Abi63-Schaukasten - Kommunikation in der Künstler-Filterblase

Bei der Wirtschaftsförderung hinsichtlich Gewinnung neuer "Kunden" (Investoren, Wirtschaftsansiedlungen) bewegt sich die Kommune in einem zunehmend härter werdenden Wettbewerbsumfeld. Bei einer Gewerbeansiedlung ist das Interesse meist nicht von Beginn an auf einen speziellen Standort eingeschränkt oder festgelegt, d.h. die Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung muss versuchen, ihr spezifisches Angebot aus einer Vielzahl konkurrierender Angebote herausragen zu lassen. Zu überregionalen Themen wie z.B. Wirtschaftsförderungsprogramme sollten für interessierte Unternehmen als Service entsprechende Links zur Verfügung gestellt werden. In einem branchenorientierten Ansatz sollten Unternehmen gezielt unter Herausstellung der für die spezielle Branche wichtigen Standortfaktoren angesprochen werden. Dabei verdienen auch kleine oder mittlere Unternehmen unbekannter, weniger prominenter Branchen eine Aufmerksamkeit. 

Akquisitionsschiene Wirtschaftsförderung: Denkstudio J. Becker Friedrichsdorf

99 Fragen, mit welchen Werkzeugen Akquisition optimal unterstützt werden kann

 Beobachtung heißt hinschauen, Informationen sammeln und aufschreiben; heißt dagegen nicht urteilen, empfehlen oder beraten. Das wichtigste Kapital, das ein Standortbeobachter hierbei einbringen kann, ist seine absolute Unabhängigkeit. Er vertritt von niemand Interessen, gleich welcher Art. Interessenunabhängig heißt deswegen aber nicht meinungslos. Dies wäre schon deshalb nicht möglich, weil auch einen unabhängigen Standortbeobachter zahlreiche Eigenerlebnisse und -erfahrungen mit den für eine Beobachtung ausgewählten Standorten verbinden. Es kommt darauf an, die eigene Erfahrungen und Qualifikationen zu nutzen, um Standortbegebenheiten in eine Relation zueinander einzuordnen und für sie eine nachvollziehbare Position im Gesamtzusammenhang zu finden.

Denkstudio Wissensmanagement - Kompetenznetzwerk Decision Support Tools

Spezielle Rhein-Main-Publikationen u.a.: Es steht eine Schule im Hanauer Land, Gemaltes Leben, Mein Freund der Baum, Standort Bad Homburg – Friedrichsdorf unter SWOT-Beobachtung, Standort Hanau – Maintal unter SWOT-Beobachtung, Immobilienwirtschaft im Standort-Möglichkeitsraum, Standortanalyse Kultur- und Kreativwirtschaft. Spezielle Standort-Publikationen u.a.: Standortindikatoren I., Standortanalyse aus dem Indikator-Cockpit, Wirkungsbeziehungen der Standortfaktoren, Risiko Gewichtung und GAP im Standortvergleich, Dynamik Bestands- und Niveau Ranking der Standorte, Immobilienwirtschaft im Standort-Möglichkeitsraum, Standortanalyse Kultur- und Kreativwirtschaft .

Im Becker Eigenverlag erschienen - Standortanalyse Wissensmanagement Tools

So mühsam der Entwicklungsprozess einer umfassenden Standortbilanz auch sein mag: der Aufwand lohnt sich. Schon allein deshalb, weil alle Beteiligten neue Erkenntnisse über Zusammenhänge gewinnen und das Verständnis für Probleme wächst. Vor allem Visualisierungen mit entsprechenden Interpretationstexten könnten geeignet sein, um die Bewertungen zu bündeln und nur die wesentlichen Punkte hervorzuheben. Gut für die Glaubwürdigkeit ist, wenn auch Defizite offen gelegt werden. Jedoch sollte man sich auf Schwächen konzentrieren, an denen man auch tatsächlich arbeitet und in den Folgeperioden mit großer Wahrscheinlichkeit Erfolge melden kann. Sollen gezielt Investoren angesprochen werden, kann eine Auswahl der Indikatoren helfen, ein glaubwürdiges Zahlenwerk vorzulegen. Intern sollte auf Nachvollziehbarkeit geachtet werden und dann der Schwerpunkt auf diejenigen Indikatoren gelegt werden, die man entwickeln will.

Wirtschaftsförderung Hochtaunus - Analyse Tools zur Standortvermessung

Zwischen Frankfurt, Hanau und Taunus - Service Tools Decision Support

Im Becker Eigenverlag erschienen - Wirtschaftsförderung Service Tools

Eine kommunale Standortbilanz ist kommunikativ, systematisch strukturiert und beantwortet vieles: Die detaillierte und umfassende Bilanzierung von Standortfaktoren gibt eine Antwort darauf, wofür der Standort steht, wie er sich selbst wahrnimmt und wie er von ansässigen und ansiedlungsinteressierten Unternehmen wahrgenommen wird. Eine Standortökonomie setzt einen Prozess des Umdenkens in Gang: es werden Kräfte gebündelt, Kernkompetenzen definiert und vernetzt. Ebenso können die Verfahren als Frühwarnsystem wirken, also dazu beitragen, dass Handlungsbedarfe nachvollziehbar kommuniziert werden. 

Wissen - einziger Rohstoff, der sich durch Gebrauch vermehren lässt

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

Quelle: HWWI/Berenberg-Städteranking – die 30 größten Städte Deutschlands im Vergleich: Ziel einer Studie wie dieser ist es zu untersuchen, welche Städte eine eher günstige Kombination von Standortfaktoren aufweisen und wo die Standortbedingungen in den untersuchten Bereichen eher als ungünstig einzustufen sind. Zu den Megatrends für Standorte zählen: Konzentration von ökonomischen Aktivitäten in Städten Intensivierung der weltweiten Arbeitsteilung Fortschreitender Strukturwandel zu humankapitalintensiven Wirtschaftsbereichen (forschungsintensive Industrien, wissensintensive Dienstleistungen) Zunehmende Internationalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten. Der Erfolg der den Standorten vor diesem Hintergrund abverlangten Anpassungen hängt vor allem von deren Standortbedingungen und -strukturen ab. Die strategisch richtige Positionierung wird wesentlich von der Attraktivität für hoch qualifizierte Arbeitskräfte bestimmt.

Je mehr Daten es gibt desto sorgfältiger muss geprüft werden, wie wichtig, relevant, nützlich diese Daten sind. Hierfür braucht es neben Zeit auch Kompetenz. Viele Probleme haben ihre Ursache darin, dass sich das Ausbalancieren zwischen Denken und Fühlen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen nicht (mehr) im Gleichgewicht befindet. In der heutigen Zeit gilt Rationalität gilt als das Maß aller Dinge, ein intuitives Wissen (das genauso zuverlässig und gültig sein kann) wird eher abschätzig bewertet. 

Regionalmarketing - Schlüsselinformationen transparent kommunizieren

Startup Planung Tools - Service Support Wissen der Geschäftsmodelle

Zwischen Frankfurt, Hanau, Bad Homburg - Bildung, Beruf und Leben

Die Ressource "Humankapital" weist charakteristische Merkmale auf: als Humankapital des Standortes werden Faktoren identifiziert/beschrieben, die dem Standort nicht gehören und wieder verloren gehen, wenn die Personen oder dieser Personenkreis den Standort verlässt, inaktiv werden u.a.

Handlungsfelder Regionalmarketing (Entscheidungsunterstützung Denkstudio)

Eigentümer müssen davon überzeugt werden, dass eine kulturelle Zwischennutzung für sie einen Mehrwert (Deckung der Betriebskosten) bringen kann. Nur wenige Eigentümer haben ideelle Ansprüche an die Nutzung ihrer Objekte oder wollen sich auf ungewöhnliche Ideen einlassen. Zielsetzung der Eigentümer ist meist eine Wertsteigerung der Liegenschaft durch möglichst werthaltige Vermietung (haben oft keine besondere Bindung an den Standort). 

Betriebswirtschaft Analyse Planung - Kompetenznetzwerk Denkstudio Becker

 

Direkt zum Wirtschaftswissen: 

 https://www.beckinfo.de/wirtschaftswissen/

   

Direkt zum Beruf:

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch 

 

 

Abi63 - Der verliebte Hölderlin brauchte zu Fuß nur drei Stunden
Abi63 - Der verliebte Hölderlin brauchte zu Fuß nur drei Stunden

Grundsätzlich ist zu bedenken, dass in den von den Kommunen in Angriff genommenen Vermögensbilanzen ausschließlich harte, d.h. im Sinne der kaufmännischen Buchführung buchbare Faktoren ihren Niederschlag finden. 

Zur Musikwirtschaft zählen: Selbständige Musiker/innen, Komponist/innen Musik- und Tanzensembles Verlag von bespielten Tonträgern + Musikverlage Theater-/Konzertveranstalter Betrieb von Theatern, Opern, Schauspielhäusern u.a. Sonstige Hilfsdienste des Kultur- und Unterhaltungswesens Einzelhandel mit Musikinstrumenten und Musikalien

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

Der Standort unterliegt einem dynamischen Wandel und Anpassungsdruck: insbesondere der richtige Umgang mit dem verfügbaren Standortkapital als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

 

Da die Nachfrage trotz Krise nach künstlerischen und kreativen Inhalten steigt, haben wir es mit einer echten Wachstumsbranche zu tun, deren häufig projektabhängige vernetzte Arbeitsformen auch für andere Wirtschaftsbereiche geradezu Modellcharakter haben können. Kulturschaffende sind Auslöser für Standortentwicklungsprozesse. 

Ernst Becker Hanau
Ernst Becker Hanau

Der schöpferische Akt ist das Bindeglied der verschiedensten kultur- und kreativwirtschaftlichen Aktivitäten. Die hergestellten Produkte und Dienstleistungen können literarische, musische wie auch architektonische Inhalte haben. Diese sind somit kulturell wie künstlerisch, d.h. immer sehr kreativ. 

Wirtschaftsförderung – welche Faktoren für den Standorterfolg bestimmend sind. Standort-Geschäftserfolge ergeben sich nicht automatisch, sondern müssen gezielt angestrebt werden. Wenn der Standort seine Fähigkeiten nicht kennt, verpasst er auch die Gelegenheit, sie zu nutzen. Die Schaffung interner Wissenstransparenz umfasst die Feststellung des Status-Quo. Eine Bestandsaufnahme mit einer sorgfältigen Identifikation und Evaluation kritischer Fähigkeiten ist somit eine unerlässliche Voraussetzung für das Management der Standortressourcen. Das Instrument der Standortbilanz ermöglicht eine ansonsten sehr aufwendige Analyse von Kausalnetzen, deren Knoten innerhalb und außerhalb des Standortes liegen können. 

Wirtschaftsförderung Main Kinzig - Schule, Bildung, urbane Flusslandschaften

Monika Frings-Becker
Monika Frings-Becker

Sechs Jahre, nachdem Bad Homburg seinen ersten Verkehrsentwicklungsplan vorgelegt hat, soll dieser aktualisiert und fortgeschrieben werden. Grundlage sind aktuelle Zählungen, die aktuelle Verkehrsdatenbasis Rhein-Main, Nahverkehrspläne, Strukturdaten wie Zahl und Alter der Einwohner oder Bebauungspläne. Das Stadtgebiet wurde in 70 Zellen unterteilt, für die jeweils Ziel- und Quellverkehr angegeben sind. Neben den klassischen Pendlerströmen (Bad Homburg weist einen deutlichen Überschuss aus) sollen nunmehr auch „Personenwege“ in die Betrachtung einbezogen werden. Als Personenwege werden Strecken definiert, die jemand zu Fuß oder mit einem Verkehrsmittel zurücklegt (eine Autofahrt von A nach B wird mit zwei Insassen als zwei Personenwege gezählt). 

Viele Kämmerer stehen vor der Frage, wie ihre Kommune zukünftig ihre Aufgaben noch wahrnehmen soll, wenn ihr immer mehr zusätzliche Lasten auferlegt werden, die sie nur wenig oder gar nicht beeinflussen kann. Bei Gläubigern der Kreditwirtschaft treten Kommunen trotz finanzieller Probleme aber immer als erste Adressen auf, die die besten Finanzierungskonditionen einfordern. Die Qualität als Schuldner wird durch das dichte Auffangnetz von horizontalem und vertikalem Finanzausgleich für Gebietskörperschaften begründet.

Die Stadtentwicklung und Raumplanung stehen vor einem Umbruch: an vielen Standorten haben Wanderungsbewegungen, Alterung der Gesellschaft u.a. unübersehbare Probleme geschaffen. Während sich die Planungsüberlegungen der meisten Standorte in der Vergangenheit überwiegend wachstumsbezogen orientiert haben, geht es heute um eine mehr differenzierte Betrachtungsweise. 

Es zählt nicht zu den Aufgaben Standortbeobachters, das was er an Informationen im Laufe der Zeit über einen Standort gesammelt hat, zu bewerten oder gar Prioritäten zu setzen und hieraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Ein Standortbeobachter bleibt einem Wetter- oder Verkehrsmelder vergleichbar der unabhängige und interessenneutrale Informationszulieferer. Dies heißt jedoch nicht automatisch, dass die gesammelten Informationen nicht selektiert, geordnet und systematisiert werden sollten. 

Kompetenznetzwerk Main Taunus - Becker Eigenverlag Wissensmanagement

Standortökonomie ist Umweltökonomie (Becker Wissensmanagement)

Direkt zum Wirtschaftswissen: 

 https://www.beckinfo.de/wirtschaftswissen/

   

Direkt zum Beruf:

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch 

 

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Ein Beobachterstatus setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen zu machen. Das wichtigste Kapital eines Standortbeobachters ist seine absolute Unabhängigkeit. 

Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann.

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die

 

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

Es geht um: Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, einfache und gewichtete Standortanalyse, Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes, welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischen Erfolgschancen sind insbesondere die Standortfaktoren Bildung, Innovationsfähigkeit, Internationalität, Erreichbarkeit Agglomerationen, Qualifikation Arbeitskräfte, Bildungsniveau, zukunftsträchtige Branchen, städtische Lebensqualität, Diversität, kulturelle Offenheit. Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses  Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

Erfolgsfaktoren der Standortentwicklung: stark vernetztes Wirtschaftssystem, Nutzung Clusterpotentiale, gute demografische Ausgangsbedingungen, positive Übertragungseffekte aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fokussierung auf technologieorientierte und wissensintensive Wirtschaft

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.

Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Ein Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen(Entscheidern) meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält. Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird.