Standortbilanz verbindet ökonomische und gesellschaftliche Faktoren

Die Standortbilanz ist für Kommunen spannend, weil sie eine Stadt wie ein strategisches System betrachtet und sichtbar macht, welche Faktoren über ihre wirtschaftliche Zukunft entscheiden. Eine Standortbilanz verbindet: 

Wirtschaftskraft 

Umweltqualität 

Bildungsangebote 

kulturelle Infrastruktur 

Lebensqualität

 

Damit wird deutlich:
Ein erfolgreicher Standort ist nicht nur wirtschaftlich stark, sondern auch lebenswert.

 

https://www.beckinfo.de/strategische-planung/ 

 

Die Standortbilanz könnte z. B. zeigen: 

  • versteckte wirtschaftliche Schwächen einer Stadt
  • politische Konflikte um Investitionen
  • den Wettbewerb mit Nachbarstädten
  • den Einfluss globaler Krisen auf lokale Entscheidungen 

Die Standortbilanz wird damit fast zu einer dramaturgischen Landkarte der kommunalen Macht- und Zukunftsfragen.

 

Dynamische Wirkungsbeziehungen 

Die Wirtschaftsförderung sollte eine gestaltende Rolle wahrnehmen und ist deshalb für die Entwicklung eines Standortes von zentraler Bedeutung. Um mittel- und langfristig für den Standort mehr qualifizierte Unternehmensansiedlungen/ -gründungen anzuziehen, müssen Behörden und Organisationen mit den kommunalpolitisch Verantwortlichen eng zusammenarbeiten. Hierfür trägt die Wirtschaftsförderung innerhalb ihrer Möglichkeiten eine besondere Verantwortung. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

www.derStandortbeobachter.de 

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio