Traumort und Wohnort befinden sich selten in Übereinstimmung. Aber ein Ortswechsel muss noch lange keine Freiheit sein. Denn ob ein Körper in Flugzeugsitzen, Taxis und Hotelbetten wirklich freier als auf dem eigenen Sofa ist, könnte zumindest zweifelhaft sein. Denn es gibt ja auch das Bleiben als bewusste Entscheidung gegen die Hetze zwischen den Orten. Zumal Experten wissen, dass man in der ersten Nacht in ungewohnter Umgebung meist schlecht schläft. Was damit zusammenhängt, dass speziell die linke Hirnhälfte aktiv zu bleiben pflegt und auf der Lauer bleibt, um auf drohende Gefahren schneller reagieren zu können. Dieses biologische Prinzip des zur Hälfte schlafenden Gehirns ist die Ursache dafür, sich im fremden Hotel nicht richtig entspannen zu können und am nächsten Morgen wie gerädert aufzuwachen. Logisch wäre, erste Nächte in fremder Umgebung zu vermeiden.
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