Ökologie ist vom klassischen Begriff her die Beziehung zwischen den Lebewesen, untereinander und zur Umwelt. Dabei sollte auch ein Garten möglichst vielfältige Lebensräume bieten: Sonne, Schatten, trockene und feuchte Stellen. Die Stadtökologie, Brachen und Gärten, sind die letzten Oasen für die Natur, sie bringen mehr als die anderen achtzig Prozent des Landes. Denn die Agrarwirtschaft ist das Unökologischste, was es gibt, dort findet sich die wenigste Vielfalt.
„Das heißt, die Gärten sind per se schon mal ökologisch.“
„Wobei es der Natur völlig egal ist, wie formal oder informal ein Garten ist.“
„?“
„Wichtig ist, verschiedene Lebensräume zu bieten, die Dynamik zu fördern.“
Ein Garten ist kein Naturschutzgebiet, sondern ein Wohnraum. Man sollte nicht versuchen, die Urnatur, die es eh nicht mehr gibt, wieder neu zu erfinden. Das Rad kam man nicht zurückdrehen. Sonst hätten wir nur Wälder. Und darin will keiner leben.
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