Dem Flieger wär´ so manches Mal.
ein Leuchtturm, der den Weg weist, lieb gewesen.
Vielleicht dann, wenn der Flieger allein,
ohne Kontakt zur Außenwelt
hinauf stieg bis in Höhen, wo himmelblau zu dunkelblau wird,
oder sich im Nirgendwo verfranste,
oder beim Looping vorwärts über Kopf ins Trudeln geriet
oder eine Landung mit Ach und Krach
auf einer Wiese kurz vor dem Wald vollbrachte.
https://www.derstandortbeobachter.de/testamentsvollstrecker-macht/
Die Flugmotoren sind verstummt
Das Gedröhn der Flugmotoren – längst verstummt,
Der Geruch von Benzin und Öl --- längst verweht,
was aber geblieben ist:
Pappe und Papier des Malers
mit bunten Farben obenauf.
Doch zuvor senkte sich Dunkelheit über das Land, der Krieg mit allen seinen Schrecken. Zum Ende blieb auch dem pommerschen Flieger das Martyrium der Gefangenschaft nicht erspart.
Der Flieger schrieb:
Spürst Staubkorn du den Staub?
Zittert das Weltbild?
Sterne tanzen um ihre Sonnen.
Löst sich der eine Stein, der alles hält und alles stützt?
Die Spitze –wankt sie- unsere Welt?
Das gotische Gewölbe ist verhüllt von Dunkel,
doch von der Decke rieselt feiner Staub.
Und voller Gnade ist die Nacht. Ja – voller Gnade!
Du aber stehst und lauschst und willst das Beben hören über dir.
Bist Mittelpunkt im Mittelpunkte,
in Anmaßung nur in deiner Welt…..
Spürst Staubkorn du den Staub?
Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation