In Experimenten wurde herausgefunden: wenn Probanden gezwungen waren, sequentiell zu arbeiten (also eins nach dem anderen zu erledigen), erzielten sie bessere Ergebnisse als unter Zwang multitaskende Vergleichspersonen. So verursacht Multitasking kognitive Kosten, um sich immer wieder erneut in die alte Aufgabe hineinzudenken, sich Details ins Gedächtnis zurückzurufen um darüber erneut nachzudenken, was man schon herausgefunden hatte. Personen, die sich einen eigenen Arbeitsplan basteln, reiben sich eher zwischen Aufgaben auf und werden dann effizienter, wenn ihnen jemand von außen vorgibt, nicht alles auf einmal zu erledigen. Im Arbeitsleben kommt es nicht allein darauf an, einen Aufgabe gut zu erledigen: meist spielt auch die benötigte Zeit eine wichtige Rolle.
Publikations-Info: Jörg Becker: Bewerbung und Startup - Deckungsgleiche Strategien und Vorgehensweisen