Gläserne Segel aus dem See
dunkle Wolken ziehen leise
über die Stille
in der ein Wille
armet und webt
und flüstert die Weise
im wiegenden Ried
das Lied
welches nie vergeht –
Tut es denn weh
erinnern und sinnen ?
Gedanken verrinnen
entschwinden dahin
und kehren zurück.
Wie Wellen gleiten
vergangene Zeiten
verlorener Sinn !
Was war das Glück ?
Ein Traum
wie der Segel, schweben
das Leben ?
Stimmen klingen –
der Laute
tönernder traute
wache Klang
ein Sang
aus der bleichen Tiefe –
so, als riefe
die eine
glockenreine
mir zu:
„Hab Ruh´Ruh´
in deinem Herzen !
Auch unter Schmerzen
will ich deiner warten
in Treue,
bis aufs Neue
der Sonne Licht
das finstere Gewölk
durchbricht“.
Und die Wellen blinken !
Her vom anderen Ufer
braune Augen winken –
nimmermüde Rufer.