Es scheint sich öfter als man denkt zu erweisen: die besten in der Schule oder später an der Uni sind nicht zwangsläufig auch die Erfolgsreichsten im Job. Im Kreis von Professoren und Forschern kann auch der schüchterne Typus viel wettmachen, wenn er blitzgescheit ist. Aber egal ob nun Manager oder Professor: für gute Leistung braucht es immer auch das Persönlichkeitsmerkmal Gewissenhaftigkeit. Wer gute Leistungen bringt, verdient nicht automatisch gut. Hierzu kommen Studien zu dem Ergebnis, dass emotionale Stabilität erzielte Gehälter am stärksten beeinflussen kann, flankiert vom Merkmal der Offenheit für Erfahrungen. Da emotionale Stabilität ihren Höhepunkt im Alter von sechzig Jahren erreicht, verwundert es daher weniger, wenn dann Ältere manchmal auch noch höhere Gehälter realisieren können. Die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für spätere Berufs- und Gehaltserfolge könnte Eltern beruhigen, deren Kinder nicht den höchsten IQ vorweisen können.
Erfolgsplanung Karriere mit Selbstvermarktung des Intellektuellen Kapitals