Integrierte Standortbilanz (Ganzheitliche Analyse)

Wenn der klassische Steuerwettbewerb an Bedeutung verliert, verschiebt sich der Fokus vom Preis- zum Qualitätswettbewerb der Standorte. Dann zählen nicht kurzfristige Anreize, sondern Strukturen, Kompetenzen und Problemlösungsfähigkeit. 

Ein zentrales Instrument ist eine qualitativ-quantitative Standortbilanz, die neben harten auch weiche Faktoren systematisch erfasst: 

  • Wirtschaftsstruktur (Cluster, Branchenvielfalt, Resilienz)
  • Wissensinfrastruktur (Hochschulen, Forschung, Weiterbildung)
  • Verwaltungsperformance (Genehmigungsdauer, Verlässlichkeit)
  • Netzwerke & Kooperationskultur
  • Lebensqualität & Fachkräftebindung
  • Innovationsfähigkeit
  • Krisenfestigkeit (Lieferketten, Energie, Sicherheit) 

Ziel:
Nicht nur beschreiben, wo der Standort steht, sondern aufzeigen, wo strukturelle Engpässe liegen.

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio