Eigenverleger als akademischer Publizist - Denkstudio J. Becker Selfpublishing

Vor allem im Sach- und Fachbuchsegment hatten etablierte Verlage lange Zeit die (alleinige) Macht darüber, was am Markt erschien und was nicht. Bücher, im Self-Publishing angeboten werden, müssen in kein Verlagsprogramm passen. Mit der rapiden Zunahme von online-Buchshops, dem Markteintritt von Amazon, Apple & Co haben die etablierten Verlage ihre Monopolstellung verloren und den alleinigen Schlüssel zum Buchhandel abgeben müssen. Es sind vor allem die freiheitsliebenden Professionals, die sich für ihre Buchveröffentlichungen schon lange ein höheres Maß an Flexibilität und Zeitersparnis gewünscht haben. Und die diese zusätzlich gewonnenen Handlungsspielräume auch ausschöpfen wollen. 

Im Becker Eigenverlag erschienen - Standortanalyse agiler Wirkungsnetze

Über die Standortökonomie weicher Faktoren können auch Wirkungszusammenhänge erfasst werden: dabei geht es um die dynamischen Zusammenhänge der immateriellen Ressourcen. Mit einer Wirkungsanalyse können Korrelationen, Beziehungen und Abhängigkeiten innerhalb der Standortfaktoren erkannt werden: es können Aussagen zur Steuerbarkeit einzelner Faktoren und zu zeitlichen Verzögerungen bei den Wirkungszusammenhängen getroffen werden. Statt positiver können zusätzlich auch negative Wirkungen untersucht werden, d.h. Verschlechterungen innerhalb des Standortkapitals: was kann unter den gegebenen Umständen mit dem jeweiligen Einflussfaktor im negativen Fall passieren?

Becker Eigenverlag Storytelling: Abi63 Hohe Landesschule Hanau

Überholtes Modell eines lehrenden Professors. Die scheinbar unbegrenzte Verfügbarkeit von Informationen auf jeglicher Art von Geräten überspült schlichtweg bisherige Barrieren von sogenanntem Herrschaftswissen. Die Anonymität der Masse wird von Lernplattformen mit individualisierten Angeboten ersetzt. Akademische Lehre wird damit aber nicht überflüssig. Im Gegenteil: gefragt sind mehr denn je Erklärer, Moderatoren, Motivatoren und Tutoren. Also Lehrende, die Zusammenhänge, Sinn und Vernetzungen zielgruppenadäquat vermitteln können.

101 Bücher Jörg Becker Wissensmanagement Amazon

Schule Beruf Klassentreffen Hanau Kommunikation Marktstubengespräche

Der Absatz von E-Books ist innerhalb weniger Jahre von etwa zwei auf weit über 20 Millionen Bücher gestiegen. Der E-Book-Anteil am Umsatz der Verlage hat in diesen vier Jahren von etwa fünf auf etwa zwölf Prozent zugenommen. Der Durchschnittspreis von E-Books ist von über zehn auf unter acht Euro gefallen. E-Book-Preis von unter fünf oder sogar unter einem Euro sind keine Seltenheit. Das Tempo der Veränderungen ist (fast) atemberaubend: vor allem für die etablierte Konkurrenz. Denn gewöhnliche Verlage verlangen für die E-Books ihrer Autoren viel mehr. Oft werden vom Preis für das gedruckte Buch einfach so um die zwanzig Prozent abgezogen (und das war´s dann). Die Verlags- und Buchhandelsbranche insgesamt verzeichnet (leichte) Umsatzrückgänge. Als Hauptursachen werden genannt: Ausbleiben von neuen Bestsellern, Preisrückgang bei elektronischen Büchern, Rückgang der Verkaufsfläche, u.a.). Da die elektronischen Bücher im Preis sinken, führt der zunehmende Anteil von Ebooks dazu, dass trotz steigenden Absatzes der Umsatz schrumpft. Noch werden allerdings elektronisch überwiegend erzählende Bücher gelesen (Anteil der Belletristik liegt bei über achtzig Prozent), erst zwischen 5-10 Prozent entfallen auf Sachbücher. Vor allem Lehrbücher werden vorwiegend als gedruckte Ausgaben verkauft (weil man mit ihnen besser aktiv arbeiten kann: z.B. Anmerkungen, Hervorhebungen, Hinweise). Amazon hat einen neuen Markt geschaffen: für kurze, schnell geschriebene und deutlich billigere Bücher. Um die Markteinführung des Kindle-Lesegerätes voranzutreiben, sollte Lesern viel Stoff geboten werden (was auch geschafft wurde). Amazons Marktanteil bei E-Books ist so auf vierzig Prozent hochgeschnellt. Es ist ein Markt, der es auch unbekannten Autoren auf einfache Art ermöglicht, ihre Bücher (ganz ohne normale Verlage) zu veröffentlichen. Zwar haben E-Books noch einen nur relativ kleinen Marktanteil an verkauften Bücher. Aber dieser Anteil wächst laufend und liegt mittlerweile über zehn Prozent (in der Belletristik sind es noch deutlich mehr: Krimis und Erotik sind ohne E-Books kaum noch denkbar). Der Druck auf die Verlage wächst weiter: das E-Book kommt ohne Druck- und Papierkosten aus, ohne Logistik und teuren Versand. Verlage können im Vergleich zu den etwa zwanzig Prozent niedrigeren Verkaufspreisen also weitaus mehr an Kosten einsparen: „da wird ordentlich Geld verdient, da will jeder ran“. Vor dem Hintergrund der Frage: wer bekommt wie viel ab von dem, was ein E-Book einbringt spielt sich der Verteilungskampf dahingehend ab: wie viel bekommt der Verlag? wie viel der Handel? wie viel der Autor? wie viel der Leser (über einen niedrigen Preis)? In diesem Konflikt hat Amazon durch seinen hohen Marktanteil eine (mehr als) starke Machtposition. Als Folge ergibt sich eine deutliche Machtverschiebung: weg von den Verlagen, hin zu den Autoren und Amazon. Wenn also Autoren ihre Inhalte exklusiv anbieten, könnten sie (in ihrer Gesamtheit) vielleicht zu den eigentlichen Monopolisten auf dem Buchmarkt werden. Auf diesem neuen Markt erkennt man, um was es zu kämpfen gilt: denn das E-Book muss als eigenständiges Produkt gehandhabt werden, mit eigenen Gesetzen und Preisen. E-Books sind jetzt in so einer Situation wie seinerzeit die Taschenbücher, die ursprünglich zunächst auch nur als zweite Verwertungsstufe eines Buches gedacht waren. E-Books werden zum eigenständigen Produkt, mit eigenen Titeln (die nur als E-Book erscheinen). Meist kürzer und viel günstiger als der (große) Bruder des gedruckten Buches.

Eingefahrene Geleise verlassen. Der zu einer Standortbilanz als detailliertes Arbeitsprogramm mit ca. 500 Einzelschritten aufgezeigte Weg ist nicht immer nur einfach. 

 Unter den Zielen des Städtebaus erhält die Innenentwicklung eine Vorrangstellung. Anstatt einer Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen oder Wald sollen zuerst alle verfügbaren Innenentwicklungspotentiale überprüft und ausgeschöpft werden.  

Schulwirkungen Schülerbefindlichkeiten Storytelling Marktstubengespräche

 Das Zahlenkleid eines Standortes muss vielen Anforderungen und Wünschen gerecht werden, es soll ein möglichst zeit- und wirklichkeitsnahes Abbild zu vielfältigen und komplexen Sachverhalten abgeben. 

Abi63 - Prioritäten Standortbeurteilung - wer schmiedet Glück
Abi63 - Prioritäten Standortbeurteilung - wer schmiedet Glück

 Der Zustand der politischen und individuellen Freiheit wird in einer Zahl, dem Freiheitsindex abgebildet. 

HRG 1879 Hanau Hohe Landesschule - Schule, Beruf, Leben, Karriere, Erfolg

Monika Frings-Becker Friedrichsdorf
Monika Frings-Becker Friedrichsdorf

Standorte unterscheiden sich durch ihre Altersstruktur, die Fertilitätsraten oder auch Wanderungssalden. Für die demografische Entwicklung im Einzelfall ist entscheidend, wie viele Menschen jeweils zu- bzw. abwandern. 

Standortmarketing Wirtschaftsförderung Main Kinzig Hochtaunus Wetterau

Klassische Industriezweige wie die Autoproduktion oder der Maschinenbau bringen gegenüber der Immobilienwirtschaft nur ein geringeres Gewicht auf die  Waage. 

Ernst Becker Hanau
Ernst Becker Hanau

Kleinstunternehmen der Kreativschaffenden suchen bevorzugt Standorte, an denen sie in einem ihnen gemäßem Umfeld agieren können. 

Abi63 - Planung und Wachstum
Abi63 - Planung und Wachstum

Oft dürfte für einen Standort der strategische Aufbau eines als besonders geeignet angesehen Clusters in einer engen Beziehung zur Immobilienwirtschaft stehen. 

Jeder Standort muss für sich individuell diejenigen Indikatoren finden und bestimmen, die ihm für die Steuerung und Messung von Geschäftsprozessen als am besten geeignet erscheinen. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein Intellektuelles Kapital und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. 

Standortanalyse Tool-Box Entscheidungsunterstützung Wissensmanagement

Was macht eine Standortinspektion anders als andere Instrumente ? Was muss gemacht werden, um für den Standort eine eigene und individuelle Standortinspektion zu erstellen ? Es geht um Antworten auf die Frage, welche besonderen Merkmale eine Standortinspektion auszeichnen, welche konkreten Arbeitsschritte hierfür zu erledigen sind sowie welche besonderen Vorteile erwartet werden können.

Schule Klassentreffen Bildungsrendite Berufswege Karrieren Standortanalyse

Direkt zum Wirtschaftswissen: 

 https://www.beckinfo.de/wirtschaftswissen/

   

Direkt zum Beruf:

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch 

Kompetenznetzwerke Regionalmarketing Wirtschaftsförderung Tool-Box

Wirtschaftsförderung - Beziehung und Vertrauen
Wirtschaftsförderung - Beziehung und Vertrauen

  Für den Abbau von strukturellen Leerständen sind Kreativität, Professionalität und objektspezifische Vermietungsstrategien notwendig.

 Die Ressourcen und Erfolgspotenziale eines Standortes lassen sich im Hinblick a) auf die Schlüsselanforderungen des Marktes und b) im Vergleich zur Konkurrenz, zunächst allgemein mit der Methode der Stärken-/ Schwächenanalyse bewerten. 

Business Intelligence Kultur Main Kinzig Taunus Friedrichsdorf Hanau Vilbel

Abi63 - Kontakt und Zweck
Abi63 - Kontakt und Zweck

Indikatorbündel haben die Aufgabe, die Spitzenkennzahlen des Systems analytisch bezüglich der sie dimensionierenden Einflussgrößen zu erklären.

 Die Kommune handelt nicht nur als Eigentümer ihrer Liegenschaften, sondern gleichzeitig auch immer im gesamtstädtischen Auftrag. Deshalb spielt die Kommune bei der befristeten Entwicklung geeigneter Liegenschaften durch kulturwirtschaftliche Nutzungen eine große Rolle. 

 Außerhalb der festgelegten Vorranggebiete ist die Errichtung von Windkraftanlagen  ausgeschlossen. 

 

Wirtschaftswissen Schule Erfolg Betriebswirtschaft Geschäftsleben Potenzial

 Eine Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt. 

 Die Stadtentwicklung schafft Rahmenbedingungen für die Mobilität. Räumliche Mobilität ihrerseits verändert im Gegenzug wiederum die Stadt. Es geht um unterschiedliche Entwicklungen u.a. bei Regionalisierungs- und Reurbanisierungsprozessen, um die Wechselbeziehungen zwischen Mobilitäts- und Standortfaktoren.

Die Stadtentwicklung schafft Rahmenbedingungen für die Mobilität. Räumliche Mobilität ihrerseits verändert im Gegenzug wiederum die Stadt. 

Können Bücher so etwas wie ein Erfolgsgen haben? Ein Gen, das drüber wacht, dass sie erfolgreich werden (oder zumindest sein könnten). Das Buch zum Harry Potter, das seiner Autorin ein Vermögen von schätzungsweise 600-800 Millionen Pfund einbrachte wurde bevor sich ein Verlag überhaupt erst einmal mit einer Startauflage von gerade einmal 500 Exemplaren erbarmte zuvor über zehnmal abgelehnt. Ähnliche Beispiele ließen sich für eine Reihe anderer Erfolgsromane aufzählen. Gibt es also Millionen und Millionen, die an Verlagen einfach so vorbeirauschen, weil diese ihr Potenzial nicht erkennen können? Wäre einem schlauen Algorithmus solches vielleicht nicht passiert? Aber wo, wenn nicht beim Buch, ist die Kreativität des Menschen mehr gefragt? So haben sich unter anderem Data Mining-Experten auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage gemacht und dabei Erstaunliches herausgefunden. Der von ihnen hierfür entwickelte Algorithmus analysiert anhand von ungefähr dreitausend Datenpunkte (Roman-)Texte. „Erfasst werden Themen, Strukturen und Figuren, Satzbau, Verben und Artikel. Die Bekanntheit der Autoren oder der Marketingaufwand der Verlage ist unwichtig, genau wie die literarische Qualität. Es geht nur um den wirtschaftlichen Erfolg. Die Frage lautet: Was sind die Gemeinsamkeiten der Kassenschlager?“ Die Software hat mit einer Trefferquote von über achtzig Prozent einige erfolgsbestimmende Kriterien herausgefiltert. Wichtig sei vor allem der Fokus: während erfolglose Autoren oft in einem Meer von Themen ertrinken, wählen Bestsellerautoren von fünfhundert möglichen Themen fast immer nur zwei, drei aus, die dann ihre Texte dominieren (das Genre ist eher nachrangig). Möglichst sollten sich die ausgewählten Themen dann noch in einem Konflikt befinden, denn Leser lieben Konflikte. Bei erfolgreichen Fließbandautoren sind die Themen über Jahrzehnte hinweg stabil. Weiterhin schreiben Bestsellerautoren über Dinge, die sie kennen, aus eigener Anschauung, aus eigenem Erleben. Nach Meinung der Entwickler, die jenen Erfolgscode geknackt haben wollen, wollen Leser mehr oder weniger am liebsten etwas über sich selbst lesen. „Erfolgversprechende Themen sind Heirat, Tod und Steuern, dazu Waffen, Schulen, Beerdigungen, Präsidenten, Kinder, Mütter und neue Technologien“.

 Flüsse prägen und begründen die Strukturen einer Stadt, eine Flusslage ist Treibstoff für die Stadtentwicklung. 

 Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt. 

Direkt zum Wirtschaftswissen: 

 https://www.beckinfo.de/wirtschaftswissen/

   

Direkt zum Beruf:

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch 

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Ein Beobachterstatus setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen zu machen. Das wichtigste Kapital eines Standortbeobachters ist seine absolute Unabhängigkeit. 

Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann.

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die

 

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

Es geht um: Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, einfache und gewichtete Standortanalyse, Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes, welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischen Erfolgschancen sind insbesondere die Standortfaktoren Bildung, Innovationsfähigkeit, Internationalität, Erreichbarkeit Agglomerationen, Qualifikation Arbeitskräfte, Bildungsniveau, zukunftsträchtige Branchen, städtische Lebensqualität, Diversität, kulturelle Offenheit. Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses  Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

Erfolgsfaktoren der Standortentwicklung: stark vernetztes Wirtschaftssystem, Nutzung Clusterpotentiale, gute demografische Ausgangsbedingungen, positive Übertragungseffekte aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fokussierung auf technologieorientierte und wissensintensive Wirtschaft

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.

Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Ein Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen(Entscheidern) meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält. Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird.