Denkstudio J. Becker: Möglichkeitsräume für Wirtschaftsförderung ausloten

Die Wirtschaftsförderung muss Möglichkeitsräume erkennen, in denen Zukunft gestaltet werden kann. Möglichkeitsräume, die ansonsten vielleicht ungedacht und ausgeblendet geblieben wären. Die verantwortlichen Standortakteure müssen in der Lage sein, die für sie relevanten Themen möglichst frühzeitig zu erkennen. Um sie durch eine erarbeitete Deutungshoheit und Themenführerschaft aktiv mitzugestalten. Proaktives Agieren ist eine zentrale Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit.

 

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Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ableitet und entwickelt. Standortprozesse sind komplex und werden von zahlreichen, manchmal nur schwer oder nur indirekt wahrnehmbaren Faktoren beeinflusst, die gelegentlich nicht vorhergesehene oder einkalkulierte Konsequenzen mit sich bringen: unmöglich, dies alles ohne Transparenz schaffende Hilfen zu überschauen und quasi nur „aus dem Bauch“ zu steuern. Die Intensität der Kommunikation zwischen der Standort-Wirtschaftsförderung und potentiellen Investoren wird sich hierbei in Zukunft noch weiter verstärken. Mit Hilfe der Standortökonomie systematisierte weiche Faktoren bilden zunehmend mehr eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Investorenkontakte sowie ein positives Auswahl-Rating. Potentielle Investoren haben das größte Interesse daran, sowohl die Visionen und Ziele als auch ggf. anzutreffende Standortfaktoren einschließlich aller Erfolgsindikatoren zu verstehen. Für ein erfolgsbewusstes Marketing ist eine entsprechende Bereitstellung geeigneter Informationen seitens des Standortes unverzichtbar.

Standortbilanz: Barrierefreie Kommunikation Kultur und Wirtschaftsförderung

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Eine kommunale Standortbilanz ist kommunikativ, systematisch strukturiert und beantwortet vieles: Die detaillierte und umfassende Bilanzierung von Standortfaktoren gibt eine Antwort darauf, wofür der Standort steht, wie er sich selbst wahrnimmt und wie er von ansässigen und ansiedlungsinteressierten Unternehmen wahrgenommen wird. Eine Standortökonomie setzt einen Prozess des Umdenkens in Gang: es werden Kräfte gebündelt, Kernkompetenzen definiert und vernetzt. Ebenso können die Verfahren als Frühwarnsystem wirken, also dazu beitragen, dass Handlungsbedarfe nachvollziehbar kommuniziert werden. 

Eigenverlag Support Tools - Standortanalyse (Denkstudio Jörg Becker)

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Wirtschaftsförderung Main Kinzig - Wissensmanagement Denkstudio Becker

Hilfen für Standortakteure: Standortbilanz Lesebogen (BoD EBooks)

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

 

  Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

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Wirtschaftsförderung Main Taunus - Standortanalyse Tools (Denkstudio)

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Ausschöpfung immaterieller Kapitalressourcen (J. Becker, Friedrichsdorf)

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Wirtschaftsförderung Main Kinzig - Cluster Analyse Tools (Denkstudio)

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Wirtschaftsförderung Main Kinzig - Tools Analyse Standortpotenziale

 Strategische Überlegungen der Wirtschaftsförderung sollten sich nicht nur auf einen einzigen Zielcluster beschränken. Vielmehr könnten dabei immer mehrere mögliche Cluster ins Auge gefasst und verglichen werden. Zumal ja von Standort zu Standort unterschiedlich bereits einzelne Cluster-Bausteine vorhanden sein sollten und deshalb im konkreten Fall für die Strategieentwicklung zu berücksichtigen sind. 

 Die IKT-Wirtschaft ist global vernetzt, von diesen Kontakten kann auch der Standort profitieren. IKT-Wirtschaft hat eine Querschnittfunktion für alle Branchen und Betriebsgrößen, d.h. an dem Kern-Cluster IKT-Wirtschaft könnten weitere Cluster angedockt werden. 

 Was will der Standort erreichen ?  Welche Position am Markt will der Standort einnehmen ? Welche übergeordneten, langfristigen Ziele sollen verfolgt werden ? Gibt es eine explizite Standortvision ? Neue Vorreiterrollen können beispielsweise in innovativen Dienstleistungsmärkten übernommen werden.  Hierfür muss der Standort Anstrengungen intensivieren, fokussieren und miteinander vernetzen. 

 Neue Arbeitsplätze entstehen vor allem in wissensintensiven Wirtschaftszweigen. Die Internationalisierung der Wirtschaft führt zu intensiveren regionalen Verflechtungen, Verschärfung des globalen Standortwettbewerbs und beeinflusst u.a. regionale Entwicklung, Sektorstruktur und Standortwahl. Die sektorale Struktur eines Standortes hat Einfluss auf seine zukünftige Anziehungskraft. Spezialisierungsvorteile und deren Standortgegebenheiten sind Bestandteil der ökonomischen Rahmenbedingungen. Räumliche Nähe zu verwandten Branchen fördert regionale Wertschöpfungsketten.

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 Die Zeiten, als ein Golfclub noch ein exklusiver Rückzugsort unter Gleichen war, sind vorbei. Mittlerweile gibt es in jeder größeren Stadt sehr teure und exklusive Fitnessstudios mit Wellnessbereich. Das Milieu der neuen Managertreffpunkte ist urban und in der Kultur- und Kreativszene verankert. Orte also, die von einem Golfplatz meilenweit entfernt liegen. Heute geht man Leuten eher aus dem Weg, die auch noch beim Sport nur das Geschäft im Sinn haben und einem Visitenkarten zustecken. 

Standortbilanzen können aus unterschiedlichen Sichtweisen (z.B. Innen- oder Außenbetrachtung), von unterschiedlichen Personen oder Stellen, für unterschiedliche Standorte oder auch nur Bereiche hiervon, für unterschiedliche Zeiträume und Zeitpunkte aufgenommen und zusammengestellt werden.

Organisierter Baumfrevel 

  

Immer wieder kommt es zu Vorgängen, aus denen man ein Muster des rücksichtslosen Umgangs mit Stadtbäumen ablesen kann. Jedenfalls dann, wenn man die Augen nicht mit Absicht verschließt. Manche Kommunen lassen in diesem System des Baumfrevels das nötige Bewusstsein für Bäume und die fachlich korrekte Kontrolle vermissen. Vorschnell und manchmal auch mit Absicht werden auch gesunde Bäume abgeholzt. Nach Meinung mancher Fachleute könnten bis zu 90 Prozent aller Fällungen unnötig sein, gerade alte Bäume müssen oft aus Kostengründen weichen. Sogenannte „Baumpfleger“ arbeiten lieber mit der Motorsäge. Auch wenn sie aus möglicher Unkenntnis heraus, einen Baum etwas leichtfertig als nicht mehr verkehrssicher abwerten. „Permanent wird die gesetzlich vorgeschriebene Verkehrssicherheit von Bäumen für wirtschaftliche Interessen missbraucht. Nicht ausgeschlossen ist, dass nicht nur Verwaltungen sondern selbst Grünflächenämter mitunter gezielt Falschbehauptungen verbreiten, um einen Baum loszuwerden, die Verkehrssicherheit muss dabei als Totschlagargument herhalten. Der Zustand des Waldes wird statistisch erfasst, der von Stadtbäumen dagegen kaum. Der Bestand sinkt, vor allem alte Bäume werden aus dem Stadtbild verdrängt. Bauvorhaben, Leitungsverlegungen und Fällungen aus Sicherheitsgründen haben zu einer starken Reduzierung von Altbaumbeständen geführt. Überall im Land ist das Ergebnis zu sehen: Immer im Winter, bevor die Bäume ausschlagen, kreischen die Motorsägen, wo im Herbst noch prächtige Bäume in den Himmel ragten, klaffen im Frühling traurige Lücken, ganze Alleen und Straßenabschnitte wurden gründlich kahlrasiert, wirken fast wie amputiert. Obwohl Bäume extrem ungefährlich sind werden alte Bäume durch junge ersetzt, dies ist aber kein Ersatz für über Generationen gewachsene Stadtbäume. Und der Kahlschlag hält an, auch entlang von Autobahnen und Bahnstrecken wüten die Motorsägen. Selbst in Wohnvierteln wird mit Bäumen kurzer Prozess gemacht, manchmal müssen wahre Naturdenkmäler daran glauben, die vorher das Straßenbild prägten. Für Klima und Lufthygiene ist dies alles katastrophal: Ein ausgewachsener Stadtbaum spendet bis zu 150 Quadratmeter Schatten, kühlt im Sommer seine Umgebung um 3 Grad, lässt täglich 400 Liter Wasser verdunsten, produziert 13 Kilogramm Sauerstoff und nimmt 18 Kilogramm Kohlendioxid auf, bindet bis zu 1 Tonne Feinstaub im Jahr, schluckt mit seiner Oberfläche viel Lärm und ist ein gefragter Lebensraum für Käfer, Falter, Vögel. Trotzdem müssen Bäume weichen, mal für einen Neubau oder eine Tiefgarage, mal stören sich Anwohner an aufgeplatzter Straße oder zu viel Dreck, oder ihnen passt die Aussicht nicht mehr. Fällungen werden mit vielen Standardformeln gerechtfertigt, Nachverdichtung und Wohnungsnot sind nur einige davon, selbst treue Baumfreunde können mit einer angeblich gefährdeten Verkehrssicherheit geschreckt werden. Die Verantwortlichen gewinnen doppelt: einmal steht der unliebsame Baum niemandem mehr im Weg und zum anderen demonstrieren sie, dass sie sich kümmern. Dazu kommt der oft unsachgemäße Baumschnitt: Straßenbäume werden verstümmelt, regelrecht geköpft, statt einer ausladenden Krone wachsen dürre Triebe in den Himmel, verkrüppelte Holzobjekte konform in Form und Höhe. Auch so werden die Winter trister, die Sommer heißer.

 

 

 

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

 

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Ein Beobachterstatus setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen zu machen. Das wichtigste Kapital eines Standortbeobachters ist seine absolute Unabhängigkeit. 

Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann.

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die

 

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

Es geht um: Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, einfache und gewichtete Standortanalyse, Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes, welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischen Erfolgschancen sind insbesondere die Standortfaktoren Bildung, Innovationsfähigkeit, Internationalität, Erreichbarkeit Agglomerationen, Qualifikation Arbeitskräfte, Bildungsniveau, zukunftsträchtige Branchen, städtische Lebensqualität, Diversität, kulturelle Offenheit. Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses  Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

Erfolgsfaktoren der Standortentwicklung: stark vernetztes Wirtschaftssystem, Nutzung Clusterpotentiale, gute demografische Ausgangsbedingungen, positive Übertragungseffekte aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fokussierung auf technologieorientierte und wissensintensive Wirtschaft

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.

Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Ein Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen(Entscheidern) meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält. Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird.