Der Mensch verändert den Planeten auf eine Weise, die geologisch messbar und langfristig prägend ist. Während Eiszeiten möglicherweise verzögert werden, leiden Deltagebiete unter Sedimentmangel, Schadstoffe breiten sich global aus und der Artenverlust verändert den künftigen Fossilienbestand. Diese Veränderungen sind so bedeutend, dass Geologen bereits vom „Anthropozän“ als neuem Erdzeitalter sprechen.
Es scheint so, dass wir die erste neue Erdepoche haben, die eine Konsequenz des eigenen Handelns ist. Ist es wirkliche eine Epoche, in der „Wünsche, Pläne, Wissen und Handlungen einer einzigen Spezies den Fortgang der Erdgeschichte beeinflussen?“ In der Generationen von Wissenschaftlern (Geologen u.a.) einzige dafür ausgebildet wurden (werden), um Tunnel zu graben, Erze und fossile Brennstoffe zu fördern, Deponien für Abfälle zu schaffen?
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