Standortbeobachtung einer Migration von Gewalt

 

Nur wer über alle erfolgsrelevanten Standortfaktoren, -prozesse Bescheid weiß, sie nachvollziehbar bewerten, messen und in ihrer Relation einordnen kann, weiß wo er eingreifen muss und dabei Prioritäten steuern und in ein nachhaltig abgesichertes Verhältnis zueinander bringen kann. Insbesondere der richtige Umgang mit dem verfügbaren Standortkapital als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor. An sich gibt es keine guten oder schlechten Standorte, sondern nur geeignete oder ungeeignete Standorte. Für jene kleine Gruppe versprengter Scholaren aus dem vorigen Jahrhundert war die Stadt ihrer ehemaligen Schule für ihre alljährlichen, mittlerweile über fünfzig Klassentreffen lange Jahre nicht nur ein geeigneter, sondern auch ein guter Standort. Die Note „gut“ muss unter dem Eindruck einer Migration von Gewalt mit immer mehr Fragezeichen versehen werden. Viele Jahre war das Stadtzentrum für Jahrestreffen der Ehemaligen ein Wohlfühlort. Ein Gefühl, dass mit zunehmenden Gewaltausbrüchen immer mehr abhandenkommt. Wenn Jugendliche mit türkischen Wurzeln vermeintliche „Gebietsansprüche“ gegenüber jungen Flüchtlingen aus afghanischen Kriegsgebieten durchsetzen wollen. Wenn dabei Unbeteiligten schwerste Verletzungen zugefügt werden. Wenn politische Entscheidungsträger des Standortes offen einräumen, dass es aufgrund demografischer Veränderungen auch in Zukunft immer wieder Gewaltausbrüche geben wird (sprich, dass man sich damit abfinden muss). An diesem Standort wie auch anderenorts. Obwohl vielleicht geeignet, wäre dies dann wohl ein schlechter Standort.

 

 

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