Obwohl die natürliche Ressource Wasser immer knapper zu werden droht, wird mit ihr nach wie vor zu verschwenderisch umgegangen. So gehen auf dem Wege zum Verbraucher 30 bis 50 Prozent des geförderten und aufbereiteten Trinkwassers verloren. Für das knapper werdende saubere Wasser gibt es viele miteinander konkurrierende Nachfrager (Städte, Industrie, Landwirtschaft). Wasser muss daher wie alle anderen knappen Wirtschaftsgüter monetär bewertet und gehandelt werden. Das Vermeiden von Abwasser und die Reduzierung des Frischwassereinsatzes ermöglichen nicht nur gravierende Kostensenkungen, sondern bewirken eine ganze Reihe zusätzlicher positiver Folgeeffekte.