Denkstudio J. Becker: Möglichkeitsräume für Wirtschaftsförderung ausloten

Wirtschaftsförderung muss Möglichkeitsräume erkennen, in denen Zukunft gestaltet werden kann. Möglichkeitsräume, die ansonsten vielleicht ungedacht und ausgeblendet geblieben wären. Die verantwortlichen Standortakteure müssen in der Lage sein, die für sie relevanten Themen möglichst frühzeitig zu erkennen. Um sie durch eine erarbeitete Deutungshoheit und Themenführerschaft aktiv mitzugestalten. Proaktives Agieren ist eine zentrale Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. Auf Seiten der Standortverantwortlichen heißt dies, potenziellen Investoren eine gute Story zu liefern. Für einen nachhaltigen Standorterfolg gehört nicht zuletzt die Fähigkeit zur erzählerischen Aufladung und kreativen Thematisierung. In turbulenten Zeiten verflüssigt sich alles Festetablierte. Es kommt darauf an, die wesentlichen Treiber der Veränderungen auszumachen und auch (vielleicht nur flüchtige Zusammenhänge) aufzuspüren. Als wesentliche Ursachen und Einflussfaktoren für die Zunahme der Umfeldturbulenz gelten Komplexität und Dynamik. Überraschungen und unvorhergesehene Entwicklung sind an der Tagesordnung: Probleme und Ereignisse, die sich quasi über Nacht in das Bewusstsein drängen und mehr als alle vorherigen plötzlich nach (ungeteilter) Aufmerksamkeit verlangen. Ein Problem besteht für Standortakteure darin, die für ihr Umfeld strategisch wichtigen Entwicklungen auszufiltern.

 

Zum Beispiel: sich bei Amazon mit

Jörg Becker Wirtschaftsförderung

einklicken 

Kommunikationsbrücke Standortbilanz: Von der Kultur zur Wirtschaftsförderung

Standortbilanz Lesebogen: Entscheidungsunterstützung Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung befasst sich, möglichst in gestaltender Weise, mit Standortfaktoren. Wirtschaftsförderung zählt aber selbst zu einem der erfolgsrelevanten Standortfaktoren. Wirtschaftsförderung ist somit eng mit dem Blutkreislauf des Standortes verbunden. Man hat es mit einem Geflecht aus dynamischen, sich gegenseitig beeinflussenden Wirkungsbeziehungen zu tun. 

Standortbilanz: Barrierefreie Kommunikation Kultur und Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung IKT-Cluster - Entscheidungsunterstützung 18: Kindle Shop, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Innovation ist eine unabdingbare Kraft: will man eher Jäger oder ehr Beute sein? Aus der Vergangenheit lassen sich viele Beispiele dafür anführen, wie man zur Beute wird, wenn man Technologietrends nicht ernst nimmt oder verschläft (Kodak, Nokia u.a.). Wer stehen bleibt, wird vom Jäger zur Beute.

Rhein Main Storytelling - Region, Ballungsraum, Metropole, Kommune, Umland, Industriegeschichte

22 Werkzeuge für die produktive Unterstützung von Wirtschaftsförderung

 Frei zugängliche Daten (Open Data) können für manche von großem Wert sein und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. So meinen Experten, dass beispielsweise offene Verkehrs-, Wetter- oder Geodaten in Deutschland ein Potenzial von 12 bis 130 Milliarden Euro haben könnten. Hiervon könnte ein volkswirtschaftliches Potenzial von über vierzig Milliarden gehoben und bis zu 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Experten wünschen sich, der Bund solle mehr Daten öffentlich zugänglich machen (es sei denn, es sprechen Gründe beispielsweise des Datenschutzes dagegen): dazu gehören insbesondere alle Informationen ohne Personenbezug. Zudem sollten die Daten maschinenlesbar sein und standardisiert zur Verfügung gestellt werden. Da der Wert solcher Daten oft von der Aktualität abhänge, sollten sie zeitnah veröffentlicht werden.

Becker Standortbilanz Lesebogen: Wirtschaftsförderer Cluster (Kindle Shop)

Obwohl Standorte auf der Ebene von kreisfreien Städten und Gemeinden die vielfältigsten Ansiedlungsmöglichkeiten und Standortbedingungen aufweisen und die Ausprägungen einzelner Standortfaktoren dabei um mehrere Hundertprozentpunkte differieren können, prüfen standortsuchende Unternehmen gemäß einer Untersuchung der Forschungsstelle für empirische Sozialökonomik (Köln) durchschnittlich lediglich 2, im Höchstfall nur bis zu 6 Standortalternativen. Der Grund hierfür liegt darin, dass sich eine flächendeckende Prüfung aller Standortalternativen auf Gemeindeebene bereits bei einer kleinen Zahl von Standortfaktoren schwierig gestalten kann, d.h. eine nachfragebezogene Untersuchung der nahezu 14.000 Städte und Gemeinden in Deutschland ist mit herkömmlichen Methoden nicht möglich. 

 

 

Standortökonomie macht dynamische Wirkungszusammenhänge transparent

Informationsdienste - gemeinsames Fundament für Standortfaktoren
Informationsdienste - gemeinsames Fundament für Standortfaktoren

 Wirtschaftsförderung und Standortanalyse sind eng miteinander verzahnt, keine der beiden Seiten dieses Begriffspaares ist jeweils ohne die andere richtig handlungsfähig.  Beide Funktionen bedingen und befruchten sich gegenseitig. Beide Seiten begründen sich auf dem gemeinsamen Fundament der Standortfaktoren.  

Wirtschaftsförderung als zentrale Kommunikationsschnittstelle (J. Becker)

Mitarbeiterzufriedenheit erfassen (Denkstudio J. Becker, Wissensmanagement)

Becker Standortbilanz - Wirkungen zwischen Standortfaktoren abbilden
Becker Standortbilanz - Wirkungen zwischen Standortfaktoren abbilden

 Für die Standortentwicklung gibt es manchmal Situationen, in denen zwar Zielvorstellungen bestehen und vorgegeben werden, dazu aber keine entsprechende Zielevaluation implementiert wird. 

 

Handlungsfelder für Standortentscheidungen (Denkstudio Becker, Friedrichsdorf)

Abi63 - Prüfung der Beziehungen und Abhängigkeiten
Abi63 - Prüfung der Beziehungen und Abhängigkeiten

  Wissensmanagement ist „der“ Stellhebel für Zukunftsfähigkeit

 Wissens ist das Wertvollste, was ein Unternehmen besitzt: der einzige Rohstoff, der sich durch Gebrauch vermehren lässt

    

 

Mittelstand Entscheidungsunterstützung

 

Informationsverdichtete Managementwerkzeuge

 

Direkt zum Buchshop:

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-352-mittelstand-entscheidungsunterstuetzung-joerg-becker-9783743152618

Becker - transparent mit Standortbilanz
Becker - transparent mit Standortbilanz

 

Für die Standortwahl werden die ertragsunabhängigen Faktoren noch stärker als bisher ins Gewicht fallen.

  

Entscheidungsunterstützung: Zwischen Wichtigem und weniger Wichtigem unterscheiden

  

Das Medium Standortbilanz steigert die Servicequalität der Kommune und stellt für sie einen weiteren Kommunikationskanal dar, um die Ressourcen und qualitativen Vorteile des Standortes nach außen zu tragen.

 

 

Kompetenznetzwerke aufbauen und nutzen (Entscheidungsunterstützung)

Hilfen für Standortakteure: Standortbilanz Lesebogen (BoD EBooks)

Informationsdienste - Niveau, Dynamik und Schwung
Informationsdienste - Niveau, Dynamik und Schwung

 

Der Standort muss kontinuierlich prüfen, welche Kompetenzen er selbst "besitzen" muss und welche er von außen einkaufen kann/muss.

 

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

 

  Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

Umweltschutz, aber nicht so (Denkstudio Businessanalyse, Friedrichsdorf)

 Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte ist in der wissensbasierten Digitalen Wirtschaft die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal. 

Standortanalyse Kreativwirtschaft (J. Becker, Friedrichsdorf)

Entscheidungsunterstützung Kundenkennzahlen: Becker Lesebogen (Kindle Shop)

Mit Kundenkennzahlen halten viele lieber hinterm Berg. Der Grund ist vor allem die Sorge, vielleicht nicht nur potentielle Kreditgeber, sondern auch Konkurrenten mit wertvollen Informationen zu versorgen. Kreditgeber und Investoren würden zwar bei größerer Bewertungssicherheit einen niedrigeren Risikoaufschlag verlangen. Trotzdem dürfen solche sensiblen Daten nicht in die falschen Hänge gelangen.

Wirtschaftsförderung auf lokale Segmente fokussieren (Becker, Friedrichsdorf)

 Der Standort wäre  gut beraten, sich ein umfassendes Rahmengerüst zu schaffen, innerhalb dessen zukünftige Entwicklungen auf einer einheitlichen Kommunikationsplattform mit einer durchgängig bruchfreien Systematik diskutiert, abstimmfähig gemacht und dann auch entschieden werden könnten.

  

Komplexität unsicherer Entscheidungssituationen (Denkstudio Becker)

 Gäbe es in der Rhein-Main-Region keinen Verkehrsverbund, so müsste er erfunden werden: täglich nutzen im Raum der Metropolregion etwa zweieinhalb Millionen Menschen Regionalbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Und das mit einem Fahrplan, einem Fahrschein und einem Fahrpreis. Aus einem System zufällig fahrender Züge wurde ein integrierter Verbund (mit normalerweise einem Zug je Stunde).

Bestandspflege von Standort-Ansässigen (Denkstudio Wirtschaftsförderung)

Erfahrungsraum digitale Welt ( Wissensmanagement Businessoptionen)

  Impulsgeber für die Digitale Wirtschaft sind u.a.: Neue Ideen, Venture Capital. Wachstumsmotor für die Wirtschaft sind sogenannte Gazellen, d.h. schnell wachsende Start-Ups 

Changemanagement und Volatilität (Denkstudio Risikomanagement, Becker)

Becker Standortbilanz - Hanauer Klimaschutz
Becker Standortbilanz - Hanauer Klimaschutz

 Da Hanau im 2. Weltkrieg fast völlig den Bomben zum Opfer fiel, wurde vor allem im Innenstadtbereich ein Großteil der Wohngebäude in der Zeit zwischen Kriegsende und etwa 1979 errichtet. 

Flügelschlag eines Schmetterlings (Becker Entscheidungsunterstützung)

  

Standortprozesse sind komplex und werden von zahlreichen, manchmal nur schwer oder nur indirekt wahrnehmbaren Faktoren beeinflusst, die gelegentlich nicht vorhergesehene oder einkalkulierte Konsequenzen mit sich bringen: 

 

Ausschöpfung immaterieller Standortwerte (J. Becker, Friedrichsdorf)

Data Mining und Wissensbilanz (Denkstudio Wissensmanagement)

 Für Arbeitgeber auf der Suche nach Führungspersonal steht interkulturelle Kompetenz ganz oben auf ihrer Wunschliste  

Hierbei zählt das Gespür, mit verschiedenen Kunden zusammenzuarbeiten und mit unterschiedlichen Arbeitsbedingen und Kulturen zurechtzukommen.

 

Wirtschaftswissen - den Dingen auf den Grund gehen (Becker, Friedrichsdorf)

Wirtschaftsförderung und Standortanalyse (Books on Demand, J. Becker)

 Ziel der Standortstrategie muss sein, natürliche Stärken des Standortes zu stützen und potentielle Schwächen zu mindern. So ist es kaum möglich, die Grundausrichtung eines Standortes (z.B. Touristik, unberührte Natur, Schwerindustrie, Dienstleistung, niedrige Bevölkerungsdichte) diametral zu verändern. Vielmehr kommt es darauf an, für die individuell vorhandenen Standortbedingungen die geeigneten Nutzungen zu finden und umzusetzen.  

Existenzgründung - Entscheidungsunterstützung Businessoptionen

 Strategische Überlegungen der Wirtschaftsförderung sollten sich nicht nur auf einen einzigen Zielcluster beschränken. Vielmehr könnten dabei immer mehrere mögliche Cluster ins Auge gefasst und verglichen werden. Zumal ja von Standort zu Standort unterschiedlich bereits einzelne Cluster-Bausteine vorhanden sein sollten und deshalb im konkreten Fall für die Strategieentwicklung zu berücksichtigen sind. 

Zahlen herrschen allerorten: Standortbilanz Lesebogen Arbeitsprogramm

 Die IKT-Wirtschaft ist global vernetzt, von diesen Kontakten kann auch der Standort profitieren. IKT-Wirtschaft hat eine Querschnittfunktion für alle Branchen und Betriebsgrößen, d.h. an dem Kern-Cluster IKT-Wirtschaft könnten weitere Cluster angedockt werden. 

Unternehmerisches Handeln und Nachhaltigkeit (Denkstudio Businessoptionen)

 Was will der Standort erreichen ?  Welche Position am Markt will der Standort einnehmen ? Welche übergeordneten, langfristigen Ziele sollen verfolgt werden ? Gibt es eine explizite Standortvision ? Neue Vorreiterrollen können beispielsweise in innovativen Dienstleistungsmärkten übernommen werden.  Hierfür muss der Standort Anstrengungen intensivieren, fokussieren und miteinander vernetzen. Dabei ist die strategische Standortbilanz ein geeignetes Instrument, mit dem einerseits bereits von der Vision ausgehende Defizite und Versäumnisse offengelegt/sichtbar gemacht werden können, andererseits aber auch Potentiale und Handlungsspielräume aufgezeigt werden können.

Ideenmanagement mit Kompetenzen bündeln (Entscheidungsunterstützung)

 Wer in einem dynamischen Umfeld standortinterne und -externe Informationen schneller generieren und sie für strategische und operative Entscheidungen und Prozesse nutzen kann, kann hieraus am sichersten Wettbewerbsvorteile schöpfen. Leitbildziele Innovation und Bildung hierzu sind u.a.: Wissensarbeiter stärken und fördern, durchgängiges Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungssystem sichern, Grundlagenorientierte mit markt- und kundenorientierter Forschung und Entwicklung gemeinsam vorantreiben, „Time-to-market“-Entwicklungspotentiale ausschöpfen.

Rechenbar, aber nicht vorhersagbar (Strategisches Wissensmanagement)

 Neue Arbeitsplätze entstehen vor allem in wissensintensiven Wirtschaftszweigen. Die Internationalisierung der Wirtschaft führt zu intensiveren regionalen Verflechtungen, Verschärfung des globalen Standortwettbewerbs und beeinflusst u.a. regionale Entwicklung, Sektorstruktur und Standortwahl. Die sektorale Struktur eines Standortes hat Einfluss auf seine zukünftige Anziehungskraft. Spezialisierungsvorteile und deren Standortgegebenheiten sind Bestandteil der ökonomischen Rahmenbedingungen. Räumliche Nähe zu verwandten Branchen fördert regionale Wertschöpfungsketten.

Wertschöpfungsketten digitalisieren sich (Standortanalyse J. Becker)

Abi63 - unentdeckte Welten
Abi63 - unentdeckte Welten

Die IKT-Wirtschaft zählt zu denjenigen Branchen, die ihr Wachstum von der Verarbeitung immer größerer Informationsmengen ableiten. Ein Wachstumsende ist nicht abzusehen.  

IKT-Wirtschaft ist global vernetzt, von diesen Kontakten kann auch der Standort profitieren

  

Informationslärm der digitalen Meinungsmacht (Becker, Friedrichsdorf)

 Die Zeiten, als ein Golfclub noch ein exklusiver Rückzugsort unter Gleichen war, sind vorbei. Mittlerweile gibt es in jeder größeren Stadt sehr teure und exklusive Fitnessstudios mit Wellnessbereich. Das Milieu der neuen Managertreffpunkte ist urban und in der Kultur- und Kreativszene verankert. Orte also, die von einem Golfplatz meilenweit entfernt liegen. Heute geht man Leuten eher aus dem Weg, die auch noch beim Sport nur das Geschäft im Sinn haben und einem Visitenkarten zustecken. 

Wirtschaftsbildung ist Allgemeinbildung (Denkstudio Wissensmanagement)

 Wirtschaftsförderung-Zufriedenheitsanalyse: Wie zufrieden sind Sie mit dem Verständnis der Mitarbeiter für die Bedürfnisse des Unternehmens ? Wie zufrieden sind Sie mit erteilten Auskünften zum Verfahrensstand ? Wie zufrieden sind Sie mit Informationen über neue Entwicklungen und Regelungen ? Wie zufrieden sind Sie mit der Eigeninitiative der Verwaltungsstelle bei der Problemlösung bzw. Bearbeitung Ihres Anliegens ? 

Entscheidungsunterstützung und Urteilsvermögen (Businessanalyse)

Standortbilanzen können aus unterschiedlichen Sichtweisen (z.B. Innen- oder Außenbetrachtung), von unterschiedlichen Personen oder Stellen, für unterschiedliche Standorte oder auch nur Bereiche hiervon, für unterschiedliche Zeiträume und Zeitpunkte aufgenommen und zusammengestellt werden.

Heterogenität innerhalb einer Metropolregion eröffnete Potentiale für Arbeitsteilung. 

Es existiert kein Markt für Standortfaktoren, auf dem sich ein in Euro und Cent ausdrückbarer Marktpreis darstellen ließe. 

Neue Arbeitsplätze entstehen vor allem in wissensintensiven Wirtschaftszweigen. Die Internationalisierung der Wirtschaft führt zu intensiveren regionalen Verflechtungen und einer Verschärfung des globalen Standortwettbewerbs. 

Komplexität mit Komplexität verarbeiten (J. Becker, Denkstudio, Friedrichsdorf)

 Als eine die damalige Zeit prägende Kulturepoche wirke Romantik als fortdauernde Anregung noch bis in die heutige Gegenwart. In Hessen gibt es viele Orte, die in der Zeit der Romantik und für die Romantik von Bedeutung waren. 

Direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

  

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

 

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Ein Beobachterstatus setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen zu machen. Das wichtigste Kapital eines Standortbeobachters ist seine absolute Unabhängigkeit. 

Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann.

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die

 

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

Es geht um: Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, einfache und gewichtete Standortanalyse, Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes, welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischen Erfolgschancen sind insbesondere die Standortfaktoren Bildung, Innovationsfähigkeit, Internationalität, Erreichbarkeit Agglomerationen, Qualifikation Arbeitskräfte, Bildungsniveau, zukunftsträchtige Branchen, städtische Lebensqualität, Diversität, kulturelle Offenheit. Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses  Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

Erfolgsfaktoren der Standortentwicklung: stark vernetztes Wirtschaftssystem, Nutzung Clusterpotentiale, gute demografische Ausgangsbedingungen, positive Übertragungseffekte aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fokussierung auf technologieorientierte und wissensintensive Wirtschaft

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.

Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Ein Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen(Entscheidern) meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält. Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird.