Das Geld ist eine der bahnbrechendsten Finanzinnovationen aller Zeiten

 Die Sumerer hatten bereits eine Vorstellung vom Konzept des Zinseszinses. Interessanterweise war darum in einer der frühesten menschlichen Zivilisationen fast all das schon angelegt, was unser Finanzwesen bis heute ausmacht. Schon damals erstreckte sich die Abwendung der deutschen Romantiker von der Welt auch auf die Mathematik. 

 

Fluktuierendes Wissen. Immaterielles Vermögen von Personen und Standorten im strategischen Fokus.  

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Eine Zinseszinsrechnung ist für viele Zeit ihres Lebens ein Buch mit sieben Siegeln geblieben: die kontinuierliche Multiplikation mit dem gleichen kleinen Faktor, um die es dabei geht, ist tatsächlich eine Herausforderung, weil dabei am Anfang so wenig passiert, am Ende aber riesige Summen stehen. Menschen ticken so, dass kleine Zahlen für sie keine Hexerei sind (beispielsweise wenn sie um Kleckerbeträge feilschen: das Problem sind die großen Zahlen. Diese einzuordnen fällt den meisten schwer (obwohl bei Staatsschulden schon nicht mehr die Milliarde, sondern die Billion zum Alltagsgebrauch zu gehören scheint). Niemandem bereitet es Schwierigkeiten sich vorzustellen, was er in einem Jahr verdient. Aber bereits bei dem Hundertfachen davon wird es schon schwierig mit der Vorstellungskraft. Wer kann schon halbwegs realitätsnah einschätzen, wenn die Chance auf einen Sechser im Lotto eins zu vierzehn Millionen ausmacht? 

 

Gründen im KI-Gespräch. Skizzen einer Innovationsgesellschaft 

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Für eine Analyse der jeweils individuellen finanziellen Situation braucht es im Detail eine vernetzte Planungs- und Prognoserechnung mit plausiblen Entwicklungsparametern. Das Ganze ist kein einmaliger Prozess, sondern einer mit sich ändernden Fragestellungen in unterschiedlichen Lebensphasen: vom Start ins Berufsleben, Aufbau einer Familie (Absicherung für Notfälle wie Krankheit, Berufsunfähigkeit, Todesfall) über das Sparen für Anschaffungen und Konsum bis hin zur Altersvorsorge. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio