Die Standortbilanz kann den Informationsaustausch/ -abgleich zwischen verschiedenen politischen Ebenen und Funktionsträgern des Standortes (interne Abstimmungsprozesse mit meist unterschiedlichem Kenntnisstand) erleichtern und beschleunigen. Dabei werden auch ganzheitliche, strategische Denkweisen gefördert. Die Systematik und logische Strukturierung der Standortbilanz erzwingt eine Vorgehensweise, mit der Bruchstellen und Widersprüchlichkeiten in der Bewertung und Steuerung von Standortfaktoren vermieden werden können.
Die Darstellung legt auch die Dynamik der Wirkungsbeziehungen zwischen Standortfaktoren mit Hebel- und Rückkoppelungseffekten offen (graphische Netzdarstellung). Die für die Erstellung einer Standortbilanz notwendigen Kosten fallen nicht wiederholt an, da bereits erfasste Grunddaten und Strukturen bei einer Aktualisierung nur noch ergänzt und fortgeschrieben werden müssen. Auf der Zeitachse können durch den Vergleich fortgeschriebener Bilanzen Entwicklungen und Trends des Standortes ablesbar gemacht werden. Das Monitoring der Standortbilanz ist ein Gradmesser, der zeigt, wie der Standort auf der Wegstrecke zwischen zwei Untersuchungszeitpunkten vorangekommen ist.
Bürgermeister Coaching – Leadership Wirtschaftsförderung
Facettenreiche Standortwelten.