeit erreicht werden muss, kann die Motivation zur Verfolgung des Ziels gelähmt werden“. Phantasieerfolge können dazu verführen, die erwünschte Zukunft schon zu genießen, statt den Erfolg (durch mühsames Planen) tatsächlich zu erarbeiten. Sollen Ziele realistisch machbar sein, reicht es nicht aus, sich die Zukunft nur in schönsten  Farben auszumalen. Wer bereit ist, auch mögliche Hindernisse vorwegzunehmen, gelangt vielleicht schon im Vorfeld zu konkreten Lösungen (und könnte  am Ende seine Wünsche erfolgreicher realisieren). Sachlich-problemorientierte Menschen können von einem solchen Zukunftsdenken profitieren.

 

 

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Do

12

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Briefpost

Mi

11

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Datenstruktur

Ebenso wie in einem Produktionslager die Konstruktion der Regale an die physischen Gegebenheiten der Produkte angepasst werden muss, muss auch das System unterschiedlich strukturierte Daten aufnehmen können. Analog zum Zwischenlager der Produktion mit der Einlagerung von Halbzeugen, die nicht selbst produziert, sondern von Zulieferern gekauft wurden, muss auch die interne Informationsverarbeitung durch externe Daten von Zulieferern wie Reuters, Nielsen, Statistisches Bundesamt u.a. ergänzt werden können. Durch entsprechende Korrelation mit den aggregierten operativen Daten kann ein erhebliches Informationsmehrwert-Potenzial mit den daraus generierbaren Wettbewerbsvorteilen erschlossen werden.

 

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Di

10

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Finanzierung

Das betriebliche Finanzkonzept ist als eine Strategie zur jederzeitigen Sicherung einer optimalen Finanzierung zu verstehen. Es hilft gleichermaßen Engpässe wie unrentable Überfinanzierungen zu vermeiden. Eine Finanzplanung kann nur dann den Forderungen an eine gute Finanzierung gerecht werden, wenn sie neben der Zusammenstellung von finanziellen Anforderungen auch Möglichkeiten zu einer Bedarfslenkung beinhaltet, also beispielsweise: Begrenzung oder zeitliche Verteilung von Investitionen, Beschaffungs- und Lagervolumen, Mindestumsatz und evtl. Maximalumsatz (wegen Vorfinanzierung), Umfang und Zeitpunkt von Desinvestitionen.

 

 

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Mo

09

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Wettbewerb

Mit einem Strategie-Check sollen besonders kleine und mittlere wissensintensive Firmen angesprochen werden, die nicht über eigene Strategie-Stabsabteilungen verfügen können. Wobei die Cloud für manches Unternehmen eine wichtige Grundlage zur Erschließung neuer Geschäftsmodelle ist. Digital vernetzt lernen Systeme über die Echtzeitanalyse von Daten ständig dazu und versetzen beispielsweise in die Lage, jede Losgrösse zu fertigen. Daten aus der Produktion sind in dezentralen Rechenzentren (der sogenannten Cloud) zu finden.

„Über die Cloud können ja auch standortübergreifende Services weiter verbessert werden.“

„?“

„Um schneller zu werden, wird die Fertigungstiefe weiter verringert.“

„Das heißt, es muss nicht mehr alles selbst produzieret werden?“

„Nein, stattdessen setzt man auf Partnerschaften.“

„Um Wissen, beispielsweise in Industrie- und Softwarebereichen, mit der Hilfe Dritter anzureichern?“

„Und Softwarelösungen unterstützen auch die Datenanalyse, Visualisierung und intelligente Entscheidungsfindung in Echtzeit.“

„Von einer Kosteneinsparung durch die Minimierung von Stillstandzeiten in der Fertigung profitieren Hersteller und Kunde ja uch gleichermaßen.“

„?“

„Ermöglicht wird unter anderem. ein qualitativ noch hochwertigeres Produkt, das obendrein zu einem günstigeren Preis verfügbar gemacht werden kann.“

„Wobei es für den Einsatz neuer Technologien noch viele nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten gibt.“

„?“

„Vom Internet der Dinge bis hin zur künstlichen Intelligenz.“

„Allerdings gibt es auch ein Missverhältnis zwischen den Aufgaben, die in Zukunft programmiert werden müssten, und denjenigen, die dazu in der Lage sind, dies auch zu tun.“

„Klar, zu tun gibt es viel.“

„Würde man aber beispielsweise alle Daten, die künftig von Sensoren geliefert werden, in einer Cloud lagern, wäre dies vielleicht zu viel.“

„Richtig, man braucht daher Analysewerkzeuge, die an Ort und Stelle entscheiden, welche Daten wichtig sind.“

„Auch ohne eine Verbindung zum Netz?“

„Um sich hierbei im Wettbewerb differenzieren zu können, braucht man eben einen Einsatz von künstlichen Intelligenzkomponenten.“

 

 

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So

08

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Kultur

So

08

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Check

Unabhängig von Größe, Branche oder Geschäftsfeld muss sich ein Unternehmen mit den gleichen „3-W“-Fragen auseinandersetzen: Wo steht es heute? Wo will es hin? Wie kommt es dorthin? Wichtig ist, diese Reihenfolge einzuhalten. Denn: erst wenn das Reiseziel genau feststeht, sollte eine Entscheidung über geeignete Transportmittel getroffen werden, mit denen man am besten dorthin gelangen kann. Für einen Strategie-Check sollten vor allem die ersten beiden dieser W-Fragen im Blickpunkt stehen.

 

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Sa

07

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Intelligenz

Die natürliche Intelligenz eines Menschen hat einen Tages-Energiebedarf von etwa 20 – 30 Watt.

„So bescheiden wie die Glühbirne respektive unser Gehirn ist die Künstliche Intelligenz beileibe nicht.“

„?“

„Ihr Energiehunger wächst gewaltig.“

„Das heißt?“

„Digitale Datenfresser sind auch gewaltige Stromfresser.“

„?“

„Eine lernende Maschine erzeugt bereits in ihrer Trainingsphase fünfmal mehr Umweltbelastung, nämlich 284 Tonnen Kohlendioxyd, wie ein Durchschnittsauto über dessen gesamten Lebenszyklus.“

„?“

„Allein um die vernetzte Architektur der Automaten mit Hilfe von Deep-Learning-Algorithmen zu optimieren, muss die Übersetzungsmaschine Tausende von Stunden trainiert werden.“

„Allerdings hat wohl keiner den ökologischen Fußabdruck von massenhaft verbauter Maschinenintelligenz auf der Rechnung.“

„Was ist also das immer wieder neu erklärte Ziel der „Klimaneutralität“ wirklich wert,„wenn sich gleichzeitig die Digitalisierung wie ein fettsüchtiges Monster rund um den Planeten ausbreitet und seine hungrigen Fäden jede einzelne Energiequelle anzapften?“

 

 

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Fr

06

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Selbstorganisation

Agile Selbstorganisation mit transparenter Struktur: Entscheidungskompetenzen sollten dorthin transferiert werden, wo die Dinge geschehen - Prozesse und Produkte sollten nicht dauerhaft gedacht werden (sondern lediglich als eine Basis für den nächsten Iterationsschritt) - es geht in agilen Organisationsansätzen darum, mit möglichst vielen Sensoren relevantes Feedback zu erhalten und in kurzen Zyklen darauf mit Anpassung zu reagieren.

„In Zeiten disruptiver Umweltveränderungen erweisen sich manche Organisationen als zu wenig flexibel oder anpassungsfähig.“

„?“

„Das heißt, es braucht neue, auf Adaptabilität und Agilität ausgerichtete Organisationsformen.“

„Auch neue Konzepte der Steuerung und Entscheidungsfindung?“

„Ja, in einem Prozess des Umdenkens werden neue Organisationsprinzipien für Führung, Koordination und Kontrolle neu verstanden, verknüpft und verteilt.“

„?“

„So können Mitarbeiter/ -innen in sich selbstorganisierenden Teams in einem verbindlichen und klar kommunizierten Rahmen selbst entscheiden, was sie erledigen können.“

„Und wie sie dies am besten tun?“

 

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Do

05

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Maschinenmensch

Personen werden zu Maschinenmenschen, das Handy zur die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehenden Menschmaschine. Wer in der digitalen Welt sein Handy verliert, läuft Gefahr einen Teil seiner Persönlichkeit zu verlieren. Der permanente Fluchtweg in die virtuelle Welt wäre abgeschnitten. Einmal ohne Handy gäbe es aber die Möglichkeit, vielleicht etwas ahnen und spüren zu können, ohne dieses Etwas vorher gegoogelt zu haben. Etwas ohne Anleitung  aus dem Internet entscheiden zu können, macht frei. Personen mit weniger Internet-Abhängigkeiten können bequemer, da öfter mündiger leben.

„Einst wurde Schrift erfunden, um Sprache vom Sprecher unabhängig durch Zeit und Raum zu transportieren“.

„Heute fristet Schreibschrift als persönliches Steckenpferd aber eher ein Nischendasein.“

„Ja, auf Einkaufszetteln, Glückwunschkarten, Speisekarten oder ähnlich profanen Dingen.“

 

 

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Mi

04

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Digital Detox Camp

Gegenwelt zur digitalen – Auszeit im Digital Detox Camp

 

Google, Facebook, Internet & Co. haben mittlerweile solche Ausmaße angenommen und Menschen mit Beschlag belegt, dass gestresste Manager, ITler, Konsumflüchtlinge u.a. mittlerweile beginnen, sich nach Freiräumen und Auszeiten hiervon zu sehnen und diesen Tram sogenannten „Digital Detox Camps“ leben wollen. Ohne What´s App, E-Mails, ohne Tastaturgeklapper, Nachrichten-Plings.

„Der überwiegende Teil aller Smartphonebesitzer meint, ohne ihr Handy nicht mehr leben zu können.“

„Und?“

„Und schaltet ihr Handy alle zwölf Minuten und damit etwa 80mal am Tag an. Jede noch so kleine Pause wird vom Griff zum Handy begleitet.“

„Im Hintergrund immer die unbestimmte Angst, vielleicht etwas zu verpassen oder den Anschluss zu verlieren?“

„Ja, bis hin zur unausgesprochenen Frage, ob sich die Welt noch mit mir als Person dreht.“

„Die permanente gedankliche Beschäftigung mit Medien der digitalen Welt führt leicht zu Entzugssymptomen, wenn diese plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen sollte,“

„Schon ein kleines Funkloch wäre wohl eine mittlere Katastrophe.“

 

 

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Di

03

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Programmierung

„Müssen wir im Internet der Dinge, wo wir von Milliarden codierter Objekte umgeben sind, die unsere Handlungen, Gedanken und Emotionen in Rohstoffe für die datenverarbeitende Industrie verwandeln, programmieren lernen?“

„Um der Realität überhaupt gewachsen zu sein?“

„Ja, und ist Programmieren heute so wichtig wie Fremdsprachen oder Mathematik?“

„Und sollte man Programmieren in Schulen zum Pflichtfach machen?“

„Das heißt, sollten Kinder und Jugendliche so früh wie möglich die Logik von Algorithmen lernen?“

Was soll man tun, wenn anonyme Entwickler das Soziale umcodieren (wenn man den Code kontrolliert, kontrolliert man die Welt)? Gilt die Feststellung: Programmiere oder werde selbst programmiert? Gilt etwa die These mancher: der Mensch sei selbst ein programmierbares Wesen, geschrieben in Codes und Genomen, die jederzeit abrufbar und auslesbar sind (der Mensch wie eine Maschine, die man berechnen und beherrschen kann)?

„Wie immer bei schwierigen Fragen gibt es auch hier ein Für und Wider.“

„?“

 

 

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Mo

02

Jan

2023

Coaching Inhaltskompetenz - Denkstudio

Relevantes von Irrelevantem trennen

 

Ein Journalist ohne Inhaltskompetenz ist wohl eher selten auch ein guter Journalist: weil dieser für die Vermittlung von Informationen über Kompetenzen verfügen muss, um seiner wichtigsten Aufgabe, nämlich Haupt- von Nebensachen zu unterscheiden, gerecht werden zu können. Ein Fachjournalist muss Relevantes von Irrelevantem zu trennen wissen: dafür braucht es Fachwissen.

„Ein Fachjournalist vertritt zwei Seiten der gleichen Medaille.“

„?“

„Theorie und Praxis.“

„Das heißt?“

„Vertrauter Umgang sowohl mit ausgesuchten Wissenschaftsfeldern als auch mit praktischem Journalismus und der Kompetenz zum Schreiben.“

„Immer öfter ist ja die Forderung nach tiefgreifendem außerjournalistischen Fachfeldwissen wahrzunehmen.“

„Umso stärker, je mehr das Internet auch traditionelle Bereiche des Fachjournalismus zu vereinnahmen sucht.“

„Muss ein Fachjournalist deshalb immer gleich ein Doppelstudium absolviert haben?“

„In Zeiten der 68er-Generation galt einmal das Studium Generale schon fast als Standard.“

„Aber in heutigen Zeit der G8-Philosophie?“

 

 

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Sa

15

Okt

2022

Kompetenz Wissensmanagement

Um im Leistungswettbewerb bestehen zu können, müssen Kompetenzen aufgebaut und weiterentwickelt werden, Wissensvorsprünge müssen in konkrete Nutzungsstrategien umgesetzt werden. Einige Grundsatzfragen: welches Wissen ist heute und welches morgen entscheidend für Geschäftserfolge? worin liegen Sinn und Notwendigkeit von Wissenszielen? welches sind die besonderen Herausforderungen bei der Definition von Wissenszielen? ist bekannt, wo und wie stark die Hebelfähigkeiten des vorhandenen Wissens angesetzt werden können? werden die allgemeinen Unternehmensziele in strategische und operative Wissensziele übersetzt? wird überprüft, inwieweit Wissensziele erreicht wurden? Mit Hilfe identifizierter Wissen- Einflussfaktoren können Unternehmen ihre Ziele und Aktivitäten überwachen: im Sinne eines Feedback-Systems, das die Umsetzung von unternehmensweiten Strategien in gezielte Aktionen steuert. Herzstück der Wissensbilanz ist die Zielverknüpfung hinweg über sämtliche Unternehmensbereiche.

 

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Sa

01

Okt

2022

Paranoiker managen Beziehungen

„Das hohe Maß an Misstrauen anderen gegenüber und die damit einhergehende Aufmerksamkeit auf potentiell unvorteilhafte Situationen helfen paranoiden Menschen, in Unternehmen nach oben zu kommen“. Paranoiker können ihre Beziehungen zu anderen so managen, dass sie möglichst wenig Angriffspunkte bieten.“Sie beobachten ihre soziale Umgebung genau und wechseln häufig, je nach Lage, die Beurteilung in Freund und Feind. Auch schafft es diese Gruppe besonderes gut, sich aus Situationen herauszuhalten, die schädlich für die Karriere sein könnten“. Unter den in der heutigen Wirtschaftswelt disruptiven und somit unsicheren Bedingungen sind Paranoiker auf diese häufig besser vorbereitet, weil sie solche Szenarien in ihrer Gedankenwelt bereits vorher durchgespielt haben.

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

https://www.amazon.de/Wandel-Best%C3%A4ndige-Bildungs-Arbeits-Standortwelt/dp/1726663922 

 

Mit Kompetenzanalyse Erfolgspotenziale aufspüren – Changemanagement mit Startup-Mentalität

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Decision Support - Entscheidungshilfen

 

https://www.amazon.de/Decision-Support-Sachbuch-Wirtschafts-Entscheidungshilfen-2-ebook/dp/B087GYRZ8J

Sa

01

Okt

2022

Anpassung Kenntnise und Fähigkeiten

Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten müssen also so gestaltet werden, dass sie Menschen in die Lage versetzen, ihre einst erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten möglichst zeitnah an ein sich veränderndes Umfeld anzupassen. Sozusagen ein persönliches Changemanagement. Auch denkt man heute anders: es muss nicht immer nur die Hundertprozent-Lösung sein, zunächst reichen auch einmal vielleicht nur achtzig Prozent aus. Denn was vor allem zählt, ist Schnelligkeit. Die bisherige Null-Fehler-Toleranz erscheint in einem neuen Licht: der Mut zum Querdenken und auch zum Scheitern sowie Neugierde und Empathie sind soziale Schlüsselqualifikationen, deren Exklusivität der Mensch noch lange für sich beanspruchen kann“.

 

Erfolgsplanung Personalmanagement

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Startup Wissensmanagement

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Startup im Datenozean

 

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Fr

30

Sep

2022

Bewerbungstraining - Extrovertierte

Extrovertierte sind nicht besser als Introvertierte: man sollte beachten, dass stille und laute Menschen in etwa gleichviele gute oder schlechte Ideen haben, trotzdem aber nur die lauten und energischeren Menschen sie durchsetzen. „Was der Extrovertierte als anregend, inspirierend und beflügelnd empfindet, verschreckt manchmal den Introvertierten. Sein Rückzug ist indes keine Flucht, sondern gibt ihm die Möglichkeit, das Erlebte zu ordnen. Obwohl keine Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des einen oder anderen Typus zulässig sind, räumt man dem Extrovertierten meistens die höhere Chance auf eine erfolgreiche Karriere ein. Introversion, so Experten, gelte mit ihren Attributen der Empfindsamkeit, Ernsthaftigkeit und Schüchternheit als Persönlichkeitsmerkmal zweiter Klasse. Allerdings könnte man sich auch die Frage stellen, ob introvertierte Entscheider nicht so manche Krise besser meistern könnten (oder in der Vergangenheit sogar verhindert hätten)?

 

Selektiv 

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Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

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Projekt Personal 

 

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Do

29

Sep

2022

Abi63 Hola Eigenständigkeit und Selbstreflexion

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Do

29

Sep

2022

Stellenprofil Bewerbungsfaktoren

Eine Gesamtliste aller Bewerberfaktoren setzt sich zusammen aus Basisliste + Individuallisten (je nach Stellenprofil und -anforderung). Bei den Überlegungen zur Liste der Bewerberfaktoren muss nicht an einem Nullpunkt begonnen werden. Jeder Bewerber dürfte im Rahmen seiner Stellensuche bereits auf eine Reihe von immer wieder auftauchenden Faktoren gestoßen sein. Bewerberfaktoren werden zudem immer wieder in einer Vielzahl unterschiedlicher Veröffentlichungen angesprochen, analysiert und diskutiert. Professionelle Informationsquellen wären natürlich auch Personalberater und deren Checklisten. Im Sinn eines proaktiven Eigenvermarktungskonzeptes könnte der Bewerber auch selbst handeln, indem er im Rahmen der Marktorientierung bei und über seine Ziel-Unternehmen eigene Recherchen anstellt. Im Rahmen einer aktiven Bewerbungsstrategie gibt es immer auch Mittel und Wege, um direkt an der Quelle detaillierte Anforderungsprofile für bestimmte Stellenausschreibungen in Erfahrung zu bringen. Nicht zuletzt gehören hierzu auch gezielte Auswertungen von Stellenanzeigen. Mit einer zielgruppenspezifischen Zusammenstellung von Personalbilanz-Modulen eröffnen sich Möglichkeiten, auf ein Anforderungs- und Stellenprofil genau zugeschnittene Kenntnisse, Fähigkeiten und Beziehungen anzubieten, die von der Zielgruppe am dringendsten benötigt und nachgefragt werden.

 

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Di

27

Sep

2022

Erkenntnisse im Bewerbungsgespräch

Für die Zusammenstellung eines tragfähigen Gerüsts aus Bewerberfaktoren können verschiedene Wege und Quellen genutzt werden. Erste Ausgangsbasis dürfte zunächst der eigene Erfahrungshorizont des Bewerbers sein. Er kennt sich und seine Situation wohl am besten. D.h.: jedes Bewerbungsgespräch ist, auch wenn es erfolglos war, eine Fundgrube für zukünftig verwertbare Erkenntnisse. Voraussetzung hierbei ist eine detaillierte Auswertung und Nachanalyse durch den Bewerber. Zunächst wird damit begonnen, eine Liste mit möglichst vielen für einen Bewerber in Frage kommenden Faktoren aufzustellen. Bei dieser Liste geht es noch nicht darum, zwischen wichtigen und weniger wichtigen Bewerberfaktoren zu unterscheiden, sondern zunächst nur um Vollständigkeit. In einem in sich stimmigen System bilden Bewerberfaktoren das Trägerwerk für alle nachfolgenden Analysen und Auswertungen, mit deren Hilfe eine Bewerbung schrittweise angereichert werden könnte.

 

Bewerbung und Personaleinsatz abseits ausgetretener Trampelpfade

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Selbstvermarktung der Karriere für einen erfolgsreichen Berufsweg

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Eine disruptive Arbeitswelt verlangt nach Agilität für das Berufsleben

 

https://www.amazon.de/disruptive-Arbeitswelt-verlangt-Agilit%C3%A4t-Berufsleben/dp/1726778363

Di

27

Sep

2022

Bewerbungstraining - Krisen bewältigen

Kaum jemand wird im Laufe seines Lebens von Schicksalsschlägen verschont bleiben: es können schwere Unfälle oder Krankheiten sein, der Tod eines lieben Menschen oder eine Trennung. Ein Absturz im Beruf oder eine Firmenpleite. Jeder einzelne Schicksalsschlag mit dem Potenzial, jemanden aus der Bahn werfen zu können. Einige zerbrechen daran, andere scheinen an Tiefschlägen sogar zu wachsen. Aber wodurch wird eine solche unterschiedliche Bewältigung begründet? Wüsste man es, könnte man selbst Prophylaxe betreiben und sich mental wappnen. Es ist die innere Einstellung, die darüber entscheidet, wie wir Krisen begegnen. Denn ob wir Krisen meistern, hängt weniger davon ab, wie scherzhaft wir sie empfinden (auch nicht davon, was die Ursachen sind oder ob wir eine Mitschuld tragen).

 

Wissen in Zeiten der Algokratie – Akteure erzählen

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In Märkten mit Auslesprozessen hat Flexibilität Vorrang – Kompetenzanalyse und Standortanalyse als strategische Grundpfeiler

https://www.amazon.de/M%C3%A4rkten-Ausleseprozessen-Flexibilit%C3%A4t-Priorit%C3%A4t-Kompetenzanalysen/dp/1794030409

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

 

https://www.amazon.de/Wandel-Best%C3%A4ndige-Bildungs-Arbeits-Standortwelt/dp/1726663922

Mo

26

Sep

2022

Bewerbungstraining - risikooptimiertes Handeln

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Sa

24

Sep

2022

Mentalität deutscher Bildungsbürger

In Mitteleuropa entstanden während der Hochindustrialisierung im 19. Jahrhundert die Fabriken zuerst im Ruhrgebiet und in Oberschlesien. „Der Aufschwung einst bitterarmer Gegenden durch Fleiß, Pfiffigkeit und das Glück der Nachzügler betraf im 20. Jahrhundert das katholische Bayern genauso wie das pietistische Württemberg. Die Mentalität der deutschen Bildungsbürger hielt zu wirtschaftlichen Aktivitäten stets missgünstigen Abstand.: „Den modernen Massenkonsum, der im Amerika der 1920er Jahre den Hochkapitalismus einleitete, taten sie elitär als Dekadenzphänomen ab.“

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern 

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Fr

23

Sep

2022

Fähigkeit Team Kommunikation

Fachwissen wird für die meisten Stellenangebote als mehr oder weniger selbstverständlich vorausgesetzt.  Was aber vor allem zusätzlich verlangt und in die Tiefe gehend hinterfragt wird, sind: Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten, ganzheitliches Denken und Fähigkeit, erlerntes Wissen mit der Praxis zu verknüpfen. Darin zeigt sich die große Bedeutung der allgemeinbildenden Teile und Inhalte eines Studienganges. Gerade Studenten sind dazu aufgerufen, sich mit ihrem Wissen intensiv auch mit gesellschaftlichen Problemen zu befassen. Umso leichter dürfte es später fallen, eine angemessene Beschäftigung zu finden (auch dann, wenn ein absolvierter Studiengang nicht eng auf ein bestimmtes Berufsfeld ausgerichtet wurde).

Projekt Personal 

 

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Mi

21

Sep

2022

Umweltmanagement Entsorgung

Es genügt nicht, ein Umwelt-Warnsystem nur über ein einziges Meßsystem zu steuern. Das Umweltmanagement braucht zusätzlich Informationen, die auch Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Einflussfaktoren beobachtbar machen. So müssen zahlreiche Bereiche auf eine integrierte Datenbasis entsorgungsrelevanter Informationen zugreifen können: die Konstruktion braucht Daten darüber, welche Möglichkeiten die von ihr ausgewählten Werkstoffe für eine spätere Weiterverwendung haben oder welche Konsequenzen sich für eine notwendige Entsorgung ergeben würden. Der Einkauf kann die Beschaffung von Recyclingdaten nur mit entsprechenden entsorgungs- und kostenrelevanten Informationen planen. Das unternehmensweite Umweltcontrolling muss für Systeme sorgen, die zwischen den auf diesen technischen Inseln verteilten Daten Brücken schlagen.

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Di

20

Sep

2022

Abi63 Hola - wissensintensive Parallelwelt

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Mo

19

Sep

2022

J. Becker Denkstudio - Informationsbeziehungen

Knowledge-Links: externes Wissensumfeld mit seinen vielfältigen Informationsbeziehungen ist so zu gestalten, dass damit ein dauerhafter Zuwachs der Wissensbestände entsteht (nicht nur an Quantität, sondern auch an Qualität) sowie der Wissensbestand auch immer auf einem aktuellen Stand gehalten wird. Wenn es aber vielen Unternehmen bereits schwerfällt, eine hinreichende interne Wissenstransparenz herzustellen, so haben sie mit der Verfolgung des externen Wissensumfeldes oft noch größere Mühe. Viele Mitarbeiter haben gar keine Verbindung zu externen Informationsquellen und -trägern oder kapitulieren vor der auf sie einstürmenden Informationsflut. Dennoch muss sichergestellt werden, dass man über wichtige Trends zeitnah informiert ist und dass wesentliche externe Wissensträger/ -quellen schnell identifiziert werden können.

Verlässliche Entscheidungen – Sachstory

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Sa

17

Sep

2022

Intuition und scharfes Gespür

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Sa

17

Sep

2022

Kennzahlen Abwasser Kanalisation

Ausgangsbasis für die Errechnung von Abwasserkennzahlen ist die Gesamtabwassermenge in m3 als Summe aller belasteten und unbelasteten Wasserströme, die von dem Unternehmen in die Kanalisation oder in die Gewässer eingeleitet werden. Neben der Darstellung von Mengenströmen sind oft auch Kennzahlen zu einzelnen Schadstoffarten oder Schadstoffkonzentrationen sinnvoll. Die errechneten Schadstoffkennzahlen lassen sich in Form von Fracht an Schadstoffen insgesamt (in kg oder t), Fracht an Schadstoffen in bezug auf die Produktion (z.B. in kg/t) oder als Schadstoffkonzentrationen vor der Einleitung in die Kanalisation oder in ein Gewässer ausweisen. Zu den Abwasserkosten gehören auch die Kosten für die Abwasserreinigungsanlage einschließlich Abschreibungen, Personalkosten, Kosten für Hilfs- und Betriebsmittel sowie die Einkaufskosten der im Abwasser enthaltenen Roh- und Hilfsstoffe.

 

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Fr

16

Sep

2022

Benchmarks für die Umwelt

Relative Gliederungs- oder Beziehungszahlen sagen nichts darüber aus, wie die Leistung im Vergleich zur Konkurrenz, zu anderen Werken oder Standorten zu bewerten ist, d.h. die Umwelt-Performance wird unabhängig von der Größe und Produktionsleistung des Unternehmens dargestellt. Durch den zwischenbetrieblichen Kennzahlenvergleich kann besser beurteilt werden, ob der jeweilige Wert verhältnismäßig hoch oder niedrig ist. Ziel ist eine möglichst genaue eigene Standortbestimmung, um hieraus Verbesserungsziele und -maßnahmen ableiten zu können. Dieser sogenannte Benchmarkingprozess lässt sich als interner Betriebsvergleich zwischen eigenen Standorten/ Abteilungen/ Produktionsverfahren, als externer Betriebsvergleich mit Branchenwettbewerbern/ Zulieferern/ Kunden oder auch branchenübergreifend (d.h. wie hoch liegt der eigene Energieverbrauch im Vergleich beispielsweise zu einem Textil-, Chemie- oder Dienstleistungsunternehmen?) durchführen. Grundvoraussetzung ist, dass die Erhebungsgrundlagen beider Vergleichsobjekte übereinstimmen. Wenn beispielsweise der Energieverbrauch pro Mitarbeiter verschiedener Unternehmen verglichen werden soll, muss sowohl der Energieverbrauch als auch die Mitarbeiterzahl nach gleichen Kriterien erhoben worden sein (welche Energieverbräuche werden einbezogen? handelt es sich um den Primär- oder Sekundärenergieverbrauch? wie wird die Zahl der Mitarbeiter ermittelt? sind Teilzeitkräfte gleichermaßen berücksichtigt?).

 

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Do

15

Sep

2022

Denkweise der Reduktion

 Für eine Systemtheorie sind alle Phänomene miteinander verbunden und voneinander abhängig. Man hat ein integriertes Ganzes vor sich, wenn dessen Eigenschaften nicht mehr auf die seiner Teile reduziert werden können. Man könnte meinen, komplexe dadurch verstehen zu können, wenn man sie auf ihre Grundbausteine reduziert und nach dem Mechanismus sucht, der diese Einzelteile zusammenwirken lässt. Diese Denkweise der Reduktion ist zwar in vielen Lösungsansätzen fest verankert, musst aber nicht zwangsläufig zum Erfolg führen.

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Mi

14

Sep

2022

Abi63 - Sozialkunde, Schulfach Wirtschaft

Für ein Schulfach „Wirtschaft“ liegen die Meinungen weit auseinander. Nach Ansichten der Befürworter eins solchen Faches spielt die Ökonomie in Politik, Gesellschaft wie auch im Alltag eine derart große Rolle, dass junge Menschen ein systematisches Wissen brauchen, um sich in der Welt zurecht zu finden. Für die Kritiker dagegen gilt die Gefahr zu bedenken, dass damit Gewinnstreben verherrlicht und soziale wie auch ökologische Aspekte außer Acht gelassen würden. Andere suchen für die diese gegensätzlichen Positionen nach mehr grundsätzliche Antworten: „Muss man in der Schule wirklich lernen, wie man einen Miet- oder einen Versicherungsvertrag ausfüllt? Sinnvoll erscheint der Grundsatz, Schule sollte zwar auf das Leben vorbereiten, aber nicht auf jede denkbare Lebenssituation. In ihr soll strukturelles Wissen systematisch aufbereitet vermittelt werden. Praktische Lebenshilfe kann nicht Kern des Pflichtunterrichts sein“. 

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

13

Sep

2022

Kennzahlen Umwelt Auswirkungen

Umweltleistungskennzahlen können in die Bereiche Stoff- und Energiekennzahlen sowie Infrastruktur- und Verkehrskennzahlen untergliedert werden. Umweltleistungskennzahlen ermöglichen somit die Beurteilung und Steuerung der Umweltauswirkungen. Umweltzustandskennzahlen liefern Informationen über die Umweltqualität in der Umgebung des Unternehmens, d.h. beispielsweise über die Wassergüte eines nahegelegenen Sees oder über die regionale Luftqualität. Hieraus können dann spezielle Umweltindikatoren sowie umweltpoltische Zielsetzungen und Prioritäten abgeleitet werden. Der Aufwand für eigene Erhebungen solcher Zustandskennzahlen rechnet sich meistens nur dann, wenn das Unternehmen selbst an seinem Standort der Hauptverursacher eines Umweltproblems ist (z.B. Lärmbelästigungen durch einen Flughafen, Wasserverschmutzung durch einen großen Direkteinleiter u.a.). In anderen Fällen ist häufig auch der Rückgriff auf Informationen und Messwerte der regionalen Behörden möglich, um deren direkte Auswirkungen auf regionaler Ebene kontrollieren und Entlastungen oder Verbesserungen aufzeigen zu können.

Umweltwissen gehört zum Wirtschaftswissen

 

https://www.amazon.de/Umweltwissen-geh%C3%B6rt-Wirtschaftswissen-J%C3%B6rg-Becker/dp/1790162599

So

11

Sep

2022

Intellektuelles Kapital positionieren

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Sa

10

Sep

2022

Klima - regionalspezifische Risiken

Für die Landwirtschaft entstehen durch Klimaveränderungen nicht zur sorten- und regionalspezifische Risiken, sondern auch Chancen: durch frühe Blüten kann bei einigen Sorten der Hitzestress im Sommer vermieden werden. Vor allem Kulturen mit langen Standzeiten können von verlängerten Vegetationsperioden profitieren. Durch ein milderes Klima entsteht für bestimmte Planzarten (z.B. Soja) überhaupt erst die Chance, sie anbauen zu können. D.h. Landwirte entwickeln sich mehr und mehr auch zu Standortmanagern. Es werden regional angepasste Sorten erforscht, die sich an verändernde Standortbedingungen am besten anpassen können. Weiterführend müssen in diesem Rahmen auch veränderte Fruchtfolgen, Anpassung von Arten- und Sortenwahl, Maßnahmen zur Bodenbearbeitung und ein hierauf abgestimmtes Wassermanagement untersucht werden.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=15&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

09

Sep

2022

Wenn die Blätter sinken

Es sei darauf hingewiesen, dass Romantik mehr als ein rückwärtsgewandter Kult ist. Als eine die damalige Zeit prägende Kulturepoche wirkt Romantik als fortdauernde Anregung noch bis in die heutige Gegenwart. In Hessen gibt es viele Orte, die in der Zeit der Romantik und für die Romantik von Bedeutung waren. Die Region Rhein-Main war auch schon damals ein kultureller Knotenpunkt: Impulse durch Maler, Dichter, Musiker und Gartenarchitekten wirken bis heute. Rhein-Main, eine Region, die experimentierfreudig durch künstlerischen Austausch Synergien freizusetzen versteht. Das Potential der Romantik erschließt Bildende Kunst, Landschaftsgärten, Musik und Literatur. Wenn auch die Region Rhein-Main nicht (wie etwa Heidelberg oder Jena) die Wiege der Romantik war, war sie doch so etwas wie ihr Labor.

 

Ernst Becker:

Wenn die Blätter sinken

träumend und ein Vogellaut

wie ein Seufzer und das Blinken

eines Sternes traumbetaut

aus dem blassen Himmel schaut.

Und von ferne her der Wind

bringt Umarmung im Regen

Küsse auf geheimen Wegen.

Ach so viele Dinge sind

aufgeboten deinetwegen.

Vögel, Blatt und Stern

und Regen und der Wind.

RheinMain Storytelling 

 

https://www.bod.de/buchshop/rhein-main-storytelling-bruchstueckhafte-standortbeobachtungen-joerg-becker-9783746065038

Do

08

Sep

2022

Landkarte des Denkens vermessen

Im Rahmen einer neuen Beziehung zwischen Natur und Technik werden „Landkarten des Denkens“ erforscht. Wie ist ein Gehirn im Detail aufgebaut? Wie denkt der Mensch? Was genau geschieht dabei? Was steuert das Denken? Ist Denken beeinflussbar? Forscher kommen zu dem Schluss, dass heutige Computer zwar keine großen Kommunikatoren sein mögen, aber viel Potenzial haben, Gedanken zu lesen. Ob wir wollen oder nicht: wir werden uns mit Robotern mehr oder weniger anfreunden müssen. Sie werden mit uns kommunizieren, sich mit uns unterhalten, für und mit uns arbeiten.

Kreditnehmer in unsicheren Zeiten

Personalbilanz-Analysestory 

 

https://www.amazon.de/Kreditnehmer-unsicherer-Zeit-PERSONALBILANZ-ANALYSESTORY-Becker/dp/B09V3M4LHF

Di

06

Sep

2022

Homo oeconomicus

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Mo

05

Sep

2022

Wasserentnahme steigt weltweit

Weltweit ist die Landwirtschaft der größte Wasserverbraucher. Obwohl die Gesamtwassermenge für die Landwirtschaft steigen wird, wird der Anteil der landwirtschaftlichen Wasserentnahme an der globalen Wasserentnahme sinken, da sich die Wasserentnahme durch die Industrie etwa verdreifachen dürfte. Die Wasserentnahme durch die Haushalte wird vor allem in Afrika und Asien stark zunehmen, in Europa und Südamerika dagegen teilweise eher rückläufig sein. Der Anteil der Haushalte liegt weltweit bei 8 Prozent der Gesamtnutzung. Je nach Wirtschaftsstruktur und Technologie liegt der Anteil der Entwicklungsländer an der industriellen Wassernutzung zwischen 10 und 30 Prozent, gegenüber einem Anteil von 60 bis 80 Prozent in Industrieländern.

Personalbilanz Lesebogen 74 – Managementwissen Betriebswirtschaft, Handlungsräume im Szenario vermessen 

 

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So

04

Sep

2022

Abi63 Hola - Fesseln der Erdenschwere

mehr lesen

So

04

Sep

2022

Digitalisierung der Arbeit

Für Arbeitnehmer bedeutet Digitalisierung nicht automatisch, dass ihre Arbeit künftig von Robotern und Algorithmen erledigt wird. Sicher ist aber, dass für die digitale Arbeitswelt zukünftig andere Fähigkeiten notwendig sein werden, d.h. Arbeitsabläufe nicht bis in alle Ewigkeiten unverändert bleiben. Auf der einen Seite wachsen die Anforderungen, auf der anderen Seite kann man dafür wohl einen Gewinn an Flexibilität verbuchen. Im Kern geht es um die Frage, welchen Stellenwert menschliche Arbeit in Zukunft haben wird. Oder noch deutlicher: „schafft die Wissensarbeit die Wissensarbeit ab?“. Mit fortschreitender Digitalisierung kann Arbeit von vielen Orten aus und zu flexiblen Zeiten erbracht werden. Flexibilität ist nicht unbegrenzt steigerbar, bringt auch neue Belastungen mit sich und findet unter Umständen bereits dort eine Grenze, wo die Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben total zu werden( droht oder zur Restgröße degeneriert). Nicht zuletzt erfordert Flexibilisierung von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin und Selbstverantwortung.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=11&q=J%C3%B6rg+Becker

Sa

03

Sep

2022

Einweisungsflug

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Fr

02

Sep

2022

Hessen - Infrastruktur und Flächen

 

Was will der Standort erreichen? Welche Position am Markt will der Standort einnehmen? Neue Vorreiterrollen können beispielsweise in innovativen Dienstleistungsmärkten übernommen werden. Hierfür muss der Standort Anstrengungen intensivieren, fokussieren und miteinander vernetzen. Dabei ist die strategische Standortbilanz ein geeignetes Instrument, mit dem einerseits bereits von der Vision ausgehende Defizite und Versäumnisse offengelegt/sichtbar gemacht werden können, andererseits aber auch Potentiale und Handlungsspielräume aufgezeigt werden können. Auf keinen Fall darf man in der trügerischen Annahme verharren, dass sich die Dinge von selbst wie gewünscht entwickeln werden.

 

Spezielle Leitbild-Gedanken

Durch intelligent vernetzte Infrastruktursoll die Rentabilität unternehmerischer Investitionen verbessert werden

Industrie soll unabhängig vom konkreten Standort Geschäftsmodelle anpassen und erweitern können, d.h. auch am „Internet der Dinge“ teilnehmen

Hessen will mit Zentrum Rhein-Main Unternehmen schnelle und effiziente Versorgungs- und Vertriebsverbindungen zu anderen Zentren Europas bieten

Verknüpfung Flugstrecken-, Bahn- und Straßennetze

Internationale Verknüpfung und Optimierung einzelner Verkehrsträger

Industrieflächen für besondere Standort- und Erschließungsansprüche der Industrie vorhalten

Hessen als Bestandteil des digitalen Backbones Europas stärken

Position Frankfurts als führender Internetknoten Europas ausbauen

 

Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ableitet und entwickelt. Es kommt darauf an, diese komplexen Elementarteile und -energien des Standortes ausfindig zu machen, genau zu lokalisieren, möglichst detailliert quantifizierbar zu machen und die vielfältigen Wirkungs- und Kräftebeziehungen untereinander offenzulegen. Wirtschaftsförderung und Standortanalyse sind eng miteinander verzahnt, keine der beiden Seiten dieses Begriffspaares ist jeweils ohne die andere richtig handlungsfähig. Beide Funktionen bedingen und befruchten sich gegenseitig. Beide Seiten begründen sich auf dem gemeinsamen Fundament der Standortfaktoren.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels 

 

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Fr

02

Sep

2022

Ohne Wasser gibt es kein Leben

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Do

01

Sep

2022

Managementzeiten - Rezession oder Boom

Je mehr über einem Unternehmen statt Schönwetter- dann einmal Gewitterwolken (Umsatzrückgang, Gewinneinbruch, Kundenverluste, aggressive Konkurrenz, Konjunkturrückgang, politische Umfeldverschlechterung u.a.)aufziehen, desto heftiger pfeift der Wind an der Bergspitze (sprich Managementebene) – und die Sehnsucht nach dem Basiscamp steigt. Der Führungskraft und dieser oder ähnlicher Situation ist äußerlich selten etwas anzumerken: sein Gang ist aufrecht, seine Stimme fest, sein Ehrgeiz ungebrochen, sein scharfer Verstand arbeitet, Verhandlungen wie immer knallhart geführt. Innerlich dagegen sieht es oft anders aus: Schlaflosigkeit, Unfähigkeit abzuschalten und zu regenerieren. Das Gefühl, unentrinnbar in einer Endlosschleife gefangen zu sein.

 

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Mi

31

Aug

2022

Kosten von Handeln und Nicht-Handeln

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Di

30

Aug

2022

Wissensgestütztes Wirtschaften

Der Umgang mit Wissen als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wird vom bewussten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen. Wissen manifestiert sich sowohl in internen Kommunikationsnetzwerken, dem „Unternehmensgedächtnis“, als auch im Verbund mit externen Kooperationspartnern. Es wird immer mehr darauf ankommen, dass man wissensgestützte Produkte und Dienstleistungen nutzt, denn der Marktwert heutiger Produkte und Dienstleistungen basiert zu einem immer größeren Teil auf deren Informationsgehalt.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital

Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuchten 

 

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Mo

29

Aug

2022

Umwelt - wovon die Zukunft abhängt

mehr lesen

So

28

Aug

2022

Lügen gibt es überall und jederzeit

„Ein kluger Mann soll einmal geraten haben, dass alles, was man sagt, wahr sein sollte, aber dann man nicht alles, was wahr ist, auch sagen sollte.“

„Dabei steht fest: Ob in der Politik, im Privatleben, in der Wirtschaft oder im Sport – gelogen wird überall.“

„Lediglich das Ausmaß und deren Häufigkeit variieren?“

Als der Begriff „Aktienfonds“ auf den Finanzmärkten noch kaum bekannt war und noch nicht zum alltäglichen Wortschatz zählte, wurde in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von einem ehemaligen amerikanischen Sozialarbeiter die Finanzfirma Investors Overseas Services gegründet. Deren IOS-Fonds galt seinerzeit als äußerst attraktiv und versprach eine hohe Rendite. Zigtausende Anleger steckten ihr Geld in jene IOS-Fonds, darunter auch viele prominente Deutsche. Zu besten Zeiten lagen vier Milliarden Dollar in dem Fonds, doch am Ende war alles futsch. Ein Teil des Vermögens schmolz im Börsenabschwung von 1970 dahin, den Rest erledigte der Amerikaner Robert Vesco, der sich mit windigem Geschäftsgebaren als Retter in der IOS-Not anbot aber nichts anderes machte, als die Fonds zu plündern. Wobei es ihm gelang, Anleger dabei so unter Druck zu setzen, dass deren hochwertige Wertpapiere auf seine zwielichtigen Unternehmen und Konten umgeschichtet wurden. Als die Sache aufflog, hatte sich der „IOS-Retter“ längst nach Kuba abgesetzt, wo er wegen Drogenhandel und Betrug viele Jahre in Haft saß.

 

„Wobei man grundsätzlich viele Dimensionen des Lügens beachten muss.“

„?“

„Da ist zum einen der Gewinn, den man aus der Lüge zieht.“

„Richtig, je höher der potenzielle Gewinn, umso größer der Anreiz zum Lügen.“

„Das zweite Element einer Lüge ist ihre Offensichtlichkeit.“

„Also wie leicht man Gefahr läuft, von anderen Menschen als Lügner erkannt zu werden?“

„Ja, je offensichtlicher desto höher sind die Hürden, zu lügen.“

„Aber es lügt sich leichter, wenn man für die Lüge eine Rechtfertigung findet.“

 

„Einen weiteren Einfluss auf die Wahrheitsliebe dürfte auch die potenzielle Bestrafung, sowohl materiell als auch immateriell, haben.“

Sa

27

Aug

2022

Abi63 - Schule, Uni, Job

Es scheint sich öfter als man denkt zu erweisen: die besten in der Schule oder später an der Uni sind nicht zwangsläufig auch die Erfolgsreichsten im Job. Im Kreis von Professoren und Forschern kann auch der schüchterne Typus viel wettmachen, wenn er blitzgescheit ist. Aber egal ob nun Manager oder Professor: für gute Leistung braucht es immer auch das Persönlichkeitsmerkmal Gewissenhaftigkeit. Wer gute Leistungen bringt, verdient nicht automatisch gut. Hierzu kommen Studien zu dem Ergebnis, dass emotionale Stabilität erzielte Gehälter am stärksten beeinflussen  kann, flankiert vom Merkmal der Offenheit für Erfahrungen. Da emotionale Stabilität ihren Höhepunkt im Alter von sechzig Jahren erreicht, verwundert es daher weniger, wenn dann Ältere manchmal auch noch höhere Gehälter realisieren können. Die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für spätere Berufs- und Gehaltserfolge könnte Eltern beruhigen, deren Kinder nicht den höchsten IQ vorweisen können.

Erfolgsplanung Karriere mit Selbstvermarktung des Intellektuellen Kapitals

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Fr

26

Aug

2022

Standortvermessung Indikator Toolbox

Oft ist das eigentliche Standortgeschehen kaum für Schlüsselpersonen vor Ort und noch weniger für Außenstehende wie beispielsweise dringend benötigte Investoren durchschaubar: je nach einer der vielfältigen Standortfragen richtet man den Blick bzw. die Analyse immer nur auf einige hierzu herausgepickte Aspekte, lässt alles Andere außen vor oder überlässt es anderen Paralleluntersuchungen, -gutachten und -programmen. Die Begründung und Rechtfertigung hierfür klingen immer gleich oder ähnlich: andere Vorgehensweisen sind zu kompliziert, nicht machbar, zu aufwendig, nicht praktikabel usw. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Wenn man nicht bereit ist, sich diesen Anforderungen zu stellen, werden es im Wettbewerb andere für einen tun. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht.

Wirtschaftsförderung mit Regionalmarketing

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 Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten. Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

J. Becker Denkstudio

www.beckinfo.de

www.rheinmaingeschichten.de

Do

25

Aug

2022

E. Becker - im Luftmeer daheim

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Do

25

Aug

2022

Krieg - Träume in Gefangenschaft

E. Becker:

Die Dämmerung stand

an der Grenze zwischen Tag und Nacht.

Die Sonne will schon

in der blauen Ferne versinken,

als ob sie noch einmal all das Licht,

welches sie zu geben vermag

im herbstlich bunten Wald

im Osten erstrahlen lässt.

 

Und ich schaute hinein

in diesen Herbstabend

mit meinem frohen Herzen,

denn ich weiß das Mädchen,

das ich liebe,

an meiner Seite.

In ihren Augen spielt die Schönheit

des scheidenden Tages.

Nun hat der Wald uns aufgenommen.

Wir schreiten über den Teppich bunten Laubes

und immer wieder fallen Blätter

leise zur Erde nieder,

 

langsam pendelnd leise.

Mi

24

Aug

2022

Standort Flächenpotenzial

Ein zentraler Standortfaktor ist das Flächenpotenzial. Neben den Kosten (und der Verfügbarkeit) für die notwendigen Flächen spielt auch die Beschaffenheit der Grundstücke eine Rolle Erreichbarkeit, vorgeschriebene Nutzungen u.a.). Bei der Gestaltung der Infrastruktur geht es um Siedlungsentwicklung: Wohnungsbestand, Wohnungsbedarf, Wohnungswünsche, Service-, Betreuungs-, Bildungsangebote in Wohnnähe, Vereinbarkeit zwischen Wohngebieten und Gewerbegebieten, Anpassungsfähigkeit der Siedlungs- und Wohnsituation. Verkehrswege: Anbindung an Autobahnen, Bahn, Flughafen, ÖPNV. IT/Kommunikation: Vernetzung, Ausstattung der Netze, e-Government. Räumlich konzentrierte Innovationsnetzwerke: Durch die Bildung von Netzwerken lassen sich Kooperationsbeziehungen mit Partnern organisieren, durch den damit verbundenen Wissensaustausch lassen sich Technik- und Marktunsicherheiten reduzieren. Solche Netzwerke haben eine starke räumliche Komponente und ermöglichen aufgrund von Lokalisationsvorteilen zusätzliche Synergieeffekte.

Regionalmarketing - unabhängige Standortvermessung

https://www.bod.de/buchshop/regionalmarketing-unabhaengige-standortvermessung-joerg-becker-9783839146699

Di

23

Aug

2022

Multiplizierte Identitäten

Über die Welt wurde ein fein gewobenes Netz geworfen, aus dem fast alles herausgefischt werden kann, was auf der Welt passiert. Kaum einer fragt sich, wie oft oder wie dicht er an und in diesen Netzen hängt, die nun die Welt und alles Drumherum bedeuten. Die Auflösung der Privatsphäre nimmt auch dort zu, wo wir es lange weder wissen noch sehen. Das Vielfachleben schleust multiplizierte Identitäten durch alle möglichen Kanäle, immer mehr Menschen denken nur noch in Hauptsätzen (kurz, bündig).

Personalbilanz Lesebogen 313 – Mittelstand mit Kommunikations-, Wissens- und Planungs-Plattform 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-313-mittelstand-mit-kommunikations-wissens-und-planungsplattform-joerg-becker-9783743193260

Mo

22

Aug

2022

Knappe Ressource Freifläche

Auf der Wunschliste vieler Bürger stehen Vergrößerung der Wohnfläche pro Kopf, Verbesserung der Mobilität oder Optimierung der Freizeitangebote. Die Wahrnehmung dieser Wünsche führt zu flächenintensiven Wohngebieten mit der Folge eines weiteren Ausbaus der Pendlerstraßen, der Anlage von Umgehungsstraßen und von Eventplätzen. Kaum wahrgenommen werden die Endlichkeit der Ressource Freifläche, die Auswirkungen einer Verknappung auf Gestaltungsmöglichkeiten zukünftiger Generationen oder die Zerschneidungswirkung durch Verkehrswege. Daher ist die kommunalpolitische Akzeptanz für eine Begrenzung der Flächeninanspruchnahme eher gering. Hinzu kommt, dass die Innenentwicklung und die Aktivierung von Brachen oder unangemessen genutzten Liegenschaften mit höherem verwaltungstechnischem Aufwand (Einigungsbedarf mit Eigentümer, Herstellung der Bebaubarkeit u.a.) verbunden sind als die Ausweisung neuer Flächen.

Standortbilanz Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern

 https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-130-wirtschaftsfoerderung-und-informationsadern-joerg-becker-9783734782572

Do

18

Aug

2022

Alles nur Illusion?

„Wir reden bei einer Risikoanalyse aber nicht über das Halbdunkel der Orakel und Weissager?“

„Na ja, irgendwie vielleicht schon.“

„?“

„Manchmal könnte man sich schon fragen, ob die komplexen mathematischen Modelle vielleicht doch nichts anderes als eine moderne Entsprechung der Götzenbildnisse unserer Vorfahren sind.“

„Ob wir uns, indem wir uns in die Hände ausgeklügelter Modelle und Black boxes begeben, nicht demselben naiven Glauben unterwerden, den unsere Vorfahren ihren Göttern und Schamanen entgegenbrachten?“

„Oder ob die gesamte Risikowissenschaft nicht doch nur eine vieles verschleiernde Illusion ist?“

 

Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

 

https://www.bod.de/buchshop/wissen-mit-sensitivitaetsanalysen-kritischer-werte-in-massgenaue-entscheidungen-umsetzen-joerg-becker-9783748151128

Di

16

Aug

2022

Risiko - Handlungsfähigkeit

Risikobereite Startups haben es grundsätzlich in einer Gesellschaft leichter, die weniger Angst hat und auch ein Scheitern nicht verdammt. Dieser Zustand der Unsicherheit (das Gefühl der Ohnmacht) verfestigt sich so lange, bis sich konzeptionelle und geeignete Werkzeuge finden, die wieder Perspektiven und ein Gefühl für Handlungsfähigkeit aufzeigen. In einfachen Fällen betrachten rationale Menschen dabei die Eintrittswahrscheinlichkeiten einer bestimmten Schadenshöhe (die allerdings von der gefühlten Risikowahrnehmung auch durchaus abweichen kann). Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeiten markieren: Ein beispielhaft angenommenes Entscheidungsproblem, vor dem man stehen könnte: Situation A: Gewinn 5.000 mit der Wahrscheinlichkeit 0,2 oder Gewinn 0 mit der Wahrscheinlichkeit 0,8. Oder Situation B:    Gewinn 2.500 mit der Wahrscheinlichkeit 0,3 oder Gewinn 0 mit der Wahrscheinlichkeit 0,7.

 

https://www.amazon.de/Rational-bis-intuitiv-Storytelling-Marktentscheidungen/dp/B087SCJ5J6

Sa

13

Aug

2022

Abi63 Hanau Hola - Zukunft im Gewesenen

Und irgendwie geht es bei der Kommunikation in der Filterblase ja auch um so was wie Bodenschätze im digitalen Königreich.“

„Echt?“

„Ja, nämlich das Recht auf Vergessenwerden und das Streben nach Gefundenwerden.“

„Beides gleichzeitig?“

„Ja, um Sieg und Platz in den Ergebnislisten der Suchmaschinen.“

„?“

„Um die Entdeckung der Zukunft im Gewesenen, um algorithmengesteuerte Suchroboter und Absauger.“

„Bei der Kommunikation in einer Filterblase?“

„Alle Kritik an Suchmaschinen geschieht doch vor dem Hintergrund, dass Inhalte diesen meistens freiwillig überreicht werden.“

„Stimmt, oft wird ja sogar noch versucht, diese möglichst windschlüpfrig in die Algorithmengerüste der Suchroboter einzupassen.“

„Zum Beispiel all diese Fotos von den ganzen Klassentreffen.“

„Und gleichzeitig wird dann das Recht auf Vergessenwerden eingefordert.“

„Und das kostenlose Absaugen von Daten bis hin zur Manipulation von Suchergebnissen angeprangert.“

 

Vom Schüler zum Professional 

 

https://www.bod.de/buchshop/vom-schueler-zum-professional-joerg-becker-9783734783562

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Sa

13

Aug

2022

J. Becker Denkstudio - Entscheidungstechniken

Der Kampf gegen das Risiko wird wesentlich vom vorhandenen Entscheidungsvermögen, d.h. Entscheidungstechniken als Denkhilfen, bestimmt. Es gilt Murphys Gesetz von der Böswilligkeit des Zufalls: nicht entscheiden heißt, den Zufall entscheiden zu lassen. Und der ist meist nicht kreativ, aber oft missgünstig. Der Zufall mag Entscheidungen abnehmen, aber die Folgen gehen immer ganz zu Lasten des Nicht-Entscheiders. Geschäftsprozesse können heute mehr denn je von Risiken begleitet und negativ beeinflusst werden. Zweck eines systematischen Risikomanagements ist es daher, trotz vorhandener oder sogar zunehmender Risiken, das Erreichen der Unternehmensziele erfolgreich zu gestalten.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital - Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuten

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-333-mittelstand-mit-informationsbasiertem-strukturkapital-joerg-becker-9783743182110

Do

11

Aug

2022

Standortbilanz macht Vernetzungen transparent

Mit dem Konzept einer Standortbilanz lässt sich eine Systematik anwenden, die auch zu den (zahlenorientierten) Denkstrukturen des Finanzbereichs passt. Eine Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens

 

https://www.bod.de/buchshop/standortanalyse-mit-wissensmanagement-des-immateriellen-vermoegens-joerg-becker-9783746082592

Di

09

Aug

2022

Komplex? Vielfach vernetzte Einflussfaktoren

Was ist es, was eine Situation komplex macht oder sie so zumindest empfinden lässt? Komplex ist etwas vor allem dann, wenn es unüberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhängig oder einfach nur instabil ist. In Situationen, in denen viele Einflussfaktoren miteinander vernetzt sind, muss stets damit gerechnet werden, dass Handlungen jenseits der beabsichtigten Wirkungen noch weitere Konsequenzen haben können, die sich zur ursprünglich verfolgten Absicht auch durchaus kontraproduktiv verhalten können (Nebenwirkungen, Spätfolgen, Rückkoppelungen).

Allgemeines Wirtschaftswissen mit Blick auf Cashflow und Wertorientierung

https://www.bod.de/buchshop/allgemeines-wirtschaftswissen-mit-blick-auf-cashflow-und-wertorientierung-joerg-becker-9783743124431

So

07

Aug

2022

Konformismus ist oft schädlich

Für seine Ideen muss man nach Verbündeten suchen: schon ein einziger könnte dafür sorgen, dass eine Idee sehr viel wahrscheinlicher umgesetzt wird. Viele geben auf, weil sie Angst haben, sich lächerlich zu machen oder Zeit zu verschwenden. Aber in der langen Sicht bedauern wird nicht das, was wir getan haben, sondern das, was wir nicht getan haben. Wir brauchen weniger Konformisten, denn Konformismus ist oft schädlich. Er besagt: Ich stimme dir nicht zu, werde dir aber folgen, weil ich Angst habe, meine Meinung zu sagen. Das aber wäre sehr, sehr schlecht.

Mittelstand mit ganzheitlichem Strategiedenken und wertorientierter Erfolgsplanung

 

https://www.bod.de/buchshop/mittelstand-mit-ganzheitlichem-strategiedenken-und-wertorientierter-erfolgsplanung-joerg-becker-9783743196407

Sa

06

Aug

2022

Technische Erweiterungen des Körpers

Ein geradezu alltägliches Beispiel für die immer enger werdenden symbiotischen Beziehungen zwischen Mensch und Maschine ist das Smartphone. Als für viele mittlerweile ständiger Begleiter zum eigenen Körper gehört es zu diesem fast schon wie ein Organ. Eine künstliche Erweiterung des Gehirns, auf die man sich fast ebenso (oder sogar häufiger) verlässt wie auf das eigene Gedächtnis. Vielleicht werden einmal spätere Generationen noch weniger zwischen ihren Körpern und deren technischen Erweiterungen unterscheiden.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Fr

05

Aug

2022

Quantifizierendes Denken

Allerorten herrschen Zahlen - symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Maschine im digitalen Nichts verschollen

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Mi

03

Aug

2022

Standortakteure strategisch unterstützen

Bei der Entwicklung eines Standortes haben in vielen Situationen Unsicherheiten (beispielsweise aufgrund fehlender oder unvollständiger Informationen) einen Einfluss auf strategische Entscheidungen. Wenn Standortakteure zu bestimmten Konstellationsgrößen einen unterschiedlichen Kenntnis- und Informationsstand aufweisen, so werden sie unterschiedliche Denkweisen zu gleichen strategischen Situationen entwickeln. Dann hilft jede Information, diese Unsicherheit zu verringern und Verantwortliche in die Lage zu versetzen, eine Strategie zu wählen. Die Stärke von Standortbilanzen liegt in ihrer Darstellung sehr einfacher strategischer Prinzipien, die jedoch von zentraler Bedeutung sind. Das aus Standortbilanzen gewonnene Erkenntniswissen unterstützt die Akteure, die Dynamik einer strategischen Situation in Schach zu halten. Gute Strategen müssen auch die zukünftigen Auswirkungen bei einer Entscheidung über die heutige Strategie ins Kalkül ziehen (strategische Voraussicht).

https://www.bod.de/buchshop/regionalmarketing-kommunikationsplattform-standortbilanz-joerg-becker-9783739248066

Di

02

Aug

2022

Bilanzierung Kreativwirtschaft

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Mo

01

Aug

2022

Abi63 Hola - Rahmenbedingungen

Bedarfsdemagogen einer Scheinwelt verkennen, dass heute andere ökonomische Rahmenbedingungen als zu jenen 68-er Zeiten gelten: in den sechziger Jahren studierten kaum mehr als zehn Prozent der Schulabgänger und nur ein Bruchteil hiervon waren in Protestbewegungen aktive Mitglieder. Dennoch maßen sich manche dieser Generationenkonstrukteure nach wie vor die Deutungshoheit über das Leben einer Alterskohorte an, das sie aus eigenem Erleben meist nicht oder nur aus der Ferne kennen.

 

Bei der Beurteilung und Auswahl von Personal werden Wissen, Zukunft und Potenziale für kreative Freiräume gehandelt

 

https://www.bod.de/buchshop/bei-der-beurteilung-und-auswahl-von-personal-werden-wissen-zukunft-und-potenziale-fuer-kreative-freiraeume-gehandelt-joerg-becker-9783752842821

So

31

Jul

2022

Menschen als Diener der Erreichbarkeit

Die direkte oder indirekte Verpflichtung, permanent online zu sein, macht Menschen zu Dienern ihrer jederzeitigen Erreichbarkeit (und Verfügbarkeit): das digitale Zeitmanagement wird mehr und mehr fremdbestimmt. Mit dem Absaugen von Daten aller Art an jedem Ort geht auch ein Verlust der Kontrolle über das digitale Ich einher. Überwachung wird als Sicherheit verkauft: Sichtbarkeit und totale Transparenz garantieren bei weitem keine Sicherheit (schon gar keine totale). Wie man es auch dreht und wendet: es sind beängstigende Entwicklungen und zu wenige Menschen, die sich dagegen wehren. 

Ecksteine im Nebel der Unsicherheit 

 

https://www.bod.de/buchshop/ecksteine-im-nebel-der-unsicherheit-joerg-becker-9783755733256

Sa

30

Jul

2022

Kampf um Aufmerksamkeit

Der Austausch von Wissen beschleunigt sich auf fast Lichtgeschwindigkeit. Wenn Informationen allein aufgrund ihrer schier unfasslichen Menge zu einer Art von Abfall geworden sind, weiß man kaum noch, was damit zu tun ist. In einer Welt, in der in digitalen Netzwerken alle Aspekte gleichzeitig vorhanden und sofort abrufbar sind, in der jedermann sich seine eigenen Informationskanäle selbst konfiguriert, ist ein Kampf um Aufmerksamkeit entbrannt. Was nützen sorgfältige Recherchen, gut aufbereitete Informationen, durchdachte Auswertungen u.a., wenn sie sich in all dem Informationslärm des Online-Kosmos kein Gehör verschaffen können?

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=16&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

29

Jul

2022

Google - Expertenwissen ist nicht out

So wie damals die Dampfmaschine das Ausüben von Arbeitskraft verstärkt hat, so erweitert heute der Computer die Möglichkeiten, Wissen aufzufinden. Das Starten einer digitalen Suchmaschine zur Erschließung von Wissen im Internet geht schneller und leichter als die Befragung eines Experten. Die Welt wird quasi am Bildschirm lesbar, das Wirkliche zum Bestand gemacht. Die Automatisierung von Expertenwissen bringt in einer informationsüberfluteten Gesellschaft Vorteile. Aber so wenig, wie Menschen vollständig von Dampfmaschinen abgelöst wurden, so wenig wird man auch trotz Internet auf Experten verzichten können. Aber weil jeder Wissen googeln kann, bleibt nicht alles so wie es ist. Auch Experten, Journalisten, Ärzte, Lehrer u.a. stehen mitten im Wandel der Digitalisierung. Die Autorität von Experten basiert jetzt weniger auf dem Umstand, mehr zu wissen. Als vielmehr darauf, den strukturellen Überblick zu besitzen, um neues Wissen angemessen und sachgerecht bewerten und einordnen zu können. Denn Suchmaschinen automatisieren das Finden von Wissen, nicht aber seine Produktion.

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-kann-auch-personalbilanz-joerg-becker-9783741251160

Fr

29

Jul

2022

Reduktion auf Grundbausteine

Für eine Systemtheorie sind alle Phänomene miteinander verbunden und voneinander abhängig. Man hat ein integriertes Ganzes vor sich, wenn dessen Eigenschaften nicht mehr auf die seiner Teile reduziert werden können. Man könnte meinen, Komplexität dadurch verstehen zu können, wenn man sie auf ihre Grundbausteine reduziert und nach dem Mechanismus sucht, der diese Einzelteile zusammenwirken lässt. Diese Denkweise der Reduktion ist zwar in vielen Lösungsansätzen fest verankert, musst aber nicht zwangsläufig zum Erfolg führen. So sind flexible (moderne) Arbeitsformen auch vorwiegend projektorientiert und vom traditionellen Büroarbeitsplatz weitgehend entkoppelt.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=9&q=J%C3%B6rg+Becker

Do

28

Jul

2022

Kriegsgedanken - Ein welkes Blatt

Hat sich denn alles schon gewendet,

-doch- das grellste Herz der Farben

hat keiner je geseh´n -

Ein welkes Blatt bin ich,

gewiegt im selbstgeschaffenen Sturm!

Ist das Schicksal so?-

Genügt es meinem Durst?

Werd´ ich nicht wiederfinden

was bang ich suche –

das leere Stroh

fällt hinter dem Korn zurück ---

längst ging ich vorüber an mit selbst …… 

Die hundertjährige Wegstrecke eines fliegenden und malenden homo sapiens 

https://www.bod.de/buchshop/die-hundertjaehrige-wegstrecke-eines-fliegenden-und-malenden-homo-sapiens-in-zyklen-des-wandels-joerg-becker-9783748136842

Do

28

Jul

2022

Studenten - Themen Karriere und Lifestyle

Bis in die achtziger Jahre war ein Studium nicht nur für politisch aktive Studenten an erster Stelle eine von Zwängen der Schule und des Erwerbsleben befreite Zeit, die „geistige und biographische Erfahrungen“ ermöglichte. Heute dagegen stehen in einer Mischung aus Buntheit und Uniformität Karriere- und Lifestyle-Themen im Mittelpunkt des Blickfeldes. Der Student von heute schafft sich nicht mehr ein eigenes Selbstbild, sondern dieses entsteht eher passiv als Reaktion auf zwischenzeitliche gesellschaftliche Veränderungen. 

Vom Schüler zum Professional 

https://www.bod.de/buchshop/vom-schueler-zum-professional-joerg-becker-9783734783562 

Studenten von heute sehen für sich Hartz IV schon als Berufseinsteiger als segensreich an, wollen familiär und sozial integriert sein, ihren moralischen Grundsätzen immer treu bleiben (dürfen) und Beruf immer auch als Spaß haben verstehen (dürfen). Mit immer „dürfen und sicher sein“, familiär und sozial in immer kuscheliger Nähe zu verweilen, könnte es auf manchem Karriereweg (so er dann nach oben führt) allerdings so eine Sache sein. 

Lohn der Schule 

 

https://www.bod.de/buchshop/lohn-der-schule-joerg-becker-9783739222967

Mi

27

Jul

2022

Abi63 Hola - Eintauchen ins Berufsleben

So war es einmal durchaus nicht ungewöhnlich, dass man mit 30 Jahren (wer vielleicht ein wenig getrödelt hatte) zum ersten Mal ins Berufsleben eintauchte: Schnellere schafften es mit Studium und Bundeswehr so etwa mit 27 Jahren. Heute dagegen wird diese Lebensphase so um ungefähr ganze fünf Jahre nach vorne hin verlegt: Bachelor-Absolventen suchen schon mit etwa 23 Jahren (theoretisch wären auch schon 21-Jährige durchaus möglich) nach möglichen Arbeitgebern. Dies alles wurde möglich, da: Wehr- und Ersatzdienst sind abgeschafft, Sitzenbleiben soll ebenso bald ganz entfallen, Schulen firmieren unter G-8, Noten-Durchschnitte werden in Richtung Einser-Abitur abgesenkt, das Studium wird nach geregeltem Zeitplan stark verschult und ein Studium Generale wird zum Fremdwort. Der Erfolg aus diesem Ganzen lässt sich noch nicht endgültig festmachen

 

https://www.amazon.de/Schulwirkungen-Langfristige-Entscheidungshilfen-Wirtschaftliche-Band/dp/B085DSCFNJ

Di

26

Jul

2022

Neue digitale Spielregeln

Im digitalen Epochenwandel verwandeln sich Daten in Dinge und Dinge in Daten: die Reputation oder Kreditbonität einer Person wird nicht mehr persönlich beurteilt und vermessen, sondern von jenen für Außenstehende nicht nachvollziehbaren, d.h. intransparenten Algorithmen berechnet. Ohne Diskussion, Konsens, Vereinbarung oder Abstimmung der Beteiligten werden ökonomische und gesellschaftliche Spielregeln neu bestimmt. Der Möglichkeitsraum für Entscheidungen wird einseitig festgelegt und abgegrenzt, Demokratie auch im Datenraum sieht wohl anders aus.

 

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

26

Jul

2022

Verschiebungen in sozialen Netzwerken

Der Wandel der Kommunikationsformen hat gesellschaftliche Auswirkungen: elektronische Kommunikation überspringt und verschiebt Grenzen: sie verändert Bedingungen und bisherige Restriktionen der Zeitlichkeit. Während früher die Sphäre des Privaten auf mündlicher Kommunikation basierte mündet dies heute vor dem Hintergrund technologischer Verschiebungen in sozialen Netzwerken. Die Konfrontation mit den Herausforderungen der digitalen Revolution verlangt nach dem Verstehen dessen, was da geschieht. Bevor dies aber möglich wird, müssen Strukturen und Prozesse der auf uns in immer schnellerer Folge einstürmenden elektronischen Technologien aber erst einmal identifiziert und erfasst werden.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=8&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

25

Jul

2022

Informationsverschmutzung des Netzes

Die Informationsqualität des Netzes ist an vielen Stellen eher beschränkt: es gibt eine gewaltige Flut der Informationsverschmutzung, die das Netz mit falschen Daten zumüllt. Denn jedermann ist darauf bedacht, aufrichtige Informationen und Meinungen zurückzuhalten, um von sich ein möglichst positives Scheinbild zu erzeugen, dass auch noch Anerkennung bei fernen Algorithmen-Technikern findet. Statt Informationen zu dem „so sind wir“ gibt es mehr verzerrte Informationen zu dem „so wollen wir sein“: alles wird dem Bild untergeordnet, dass man online abgeben möchte.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=7&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

25

Jul

2022

Krieg - Kampf um sein Leben

Ein Flieger, Maler, Fotograf:

Saat der Sterne,

wie ein Stern aufglüht

im leeren All,

wie eine Schnuppe,

die verlischt im Erdenbann –

so ist mein Menschsein

Abschied zwischen Grab und Zukunft!

Vor Zeiten stieg ich aus der Tiefe,

ein Blitzlein, das den Himmel hellt,

des Tods gewiss,

mit dem es sich umgürtet

kämpft sein Leben –doch-

das Licht ist schneller als der Schall!

 

https://www.amazon.de/~/e/B0045AV5YQ

So

24

Jul

2022

Netzwelt und Rest der Welt

Datenflut und Informationsverschmutzung mit verzerrten Signalen - digitale Sphäre verschmilzt Netzwelt und Restwelt und im digitalen Epochenwandel verwandeln sich Daten in Dinge und Dinge in Daten: wenn im Begleitprogramm der digitalen Revolutionen Unternehmen, Institutionen u.a. zur Clearingstellen persönlicher Identitäten werden heißt dieses, dass Macht sich an zentralen Stellen konzentriert: Mächte also, die transparent, regelbar und kontrollierbar sein müssen.

 

https://www.amazon.de/-/en/J%C3%B6rg-Becker/dp/B08B39QNSQ/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

Sa

23

Jul

2022

Tools für transparente Standortinformationen

Die Standortökonomie hat die Aufgabe, komplexe und unübersichtliche Zusammenhänge so aufzubereiten, dass sie für den Entscheidungsprozess (die Entscheidungssituation vor Ort ist auch durch soziale und kommunikative Prozesse geprägt, vieles läuft auf der sozialen und emotionalen Ebene ab) eingesetzt werden können. Eine Standortbilanz verschafft nicht nur der Kommune selbst, sondern insbesondere auch ortsansässigen und ansiedlungsinteressierten Firmen einen konkreten Vorteil in Form qualifizierter, nachvollziehbarer Standortinformationen.

 

SB Lesebogen 01 – Kriterien und Einflussfaktoren

 

 

https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-01-kriterien-und-einflussfaktoren-joerg-becker-9783734718564

Do

21

Jul

2022

Abi63 - Unterricht entscheidet

Aneignung von Wissen und pädagogischer Kompetenz: Nicht Schulstrukturen entscheiden über Leistungserfolge, sondern vor allem die Qualität des Unterrichts sowie die Kompetenzen der Akteure. Keiner Schulform gelingt es, vom ökonomischen Status losgelöste Bildungserfolge zu erzielen. Ökonomischer Status und Schulabschluss hängen eng zusammen, für Bildungsgerechtigkeit sind die Akteure entscheidend. Nicht die in einer Bildungseinrichtung verbrachte Zeit, sondern die Qualität der Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden entscheidet maßgeblich über Bildungserfolge. Computer, Internet oder Tablets revolutionieren das Lernen: wichtig ist die Fähigkeit der Lehrer, solche Techniken in geeigneter Weise zu nutzen. Hierfür sind manchmal schon die Guten zu wenig: die Besten werden gebraucht.

 

 

https://www.bod.de/buchshop/bildungssensoren-und-wirtschaftswissen-joerg-becker-9783751935371

Mi

20

Jul

2022

Sell in may and go away

Eine alte Börsenregel setzt auf Kalendereffekte (sell in May and go away, but remember to come back in September). Wie für jeden Kalendereffekt gilt auch für diesen: das Wissen um ihn müsste dazu führen, das er über kurz oder lang als Anomalie nicht überstehen kann. D.h. die Ausbeute solcher Regeln ist meistens gering, daraus abgeleitete Ratschläge sind weder Selbstläufer noch Erfolgsgaranten. Strategischer wäre schon der Vorschlag: Buy on bad news, sell on good news. Dies würde implizieren, dass es Zeitpunkte gibt, an denen sich ein Einstieg besonders lohnt.

 

Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

 

https://www.bod.de/buchshop/goldwaschen-ist-muehsam-wirtschaftswissen-macht-reicher-joerg-becker-9783756203857

Mo

18

Jul

2022

Algorithmen im Alltag der Arbeit

Der Arbeitsalltag sieht nicht immer rosig aus: statt gesteigerter Selbstbestimmung gibt es eher die „verdichtete Kontrolle eines digitalen Taylorismus (sämtliche Arbeitsabläufe werden minutiös vorgegeben und aufgezeichnet). Und zur Realität der digitalen (Plattform-)Ökonomie gehört auch, dass nunmehr Privatpersonen, die nicht als Arbeitende klassifiziert werden, bestimmte Leistungen erbringen (müssen). Der Megatrend Digitalisierung mit selbst-lernenden Systemen, kommunizierenden Maschinen, automatisierten Prozessen und Algorithmen macht vor kaum einem Arbeitsplatz halt. Zwar gab es schon immer Automatisierung. Neu ist aber, dass von ihr auch Wissensarbeiter wie beispielsweise Mediziner, Juristen, Wirtschaftsprüfer, Journalisten in einem solchen Umfang betroffen sind. Immer mehr lassen sich auch akademische Tätigkeiten automatisieren.

 

Mit Kompetenzanalyse Erfolgspotenziale aufspüren – Changemanagement mit Startup-Mentalität 

 

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So

17

Jul

2022

Überwindung einer "alten" Industrie?

Die Propagandisten der neuen digitalen Welt stilisieren ihre Geschäftsmodelle als Überwindung einer „alten Industrie“ mit angeblich überkommenen Strukturen und Denkweisen. In einer digitalen Utopie werden allseitiger Komfort, selbstbestimmtes Leben und steigender Wohlstand durch die Vernetzung von Menschen und Dingen in den schönsten Farben gemalt: die Digitalisierung und Vernetzung bewirkt ungeahnte Produktivitätssteigerungen und Wachstumsschübe wie einst die Dampfmaschine, die Elektrotechnik oder das Fließband. Der ökonomische Kern dieser schönen Zukunftswelt sieht manchmal etwas anders aus: bereits bestehende Konsummärkte werden von Handelsplattformen okkupiert, d.h. nicht nur die Rationalisierung der Produktion sondern die Rationalisierung des Konsums bestimmen die Musik. Die Instrumente hierfür sind Internethandel, personalisierte Werbung, Suchmaschinen, digitale Bezahlsysteme oder Bestell-Apps.

 

Studienthema Volkswirtschaft – Standortökonomie des Clustermanagements 

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Linkedin: Jörg Becker

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Ein Beobachterstatus setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen zu machen. Das wichtigste Kapital eines Standortbeobachters ist seine absolute Unabhängigkeit. 

Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann.

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Standortanalyse ohne Millimetermaß: Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, analysierbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten. Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden 

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die 

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

J. Becker Denkstudio

Es geht um: Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, einfache und gewichtete Standortanalyse, Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes, welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischen Erfolgschancen sind insbesondere die Standortfaktoren Bildung, Innovationsfähigkeit, Internationalität, Erreichbarkeit Agglomerationen, Qualifikation Arbeitskräfte, Bildungsniveau, zukunftsträchtige Branchen, städtische Lebensqualität, Diversität, kulturelle Offenheit. Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses  Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

J. Becker Denkstudio

Erfolgsfaktoren der Standortentwicklung: stark vernetztes Wirtschaftssystem, Nutzung Clusterpotentiale, gute demografische Ausgangsbedingungen, positive Übertragungseffekte aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fokussierung auf technologieorientierte und wissensintensive Wirtschaft

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.

Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Ein Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

J. Becker Denkstudio

Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen(Entscheidern) meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält. Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird.

Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen geschaffen. Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. Ausgangsfrage: Soll der Standort als Ganzes oder nur in einzelnen Bereichen oder Prozessen betrachtet werden? Voraussetzung für Standortentscheidungen, die für alle Beteiligten, d.h. sowohl für den nachfragenden Investor als auch für den sich anbietenden Standort, zu einem guten und nachhaltig wirtschaftlichen Ergebnis führen ist, dass ein Standortprofil möglichst genau auch das individuelle Anforderungsprofil des Unternehmens abdecken kann. Alle Faktoren des Standortes müssen daher so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen? Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen. Ein weiterer Ansatz für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches könnte sein, eine Standortbilanz auf einen besonders wichtigen Cluster als Multiplikatorzentrale auszurichten, wie beispielsweise nur für die Kreativwirtschaft, den Informationstechnologie-Sektor oder die High-Tech-Wirtschaft. Die Auswahl der Standortfaktoren für den Aufbau einer Standortbilanz-Struktur dürfte ebenfalls je nach festgelegtem Bilanzierungsbereich unterschiedlich ausfallen

Für Standortbilanzen gibt es keine verbindlichen Vorgaben: Ausführung und Inhalt werden einzig und allein durch Informationsanforderungen des Wirtschaftsförderers und Standortentscheiders bestimmt. Wenn also Anwendungsinteresse an diesem Konzept Modell und seiner Vorgehenssystematik besteht, muss jede Kommune,  jeder Standort und jeder Investor eigene Wege gemäß den individuell anzutreffenden Gegebenheiten finden. Es geht um den erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, um mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, um sowohl eine Eigenbild- als auch Fremdbildanalyse des Standortes. Und um Fragen wie beispielsweise: Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

 

Eine Standortbilanz stellt Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen. Eine Standortbilanz arbeitet als 360-Grad-Radarschirm für vielseitige Analysen und Beobachtungszwecke, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren in einem übersichtlichen Gesamtrahmen identifiziert, gemessen und abgebildet werden können. Aus den Analysen und Ergebnissen der Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Einfach verständliche Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Sektoren für eine überschaubare Einordnung von Standortfaktoren verstärken die Akzeptanz. Die Standortbilanz ist auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen. Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen.

Die Kommune handelt nicht nur als Eigentümer ihrer Liegenschaften, sondern gleichzeitig auch immer im gesamtstädtischen Auftrag. Deshalb spielt die  Kommune bei der befristeten Entwicklung geeigneter Liegenschaften durch kulturwirtschaftliche Nutzungen eine große Rolle. So hat die kommunale Seite mit ihren Vorschlägen und Initiativen zur Mobilisierung von Raumpotentialen eine wichtige Funktion. Als Eigentümer verfügen Kommunen zudem bereits über weitreichende Erfahrungen mit Zwischennutzungen. Um Vielfalt und Qualität des kulturellen Angebots sicherzustellen, müssen die kommunalen Förder- und Vermittlungseinrichtungen ein Augenmerk auf die wirtschaftliche Stabilität der Kleinstunternehmen haben. Die Zwischennutzung von Liegenschaften und ungeplante Flächenbesiedlung erfolgt gleichzeitig mit einer Netzwerkbildung der Kulturschaffenden. Zusätzlich werden Standortgemeinschaften mit unternehmensnahen Dienstleistern (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte, spezielle Handwerker) ergänzt. Austauschplattformen im ländlichen Bereich: Kleinere Milieus der Kultur- und Kreativwirtschaft können sich auch in ländlichen Bereichen bilden wenn dort attraktive Liegenschaften verfügbar sind. Besonders auch dann, wenn kulturelle Angebote beispielsweise in ein regionales touristisches Profil eingebettet werden und mit gastronomischen Angeboten, regionalen Festen u.a. verknüpft werden (z.B. Sommerakademien, Kompetenzzentren, Kunsthandwerk, Restaurierungen, kleinere Messen mit Erlebnischarakter). In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können. Wachtmeisterrolle: Unbelebte Gelände, leere Erdgeschosszonen u.a. ziehen meist unerwünschte Auswirkungen nach sich und senken nicht zuletzt auch den Wert der angrenzenden Immobilien. Erhöhen sich stattdessen durch kulturwirtschaftliche (Zwischen-)Nutzungsformen aber Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum, so können alle Eigentümer profitieren. Die auf dem Areal präsenten Kreativwirtschaft-Mieter übernehmen quasi eine „Wachtmeister“-Rolle. Kulturtourismus durch Imageverbesserung: Dadurch werden Städte für konsumfreudige Touristen attraktiver. Beispielsweise Kunstgalerien, interessante Film- und Ausstellungsangebote als Reisemotiv: Studienreisen zu historischen Gebäuden, Baudenkmälern, Besuch von Museen, Theater u.a. als Reisemotiv, Alltagskultur: Traditionen, Bräuche. Belebung der Innenstädte: Unternehmen der Kulturwirtschaft können in Verbindung mit gastronomischen Angeboten wichtige Frequenzbringer sein. Ortskerne werden in ihrer Funktion und Aufenthaltsqualität gestärkt. Bündelung zu einem kleinteilig strukturierten alltagstauglichen Nutzungsmix (z.B. Buchhandel, CD-Shops, Tanzschulen, Fitnesscenter, Sprachschulen, spezialisierte Einzelhändler, Weinkontore). Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der Flächennachfrage bei gleichzeitig zunehmender Nutzungskonkurrenz. Bei Verschiebung von Trends geht es für die Immobilienwirtschaft um deren Auswirkungen auf die direkte Umgebung, d.h. eine intensive Betrachtung der Wechselwirkungen im komplexen Standortgefüge. Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Einflussfaktoren möglichst lückenlos einbezogen werden. In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können.

Ebenso wie das klassische Controlling finanzielle Schieflagen verhindern muss, muss auch das Umweltcontrolling der Früherkennung von umweltgefährdenden Fehlentwicklungen dienen.

Mit Unterstützung des Umwelt-Informationssystems muss das Controlling Entscheidungsgrundlagen liefern, welche Art der Energieversorgung beispielsweise für ein Unternehmen oder einen Produktionsstandort am besten geeignet ist.

Über die Eingabe bestimmter Energie- und Materialmengen, deren Herkunft durch die gesamte Prozesskette hinweg zurück verfolgbar sein muss, sind die entsprechenden Materialfluß- und Energieflussanalysen zu erstellen.

Geplante Einrichtungen zur Energiegewinnung, wie beispielsweise Windkrafträder, Photovoltaikparks u.a.,  geraten

in Konflikt zu Baudenkmälern, u.a. des Weltkulturerbes

Mit der Energiewende gehen gewaltige Landschaftsveränderungen einher, u.a.:

Windräder mit oft enormer Fernwirkung

Photovoltaikanlagen, z.B. mit Einschränkung der Begehbarkeit von Fluren

Biogasanlagen mit den diese voraussetzenden endlosen Maisfeldern und dadurch folgenden Erosionserscheinungen

Für dezentrale Energieerzeugung notwendige neue Energieleitungen und Maststandorte

Maisanbau für Biogasanlagen lässt Felder lange freistehen und fördert Erosionen

Windkraftanlagen stören das Landschaftsbild

Windkraftanlagen brauchen neue Leitungen

Stromtrassen bringen Bauarbeiten auf bis zu 36 Meter Breite mit sich

D.h. die Energiewende hat erhebliche Wirkungsbeziehungen nicht nur direkt auf einzelne Standorte, sondern vor allem auf Standorte untereinander zur Folge

Es entstehen Konflikte zwischen Bodendenkmälern und geplanten Einrichtungen der Energiegewinnung

Nicht an allen Standorten wird der Status quo zu halten sein: man kann keine Käseglocke über weite Gebiete stülpen. Trotzdem gibt es erhebliche Widerstände, wenn die Förderung regenerativer Energie mit Zerstörung von Landschaft bezahlt werden soll

Bei Welterbestätten wurde z.T. auch deren Einbettung in die Landschaft sowie damit zusammen hängende Blickbeziehungen und Panoramen unter besonderen Schutz der UNESCO gestellt.

Der Umgebungsschutz umfasst Pufferzonen einschließlich wesentlicher Blickachsen. Es geht um Fernwirkungen durch große visuell weit wirksame Anlagen wie etwa Windkrafträder oder Photovoltaikparks

Über Welterbestätten hinaus geht es um Baudenkmäler die ggf. landschaftsprägend in einem besonderen Bezug zu ihrer Umgebung stehen.

 

Öko-Bilanzen

verwenden für die Darstellung Mengengerüste aus Stoff- und Energiebilanzen.

Durch Umsetzung der Stoff- und Energieströme in eine Öko-Bilanz gewinnt die Unternehmenssteuerung Einblick in die ökologische Situation des Unternehmens, d.h. im gesamten Herstellungsprozess verborgene Umweltkosten können aufgespürt werden.

 

Stoffe und Produkte wie Rohmaterialien, Hilfsstoffe und Energien werden als Prozess-Input einerseits der Ausbringungsseite in Form von Verpackungen, Produkten oder Emissionen andererseits gegenüber gestellt. 

In einer Standortbilanz interessieren alle jene Kriterien, nach denen Unternehmen ihre Entscheidungen für und gegen Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen treffen.

 

Es geht um ein Konzept, das beschreibt/vorgibt, wie sich der Standort anhand der ihn aus-/ kennzeichnenden (immateriellen) Faktoren positionieren will.

 

Hierbei ist die Entwicklung des Standortes das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren.

 

Anhand von sowohl wachstumsbeschleunigenden als auch bremsenden Einflussfaktoren, muss jeder Standort für sich genau analysieren, ob er bisher langsamer oder schneller gewachsen ist, sich besser oder schlechter entwickelt hat, als die Standortfaktoren es ihm erlaubt hätten.

 

 

Die Standortbilanz ist in diesem Zusammenhang ein Instrument, mit dessen Hilfe der Standort eine Schärfung seines Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im Wettbewerb um Investoren und Unternehmen bewirken kann.

 

Die Standortbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können.

 

Aus den Ergebnissen einer Standortbilanz (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) kann der Standort für sich fundierte, abstimmungsfähige  Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen ableiten.

 

Eine Standortbilanz unterstützt in dieser Form die Früherkennung künftiger Chancen und Risiken.

 

Da eine reine Status-quo-Bewertung auf Dauer nicht ausreicht, muss man diese hinsichtlich künftiger Perspektiven des Standortes  erweitern können.

 

Eine solche Standortbilanz ist auf einer auch in der Wirtschaft gängigen Systematik aufgebaut und kommt daher der Denkweise von potenziellen Investoren entgegen.

 

 

Eine solche Standortbilanz könnte nicht zuletzt auch als breite Kommunikationsplattform für individuelle Entwicklungsmaßnahmen des Standortes eingesetzt werden.

Wirtschaftsförderung befasst sich, möglichst in gestaltender Weise, mit Standortfaktoren.

 

Wirtschaftsförderung zählt aber selbst zu einem der erfolgsrelevanten Standortfaktoren.

 

Wirtschaftsförderung ist somit eng mit dem Blutkreislauf des Standortes verbunden.

 

Man hat es mit einem Geflecht aus dynamischen, sich gegenseitig beeinflussenden Wirkungsbeziehungen zu tun.

 

Jedoch wäre diese komplexe Struktur kein Entlastungsgrund für plan- und zielloses Handeln.

 

Der Standort wäre also gut beraten, sich ein umfassendes Rahmengerüst zu schaffen, innerhalb dessen zukünftige Entwicklungen auf einer einheitlichen Kommunikationsplattform mit einer durchgängig bruchfreien Systematik diskutiert, abstimmfähig gemacht und dann auch entschieden werden könnten.

 

Eine Möglichkeit hierzu bietet die ebenso umfassende  wie transparente Vorgehensweise mit Hilfe einer Standortbilanz. 

 

Auf Grundlage nachfolgender Orientierungspunkte lassen sich Verbindungen und Überleitungen zwischen Wirtschaftsförderung und Standortbilanz analysieren und entwickeln: 

Positionierung im Gesamtzusammenhang

Rollenverständnis nach Machbarkeit

Das Faktorengerüst, auf dem der Standort ruht 

Situation aus dem Blickwinkel einer Standortbilanz

Wie ist es um Mittelstandorientierung bestellt ?

Umsetzung der Qualitätsprofile in 4-Feld-Portfolios 

Bürokratieabbau des Gründungsprozesses

Existenzgründung im Wirkungsfeld des Standortes

Wirtschaftsförderung-Motto: einfacher gründen

Taktische Orientierungshilfen 

Person des Gründers als Wertetreiber

Geschäftskonzept im Szenario-Trichter 

Kapital der Kundenbeziehungen

Liquidität mit Sicherheitspolster

Intellektuelles Kapital als Stärke

Risiko mit Augenmaß

Potential-Hinweise aus der Standortbilanz 

Existenzgründungen sind praktisch die Keimzelle und das Saatgut für das lebendige Fortbestehen des Standortes. 

Sie ergänzen und erneuern reife Marktsegmente, sie erschließen Ideenpotentiale und eröffnen neue Chancen nicht nur für sich selbst, sondern nicht zuletzt auch für den Standort als Ganzes. 

Wenn also Wirtschaftsförderung in seinem eigentlichen Sinn seiner beiden Worthälften verstanden werden soll, so könnte dieses bestens als flexibel agierendes Tandem mit den Existenzgründungen gelingen. 

Der große Ballungsraum Rhein-Main bildet von Frankfurt bis hin nach Mannheim eine zusammenhängende Wirtschafts- und Kulturzone.

 

Ein Wirtschaftsraum orientiert sich an dem ihm innewohnenden Beziehungsgeflecht.

 

Administrativ gesteckte Grenzen spielen im Vergleich hierzu eine eher weniger bedeutsame Rolle.

 

Im Großraum Rhein-Main-Neckar überschneiden sich zwei Metropolregionen, von denen bereits jede für sich gesehen über ein hohes Wirtschaftspotential verfügt.

 

Schlussfolgerung hieraus: die Metropolregionen an Rhein-Main und Neckar können nicht getrennt voneinander gedacht werden

 

Die räumliche Nähe von Firmen und Einwohnern vernetzt über Kooperationen und persönliche Kontakte die Pendlerräume

 

Der eng vernetzte Großraum Rhein-Main und Neckar umfasst die Standorte

Hanau

Frankfurt

Mainz

Ludwigshafen

Heidelberg

Darmstadt

 

Südhessen sei weder in die eine noch in die andere Metropolregion so richtig integriert. Darmstadt hat so etwas wie eine Scharnierfunktion zwischen beiden Regionen

 

In einem solchen Agglomerationsraum wie Rhein-Main-Neckar können Teilregionen nicht mehr isoliert, sondern müssen im Kontext mit der Gesamtregion betrachtet werden.

 

Interdependenzen lassen sich u.a. auch mit dynamischen Wirkungsnetzen von Standortbilanzen darstellen

 

Vor einem wirtschaftlichen Hintergrund geht es um

 

Wertschöpfungsketten

Lieferbeziehungen

Standortentscheidungen Firmen

Standortentscheidungen Haushalte

Unternehmensstrategien

Clusterbeziehungen

Arbeitsmärkte

Pendlerströme

u.a.

 

Bei Erfolgsfaktoren dichter Wirtschaftsräume spricht man u.a. von knowledge spillovers (Austausch von Ideen und Wissen) oder urbanization economics (Agglomeration von Firmen aus verschiedenen Industrien)

 

Der Wirtschaftsraum Rhein-Main-Neckar verfügt über starke Gravitation.

 

Die Agglomerationskräfte innerhalb einer Metropolregion verstärken sich gegenseitig (self reinforcing effects)

 

Dabei entstehende Kostenvorteile werden an die im Wirtschaftsraum vernetzten Firmen weitergegeben

 

Innerhalb eines durchschnittlichen Fahrzeitpuffers von 50 Minuten gibt es Bereitschaft, zum Arbeitsplatz zu pendeln

 

Der Rhein-Main-Neckar-Raum weist intensive Pendelbeziehungen auf und bietet damit die Möglichkeit, sich über eine große Fläche hinweg anzusiedeln

 

Kaum ein anderer Ballungsraum kann auf eine mit der Rhein-Main-Neckar-Region vergleichbare ökonomische Verflechtung verweisen

 

Über die gemeinsame Nutzung der speziellen Ressourcen einer Metropolregion können Kostenvorteile erzeugt werden und diese wiederum innerhalb des Clusters weitergegeben werden

 

Das gute Entwicklungspotential der innerhalb der Rhein-Main-Neckar-Region liegenden Standorte ist die eine Seite

 

Die Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale ist die andere Seite, die von den vor Ort verantwortlichen Standortakteuren nicht nur erkannt, sondern konsequent umgesetzt werden müsste

 

 

J. Becker Denkstudio

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten.

 

Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument der Standortbilanz dar, mit dem sich eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt: mit dem Konzept der Standortbilanz lässt sich zudem eine Systematik anwenden, die auch zu den (zahlenorientierten) Denkstrukturen des Finanzbereichs passt.

 

Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen,

Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg

transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert.

 

Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

 

Wichtige Komponenten einer Standortbilanz sind u.a.

 

Standortfaktoren sind Wachstumsfaktoren

Erfolgskritischer Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals

Mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt

Einfache und gewichtete Standortanalyse

Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes

 

Ausgangssituation und Geschäftsumfeld des Standortes

Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden ?

Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus ?

Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt ?

Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden ?

Angebots- und Nachfrageseite im Markt der Standorte

Klassifizierung der Standortfaktoren

 

Standort-Geschäftsprozesse (GP)

Bilanzierung Standortfaktoren (immaterielle „weiche“ Faktoren)

STEK-Standortentwicklungskonzept, STEL-Standortleitbild

Standort-/Citymarketing – Vermarktung von Standortressourcen

Wirtschaftsförderung–Akquisition ansiedlungsinteressierte Firmen

Wirtschaftsförderung-Bestandspflege ortsansässige Firmen

 

Standort-Geschäftserfolge (GE)

Existenzgründungs-/Beratungshilfen, regionale Förderprogramme

Nähe zur Forschung und Entwicklung, High-Tech-Strategien

Standort-Kostenfaktoren und Steuerkonditionen

Attraktivität, Image, Rahmenbedingungen des Standortes

Haushaltslage, finanzielle Handlungsspielräume

 

Standort-Humankapital (HK)

Einwohnerstruktur, soziales Umfeld, Sicherheit

Kaufkraft, verfügbare Einkommen, Konsumverhalten

Intellektuelles Wissenskapital, Kompetenznetzwerke

Arbeitskräftepotential, verfügbare Fachqualifikationen

Leistungs-, Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung

 

Standort-Strukturkapital (SK)

Gewerbeimmobilienpotentiale, Büroflächen

Wohn-, Freizeit-, Erholungsangebote

Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten

Gesundheits-, Versorgungs-, Betreuungseinrichtungen

Bildungs-, Kultureinrichtungen

 

Standort-Beziehungskapital (BK)

Verkehrs-, Logistikanbindungen

Standort-Benchmarking, Kooperationsbeziehungen

Clusterbildung, Branchenbeziehungen

Kongresse, Messen, Tagungen, Internet

Beziehungen Wirtschaft zu Wissenschaft