Stadt, Land, Fluss mit dynamischen Wirkungsbeziehungen - Analysekonzepte für Möglichkeitsräume (Kindle Edition)

Jörg Becker Eigenverlag
Jörg Becker Bildung

Wasser Kreislauf - Standortbilanz Lesebogen 20: Jörg Becker, Denkstudio für strategisches Wissensmanagement

In Industrieländern ohne Dürrekatastrophen ist auch heute noch die Meinung weit verbreitet, wir hätten fließendes Wasser doch im Überfluss. Mit diesem Denkfehler wird Wasser weltweit trotz sinkender Vorräte immer noch vergeudet, d.h. wir lassen hochwertiges Trinkwasser in die Badewanne laufen, spülen damit die Toilette oder waschen damit das Auto. Eine der fatalen Folgen ist, dass der Grundwasserspiegel in der industrialisierten Welt seit Jahren weiter absinkt, dass Grundwasser in Zukunft immer aufwendiger gefiltert und gechlort werden muss, weil es mit chemischen Stoffen belastet ist.

Digitaler und disruptiver Wandel im Blickfeld von Standortanalysen

Jörg Becker Standortbilanz
Jörg Becker Startup

Symbiotische Beziehung zwischen individueller Beurteilung von Einzelpersonen und räumlicher Analyse von Standorten

Kindle Shop, Jörg Becker, Friedrichsdorf: Sichtweisen - Standortbilanz Lesebogen

Die verantwortlichen Standortakteure haben erkannt, dass es problematisch ist, die Zukunft ausschließlich als Fortschreibung der Vergangenheit zu sehen. Vielmehr besteht in Anbetracht der auf einen Standort einwirkenden internen und externen Einflussfaktoren die Notwendigkeit, schon heute die Voraussetzungen für zukünftige Standorterfolge zu erkennen und zu schaffen. Ein mit entsprechenden Instrumenten ausgestattetes Standortcontrolling wird somit gewissermaßen als Radarsystem mit Blick in die Zukunft eingesetzt: man richtet den Blick auf zukünftige Möglichkeiten und wählt hieraus bestimmte Szenarien zwecks gewollter Umwandlung in bestimmte Ziele aus. Unsicherheiten und Risiken sind gewissermaßen Bestandteil des Planungsprozesses.

Projekt Standortanalyse - eine volkswirtschaftliche wie auch betriebswirtschaftliche Betrachtung

50 und mehr Werkzeuge können die Toolbox bestücken

Im Rahmen einer unabhängigen Standortbeobachtung werden u.a. folgende Werkzeuge angewendet und beschrieben:

3-Dimension-Beobachtung, Ampelbeobachtung, Profilbeobachtung, Potenzialbeobachtung, Verknüpfungsbeobachtung, Wirkungsbeobachtung, GAPbeobachtung, Benchmarkbeobachtuing, SWOTbeobachtung, Szenariobeobachtung, Indikatorbeobachtung, Gewichtungbeobachtung, Zufriedenheitbeobachtung u.a.

 Als alles entscheidende Frage steht im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen ? Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen.

Standortbeobachtung - Befunde und Handlungsempfehlungen
Standortbeobachtung - Befunde und Handlungsempfehlungen

 Viele Kommunen, Regionen und Standorte, die ihr Profil weiter schärfen und kommunizieren möchten und hierbei gerne den Weg über eine individuelle Standortbilanz vor allem auch der immateriellen Vermögenswerte (mit Ausstrahlkraft nach innen und außen) gehen würden, haben zu wenig Informationen und genaue Hinweise darüber, wie diese im Detail zu gestalten wäre und welche konkrete Nutzenrelation dem zu erwartenden Aufwand gegenüberstehen könnte. 

Standortbilanz - Kommunikationsplattform und Planungstool
Standortbilanz - Kommunikationsplattform und Planungstool

 Werkzeugkasten und Kommunikationsplattform für Standortentscheidungen

Größtmögliche Transparenz schaffen – Bewertung des „Unbewertbaren“ – Konzept Standortbilanz 

Niemand kann es sich heute noch leisten, dass seine unter Umständen wertvollen Standortressourcen unentdeckt und damit unbrauchbar bleiben.

 

 

Die großen Städte weisen unterschiedliche Siedlungsstrukturen, Siedlungsdichten und daraus folgende Unterschiede in den städtischen Funktionen einschließlich Umland auf. Die großen Städte fungieren als Oberzentren durch Sicherstellung der Versorgung mit Dienstleistungsangeboten, Infrastrukturangeboten, Theatern, Fachkliniken, Museen, Regionalbehörden für das Umland. Positive Wanderungsbewegungen belegen die Anziehungskraft von Städten

 

Anhand von sowohl wachstumsbeschleunigenden als auch bremsenden Einflussfaktoren, muss jeder Standort für sich genau analysieren, ob er bisher langsamer oder schneller gewachsen ist, sich besser oder schlechter entwickelt hat, als die Standortfaktoren es ihm erlaubt hätten. 

Ernst Becker Hanau -    Aus Bildband "Gemaltes Leben" (Hrsg. Jörg Becker)
Ernst Becker Hanau - Aus Bildband "Gemaltes Leben" (Hrsg. Jörg Becker)

 

 Ein Potenzial-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden. Das gewählte Verfahren könnte ein hohes Maß an methodischer Unsicherheit beseitigen und erfüllt bereits durch die Konzipierung und Systematisierung einen hohen Bedarf an Standard setzenden Initiativen

 

Haben sich die Akteure erst einmal zu einer abgestimmten Strategie für die Entwicklung ihres Standortes durchgerungen, stehen sie vor der komplexen Aufgabe, dass zwar trotz formulierter Zielvorstellung dazu noch keine entsprechende Zielevaluation vorhanden ist. In diesem Fall würde der Standort ohne Kompass oder geeignete Feedback-Instrumente losziehen und daher auch nicht wissen, wie viel des Weges bereits zurückgelegt wurde und wo genau man nun eigentlich steht. Die Einflussfaktoren werden deshalb mit Indikatoren belegt. D.h. die Einflussfaktoren werden mit unabhängigen Zahlen/Fakten beschrieben, um ihre Aussagekraft noch zu erhöhen.

Regionalmarketing - Leitbild, Marktstärke, Clustermanagement

 

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Ernst Becker - Flieger der ersten Stunde
Ernst Becker - Flieger der ersten Stunde

 

 Das Zahlenkleid eines Standortes muss vielen Anforderungen und Wünschen gerecht werden: es soll ein möglichst zeit- und wirklichkeitsnahes Abbild zu vielfältigen und komplexen Sachverhalten abgeben, 

es soll möglichst transparent und nachvollziehbar sein, um als breite Kommunikations- und Diskussionsplattform die Vorbereitung von oft kontroversen Standortentscheidungen unterstützen zu können,

 

Eine Standortbilanz ist eine zentrale Studie, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler, regionaler Ebene erlaubt. Die Standortbilanz ist ein Instrument, mit dessen Hilfe der Standort eine Schärfung seines Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im überregionalen Benchmarking und Standortwettbewerb bewirken kann. Die Standortbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können.

Foto Ernst Becker Hanau
Foto Ernst Becker Hanau

 

In der Standortökonomie interessieren alle jene Kriterien, nach denen Unternehmen ihre Entscheidungen für und gegen Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen treffen. Es soll daher ein Konzept entwickelt werden, das beschreibt/vorgibt, wie sich der Standort anhand der ihn aus-/ kennzeichnenden (immateriellen) Faktoren positionieren will.

 Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Merkmale aus:  

Bildung Standortfaktoren-Cluster

Mehrere Standortbewertung-Dimensionen

Gewichtete Standortfaktoren

Verknüpfung der Standortfaktoren

Standort-Handlungsempfehlungen

Eigen- und Fremdbild des Standortes  

Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Darstellungsoptionen aus:  

Standortprofil-Diagramm

Standortportfolio nach Dimension

Standortampel-Diagramm

Standortfaktor-Wirkungsnetz

Standortpotenzial-Portfolio  

Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Vorteile aus:  Übersichtlichkeit und Transparenz

Leicht verständliche Darstellung

Einheitlicher Aufbau

Durchgängig bruchfreie Systematik

 

Jörg Becker Friedrichsdorf
Jörg Becker Friedrichsdorf

So mühsam der Entwicklungsprozess einer umfassenden Standortökonomie auch sein mag: der Aufwand lohnt sich schon allein deshalb, weil alle Beteiligten neue Erkenntnisse über Zusammenhänge gewinnen und das Verständnis für Probleme wächst. 

Die Wohlfahrt am Standort ist eine Funktion der Einflussvariablen Standort und Struktur. In die Zielgröße Wohlstand geht die Kaufkraft zu 60 %, das Einkommen anhand der am Wohnort gemessenen Bruttolohn- und Gehaltssumme je Einwohner zu 30 % und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer je Einwohner zu 10 % ein.

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

Für einen Standort dürften sich Erfolge kaum ohne Grund einstellen. D.h. je genauer ein Standort seine spezifischen Erfolgshebel kennt und einschätzen kann desto gezielter wird er diese auch für sich nutzen können. Bei aller Differenzierung und Unterschiedlichkeit sollten sich jedoch spezifische Erfolgsfaktoren des Standortes und die eines Unternehmens niemals gegenseitig ausschließen. Ansonsten sollte über kurz oder lang ein Misserfolg bereits vorprogrammiert sein. Trotz aller eigenen Wert- und Erfolgsvorstellungen wird letztlich immer im weiteren Sinne der Markt darüber befinden, was und wie als Erfolg gezählt wird.

Standortbilanz: Im Wettbewerb der Standorte spielen „weiche“, oft als nicht bewertbar beurteilte Standortfaktoren eine immer wichtigere Rolle. Über die Standortbilanz können diese „Intangibles“ einer transparent nachvollziehbaren und einheitlich durchgängigen Bewertungssystematik zugeführt werden. Wenn man einen Standort umfassend, transparent und nachvollziehbar bewerten kann, erlangt er dadurch auch für potenzielle Investoren ein größeres Interesse und einen höheren Aufmerksamkeitsgrad.

Der Einsatz von Ranking-Verfahren ist mit Erwartungen verknüpft: man möchte auf diesem Weg Auskunft darüber gewinnen, welcher Standort jeweils am attraktivsten, dynamischsten und erfolgreichsten ist. Gleichzeitig sollen Grundlagen für abgesicherte und langfristig tragfähige Investitionsentscheidungen geschaffen werden.  

Integrierte Kennzahlensysteme sind immer Mittel-Zweck-Beziehungen, die aus dem Standort-Leitbild (STEL) und -Entwicklungskonzept (STEK) abzuleiten sind. Das wichtigste Element der Kennzahl aber bleibt ihr Informationscharakter, um auch komplizierte Tatbestände in konzentrierter Form quantifizieren zu können. Die rechnerische Kennzahlenzerlegung wird erst dann fruchtbringend, wenn sie zu Kennzahlenbündeln führt, die vorhandene Informationen sinnvoll ordnen.

Standortbilanz - Standort-Check - Ranking Bundesländer

Der schöpferische Akt ist das Bindeglied der verschiedensten kultur- und kreativwirtschaftlichen Aktivitäten. Die hergestellten Produkte und Dienstleistungen können literarische, musische wie auch architektonische Inhalte haben. Diese sind somit kulturell wie künstlerisch, d.h. immer sehr kreativ. Die gesamte Wertschöpfung liegt in Deutschland nach Angaben des Wirtschaftsministeriums bei über 60 Milliarden Euro, was einem Anteil von 2-3 % am gesamten Bruttoinlandsprodukt beträgt. 

Insbesondere in Planungs- und Entscheidungsprozessen mit vielen Beteiligten, die zudem meist eine unterschiedliche Interessenlage vertreten, muss deutlich werden, welche späteren Entscheidungen im politischen Raum tatsächlich unterstützt werden können und welche nicht: überzogene Erwartungen bergen die Gefahr der Enttäuschung und Frustration. 

Szenarionanalyse für eine datenmäßig noch ungewisse Zukunft. Die Bandbreite wird auf Grundlage von Best- und Worst-Case-Szenarien bestimmt. Es geht darum, Bilder einer möglichen, datenmäßig vielfach noch ungewissen Zukunft abzubilden. Die Namensgebung für Szenariotechniken erfolgte in Anlehnung an die Szenenbeschreibungen in Filmdrehbüchern.

Wie stehen die Chancen für eine erfolgreiche Standortbilanzierung ? Um für die Standortbilanz einen optimalen Erstellungsprozess und Kosten-/Nutzen-Effizienz zu gewährleisten ist vorab zu prüfen, ob einige Eignungs-Voraussetzungen gegeben sind. Wird die wirtschaftliche Stellung und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes analysiert ? besteht Klarheit über die erfolgsrelevanten Wachstumsfaktoren des Standortes ? Werden alle erfolgsrelevanten Standortfaktoren und deren Einfluss auf die Wachstumsraten detailliert erfasst und untersucht ?

 

 Eine Standortbilanz stellt Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen. 

Ansatzpunkt und Basis für ein strategisches Nutzungs- und Vermarktungsmanagement von Gewerbeflächen ist eine schwerpunktmäßige Zuordnung des Standortes zu einem bestimmten Typus. 

 

Welche Vision hat der Standort für sich entwickelt ? Beispiel: Bausteine einer Exzellenzvision Hessen. Nach den Vorstellungen der hessischen Unternehmerverbände wird Hessen im Jahr 2025 in Europa/Deutschland der bedeutendste Standort für Logistik. Das Land Hessen definiert als spezielle Ziele für Smart Industry u.a.: Zusammenwachsen klassischer Industrie und Softwareengineering beschleunigen, integriertes Management des gesamten Produktlebenszyklus fördern.

 

Ernst Becker Hanau
Ernst Becker Hanau

Wenn Wirtschaftsförderung und vor Ort agierende Unternehmen eine Vermessung des Standortes auf einer gemeinsam abgestimmten Plattform und Vorgehensweise vornehmen können, entsteht damit eine Kommunikationsbrücke zwischen Verwaltung und Wirtschaft mit der weitgehend vermeidbar wird, dass die Wirtschaftsförderung nicht oder zu spät von möglicherweise geplanten Abwanderungen erfährt.

    

 

Verantwortliche für Standorte wie Standortanalysten in Unternehmen wären gut beraten, eine eigene Indikatorkompetenz mit einem zeitnah aktualisierten Daten- und Informationspool einzurichten. Zu klären wäre, an welchen Stellen auf einer niedrigeren Stufe der Aggregation Sondererhebungen durchgeführt werden sollten. Fragen: Gibt es für Indikatoren Normierungsverfahren, um eine Vergleichbarkeit von Standorten zu gewährleisten? Wie wird eine Gewichtung von Faktoren sichergestellt? Welche Verfahren zur Berücksichtigung von individuellen Gewichtungsanforderungen sollten angewendet werden? 

 

Die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen ist ein zentraler Standortfaktor. Die Standortentwicklung muss Aspekte für typische Gewerbeflächen der Industrie-, Gewerbe-, Dienstleistungs- oder Logistikunternehmen berücksichtigen. Die Standortentwicklung muss Anforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen berücksichtigen. 

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

Standortanalyse - ein ständiges Fließen von Wandel und Prüfen von Umgestaltung - Ganzheitliches contra selektives Denken (Kindle Edition, J. Becker, Friedrichsdorf))