Digitalisierung der Arbeit

Für Arbeitnehmer bedeutet Digitalisierung nicht automatisch, dass ihre Arbeit künftig von Robotern und Algorithmen erledigt wird. Sicher ist aber, dass für die digitale Arbeitswelt zukünftig andere Fähigkeiten notwendig sein werden, d.h. Arbeitsabläufe nicht bis in alle Ewigkeiten unverändert bleiben. Auf der einen Seite wachsen die Anforderungen, auf der anderen Seite kann man dafür wohl einen Gewinn an Flexibilität verbuchen. Im Kern geht es um die Frage, welchen Stellenwert menschliche Arbeit in Zukunft haben wird. Oder noch deutlicher: „schafft die Wissensarbeit die Wissensarbeit ab?“. Mit fortschreitender Digitalisierung kann Arbeit von vielen Orten aus und zu flexiblen Zeiten erbracht werden. Flexibilität ist nicht unbegrenzt steigerbar, bringt auch neue Belastungen mit sich und findet unter Umständen bereits dort eine Grenze, wo die Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben total zu werden( droht oder zur Restgröße degeneriert). Nicht zuletzt erfordert Flexibilisierung von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin und Selbstverantwortung.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=11&q=J%C3%B6rg+Becker

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio