Blogtexte leben von der subjektiven Sicht des Autors, dem eine „eigene Meinung“ wichtig ist. Ein Blogger sollte professionell und auf Augenhöhe mit Journalisten arbeiten. „Der Journalist kennt seinen Platz, hat vorgegebene Bahnen, in denen er sich durch das Printmedium bewegt. Ein Blogger hingegen hat die Entscheidungshoheit über seinen Blog, kann so viele Texte und Fotos von einem Thema, das ihn begeistert, auf den verschiedenen Kanälen online stellen, wie er möchte“.
Wer bemüht ist, das Heute zu verstehen, um wenigstens zu erahnen, was das Morgen sein könnte, wird nicht umhinkommen, auch das Gestern zu verstehen. Allerdings müsste er dazu wissen, was das Gestern überhaupt war. Viele, die im Heute leben und aufwachsen, wird das Gestern vermutlich aber wenig interessieren. Aber egal, die schon im Gestern dabei waren, für die ist es nicht nur Erinnerung, sondern ein realer Anker ihrer Identität. Ohne dieses Gestern wären sie nicht das, was sie heute sind. Schulzeiten waren gestern, sind heute und werden morgen immer ein Kern des Gestern sein. Schulzeiten sind quasi der Hefeteig, aus dem alles Spätere entsteht und folgt. Schulzeiten können nichts Neues hervorbringen, sondern immer nur bereits Vorhandenes formen. Aber gerade dieser Prozess der Formung ist es, was den Erfolg oder Misserfolg von Bildung und deren Einrichtungen ausmacht. Es ist wie bei vielen Sportarten, wenn man stürzt, darf man sich nicht lange mit seinen Schmerzen aufhalten, sondern muss den Dreck abklopfen und weiter probieren.