Als alles entscheidende Frage steht r im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen? www.beckinfo.de Nicht zuletzt wird auch der Umfang der hier vorgestellten Verfahren davon abhängen, ob sich ihr Berichtsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen. Ein weiterer Ansatz für die Festlegung des Berichtsbereiches könnte sein, eine Standortbilanz auf einen besonders wichtigen Cluster als Multiplikatorenzentrale auszurichten, wie beispielsweise nur für die Kreativwirtschaft, den Informationstechnologie-Sektor oder die High-Tech-Wirtschaft. www.derStandortbeobachter.de Die Auswahl der Standortfaktoren für den Aufbau einer Standortbilanz-Struktur dürfte ebenfalls je nach festgelegtem Berichtsbereich unterschiedlich ausfallen: Wirkungsbeziehungen. Mit Hilfe eines dynamischen Wirkungsnetzes können die Wirkungszusammenhänge der Einflussfaktoren dargestellt werden: wechselseitige Abhängigkeiten können über die netzförmige Darstellung identifiziert werden. Sich gegenseitig verstärkende Einflussfaktoren können computergestützt über Generatoren dargestellt werden. Ein Generator beschreibt einen Regelkreis im Wirkungsnetz. Er besteht aus 2 oder mehr Einflussfaktoren, die sich durch Rückkoppelung gegenseitig verstärken. Maßnahmen in diesen Einflussfaktoren sind besonders wirkungsvoll. Man erhält damit Anhaltspunkte, was die einzelnen Faktoren für die angestrebten Veränderungen bedeuten und wie über die Wirkungszusammenhänge der Standortfaktoren der Erfolg beeinflusst werden kann. www.rheinmaingeschichten.de Es wird der Wirkungszusammenhang zwischen zwei unterschiedlichen Einflussfaktoren betrachtet, also der Einfluss eines Faktors auf einen anderen (paarweise). Statt positiver müssen zusätzlich auch negative Wirkungen untersucht werden, d.h. Verschlechterungen innerhalb der Standortressourcen: was kann unter den gegebenen Umständen mit dem jeweiligen Einflussfaktor im negativen Fall passieren? Ergebnis: es werden zusätzliche Erkenntnisse über interne Standort-Risiken erlangt.