Strategische Gedankenkette : bei der Personalauswahl wird Zukunft gehandelt

 -             Finanzkrise = Wissenskrise

 

-        Wissenskrise = Personalkrise

 

-        Personalkrise = Auswahlkrise

 

-        Tsunami-Effekt kopierter Auswahlkriterien

 

-        Personalbilanz als methodischer Ansatz

 

-        Alles basiert auf einem Personalfaktoren-Gerüst

 

-        Bei der Personalauswahl wird Zukunft gehandelt

 

Diese Gedankenkette beschreibt im Kern eine Strategie zur Verbesserung von Entscheidungsqualität in Organisationen, besonders bei Personalentscheidungen. Dahinter stehen mehrere strategische Ebenen, die ineinandergreifen: 

Erkenntnisstrategie: Finanzkrisen als Wissenskrisen verstehen 

Der erste Schritt ist eine diagnostische Strategie. 

Gedanke:
Viele Finanz- und Wirtschaftskrisen entstehen nicht primär durch Kapitalmangel, sondern durch mangelhaftes Wissen, falsche Modelle oder ignorierte Informationen.
 

Strategische Konsequenzen: 

  • Aufbau von Wissensmanagement
  • kritische Prüfung von Entscheidungsmodellen
  • Förderung von pluralem Denken statt Modellgläubigkeit
  • institutionelles Lernen aus Fehlern 

Beispiele aus der Realität: 

  • Herdentrieb in Finanzmärkten
  • falsche Risikomodelle vor der Finanzkrise 2008 

Die Strategie lautet hier: 

Wissensqualität erhöhen, um Systemkrisen zu vermeiden. 

Humankapitalstrategie: Wissen hängt an Menschen 

Dies ist zentral: 

Wissenskrise = Personalkrise 

Wenn Wissen falsch ist oder fehlt, liegt das häufig daran, dass: 

  • falsche Kompetenzen vorhanden sind
  • kritische Stimmen fehlen
  • Vielfalt im Denken fehlt 

Strategische Antwort: 

Humankapital strategisch entwickeln 

Elemente: 

  • Kompetenzmanagement
  • Diversität im Denken
  • kritische Reflexionskultur
  • Förderung von Generalisten und Systemdenkern 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio