Was damals war - Pilot zu Wasser

Pilot Ernst Becker: Wasserpiloten dürfen keine Einzelgänger sein: denn anders als bei Flugzeugen, die auf Land starten und landen, brauchen sie fast immer fremde Hilfe, um ihre Maschine unbeschadet an eine Boje, den Anlegesteg oder vom Ufer wieder zurück aufs offene Wasser zu bekommen. Und anders als bei einem Flugzeug auf Land nützen die Bremsen im Wasser überhaupt nichts. Vorausschauendes Einschätzen von Wellengang, Strömung und eigener Geschwindigkeit ist also Voraussetzung, um ein solches Flugzeug unbeschadet an das gewünschte Ziel zu bekommen. Wasserfliegen dürfen ohnehin nur jene mit einer speziellen Ausbildung hierfür: mehrere Stunden Flugtraining und mehrere Dutzend Starts und Landungen im nassen Element sind hierfür erforderlich. In den zwanziger und dreißiger Jahren wurde Claude Dornier durch seine hochseetauglichen Flugboote, vor allem durch das damals größte Wasserflugzeug der Welt, die zwölfmotorige Do-X berühmt.

 

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio