Als in Zeiten der Verschiebung, als man für Veränderungen besonders empfänglich war, viele Dinge auf den Kopf gestellt wurden. So wie viel Neues geschaffen wurde, so unterschiedlich waren auch die Bilderwelten, in die der ehemalige Flieger eintauchte. Die Sehnsucht der Menschen ohne Fesseln der Erdenschwere: auf einer griechischen Insel gefangen seufzte damals jener Daidalos: „Ach, wenn man doch fliegen könnte, Flügel müsste man haben, Flügel wie ein Vogel !“
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Pionierzeiten zu Luft und zu Wasser: von den Wattebäuschen der Haufenwolke (Kumulus) über die Engelshaare der Schleierwolken (Zirrus) bis zum Wasserdampfturm der Kumulonimbus, die fast immer Blitz und Donner mit sich bringt. Flieger wie Maler mussten die Natur verstehen: Looping und Trudeln – Sturzflug und Drehbewegung – Knüppel und Seitenruder. Einer der eigenartigsten Flugzustände ist das „Trudeln“. Das Flugzeug stürzt dabei, ohne gesteuert zu werden, unter raschen, schleudernden Umdrehungen senkrecht ab. Für den Tag, an dem sein Sohn geboren wurde, schrieb der pommersche Flieger: zuweilen, wenn ich müde bin, finde ich nach langer Wanderung den Weg zu dir See, der du, ein Auge der Landschaft, inmitten der Hügel und Gärten der Kindheit liegst. Einschläfernd rauscht dein Röhricht im Sommerwind, wie auch das Lächeln des unendlichen Himmels, und in der Ferne gleiten über deinem Silberspiegel, gläserne Segel, hauchzart wie Libellenflügel. Fielen da nicht die letzten Schleier? Wie doch Mütter lächeln können. Alles Wissen, alles Verstehen in ihnen, nicht fragen – und ein neues Leben schreit sich in den Tag – und wächst, und wird ein Mensch. Flucht, Not, Drangsal und Sorgen, graue Sorgen – und der Mensch wächst, lacht, weint, ist da und will . ! .