J. Becker Denkstudio - Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung muss Möglichkeitsräume erkennen, in denen Zukunft gestaltet werden kann. Möglichkeitsräume, die ansonsten vielleicht ungedacht und ausgeblendet geblieben wären. Die verantwortlichen Standortakteure müssen in der Lage sein, die für sie relevanten Themen möglichst frühzeitig zu erkennen. Um sie durch eine erarbeitete Deutungshoheit und Themenführerschaft aktiv mitzugestalten. Proaktives Agieren ist eine zentrale Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit.

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Research Standort Vergleiche - Wirtschaft

Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ableitet und entwickelt. Standortprozesse sind komplex und werden von zahlreichen, manchmal nur schwer oder nur indirekt wahrnehmbaren Faktoren beeinflusst, die gelegentlich nicht vorhergesehene oder einkalkulierte Konsequenzen mit sich bringen: unmöglich, dies alles ohne Transparenz schaffende Hilfen zu überschauen und quasi nur „aus dem Bauch“ zu steuern. Die Intensität der Kommunikation zwischen der Standort-Wirtschaftsförderung und potentiellen Investoren wird sich hierbei in Zukunft noch weiter verstärken. Mit Hilfe der Standortökonomie systematisierte weiche Faktoren bilden zunehmend mehr eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Investorenkontakte sowie ein positives Auswahl-Rating. Potentielle Investoren haben das größte Interesse daran, sowohl die Visionen und Ziele als auch ggf. anzutreffende Standortfaktoren einschließlich aller Erfolgsindikatoren zu verstehen. Für ein erfolgsbewusstes Marketing ist eine entsprechende Bereitstellung geeigneter Informationen seitens des Standortes unverzichtbar.

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Die Bedeutung von Transportkosten für Standortentscheidungen sinkt aufgrund Verbreitung der Kommunikationstechnologien. 

Neue Arbeitsplätze entstehen vor allem in wissensintensiven Wirtschaftszweigen. Die Internationalisierung der Wirtschaft führt zu intensiveren regionalen Verflechtungen, Verschärfung des globalen Standortwettbewerbs und beeinflusst u.a. die regionale Entwicklung, Sektorstruktur und Standortwahl. Die sektorale Struktur eines Standortes hat Einfluss auf seine zukünftige Anziehungskraft

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Disruption - Management Innovation

Je höher der Lokationsquotient eines Standortes, d.h. die Relation zwischen regionalem und nationalem Beschäftigungsanteil eines Wirtschaftszweiges, desto stärker ist der Standort in diesem Sektor spezialisiert und kann derartige Spezialisierungsvorteile und –potentiale ausschöpfen. Beispielsweise durch Clusterinitiativen. 

Eine Standortbilanz würde hierfür eine plausible und transparente Diskussionsgrundlage darstellen können.

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Spezialisierungsvorteile und deren Standortgegebenheiten sind Bestandteil der ökonomischen Rahmenbedingungen. Die Frage ist, ob eine Spezialisierung des Wachstums oder eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur der Standortentwicklung grundsätzlich förderlicher ist. 

 

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Marketing Kommune Standort

Eine kommunale Standortbilanz ist kommunikativ, systematisch strukturiert und beantwortet vieles: Die detaillierte und umfassende Bilanzierung von Standortfaktoren gibt eine Antwort darauf, wofür der Standort steht, wie er sich selbst wahrnimmt und wie er von ansässigen und ansiedlungsinteressierten Unternehmen wahrgenommen wird. Eine Standortökonomie setzt einen Prozess des Umdenkens in Gang: es werden Kräfte gebündelt, Kernkompetenzen definiert und vernetzt. Ebenso können die Verfahren als Frühwarnsystem wirken, also dazu beitragen, dass Handlungsbedarfe nachvollziehbar kommuniziert werden. 

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Räumliche Nähe zu verwandten Branchen fördert regionale Wertschöpfungsketten. 

Viele Wirtschaftszweige können von brancheninternen Verflechtungen profitieren. 

Clusterstrukturen können sich nach Wirtschaftszweigen unterscheiden. 

Die räumliche demografische Entwicklung hat Auswirkungen auf u.a. Siedlungsstrukturen und Gewerbeflächenangebot

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DataAnalytics Startup Business

Um Vielfalt und Qualität des kulturellen Angebots sicherzustellen, müssen die kommunalen Förder- und Vermittlungseinrichtungen ein Augenmerk auf die wirtschaftliche Stabilität der Kleinstunternehmen haben. 

Die Zwischennutzung von Liegenschaften und ungeplante Flächenbesiedlung erfolgt gleichzeitig mit einer Netzwerkbildung der Kulturschaffenden. 

Zusätzlich werden Standortgemeinschaften mit unternehmensnahen Dienstleistern (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte, spezielle Handwerker) ergänzt.

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Wachtmeisterrolle der Kreativwirtschaft:

Unbelebte Gelände, leere Erdgeschosszonen u.a. ziehen meist unerwünschte Auswirkungen nach sich und senken nicht zuletzt auch den Wert der angrenzenden Immobilien. 

Erhöhen sich stattdessen durch kulturwirtschaftliche (Zwischen-)Nutzungsformen aber Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum, so können alle Eigentümer profitieren. 

Die auf dem Areal präsenten Kreativwirtschaft-Mieter übernehmen quasi eine „Wachtmeister“-Rolle. 

 

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J. Becker Denkstudio - Kultur Wirtschaft

Eine Kommune handelt nicht nur als Eigentümer ihrer Liegenschaften, sondern gleichzeitig auch immer im gesamtstädtischen Auftrag.

Deshalb spielt die  Kommune bei der befristeten Entwicklung geeigneter Liegenschaften durch kulturwirtschaftliche Nutzungen eine große Rolle.

So hat die kommunale Seite mit ihren Vorschlägen und Initiativen zur Mobilisierung von Raumpotentialen eine wichtige Funktion.

Als Eigentümer verfügen Kommunen zudem bereits über weitreichende Erfahrungen mit Zwischennutzungen.

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Belebung der Innenstädte:

Unternehmen der Kulturwirtschaft können in Verbindung mit gastronomischen Angeboten wichtige Frequenzbringer sein. 

Ortskerne werden in ihrer Funktion und Aufenthaltsqualität gestärkt. 

Bündelung zu einem kleinteilig strukturierten alltagstauglichen Nutzungsmix (z.B. Buchhandel, CD-Shops, Tanzschulen, Fitnesscenter, Sprachschulen, spezialisierte Einzelhändler, Weinkontore). 

Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der Flächennachfrage bei gleichzeitig zunehmender Nutzungskonkurrenz

 

J. Becker Denkstudio - Standort Analyse

 

Bei Verschiebung von Trends geht es für die Immobilienwirtschaft um deren Auswirkungen auf die direkte Umgebung, d.h. eine intensive Betrachtung der Wechselwirkungen im komplexen Standortgefüge.

 

Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Einflussfaktoren möglichst lückenlos einbezogen werden. 

 

In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können.

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Mittelstand Entscheidungsunterstützung 

Informationsverdichtete Managementwerkzeuge

 

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Urbane Städte am Flussufer

Obwohl Bäume extrem ungefährlich sind werden alte Bäume durch junge ersetzt, dies ist aber kein Ersatz für über Generationen gewachsene Stadtbäume. Und der Kahlschlag hält an, auch entlang von Autobahnen und Bahnstrecken wüten die Motorsägen. Selbst in Wohnvierteln wird mit Bäumen kurzer Prozess gemacht, manchmal müssen wahre Naturdenkmäler daran glauben, die vorher das Straßenbild prägten. Für Klima und Lufthygiene ist dies alles katastrophal.

 

 

Ein ausgewachsener Stadtbaum spendet bis zu 150 Quadratmeter Schatten, kühlt im Sommer seine Umgebung um 3 Grad, lässt täglich 400 Liter Wasser verdunsten, produziert 13 Kilogramm Sauerstoff und nimmt 18 Kilogramm Kohlendioxid auf, bindet bis zu 1 Tonne Feinstaub im Jahr, schluckt mit seiner Oberfläche viel Lärm und ist ein gefragter Lebensraum für Käfer, Falter, Vögel. Trotzdem müssen Bäume weichen, mal für einen Neubau oder eine Tiefgarage, mal stören sich Anwohner an aufgeplatzter Straße oder zu viel Dreck, oder ihnen passt die Aussicht nicht mehr.

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Talent Entrepreneurship - Denkstudio

Baumfällungen werden mit vielen Standardformeln gerechtfertigt, Nachverdichtung und Wohnungsnot sind nur einige davon, selbst treue Baumfreunde können mit einer angeblich gefährdeten Verkehrssicherheit geschreckt werden. Die Verantwortlichen gewinnen doppelt: einmal steht der unliebsame Baum niemandem mehr im Weg und zum anderen demonstrieren sie, dass sie sich kümmern. Dazu kommt der oft unsachgemäße Baumschnitt: Straßenbäume werden verstümmelt, regelrecht geköpft, statt einer ausladenden Krone wachsen dürre Triebe in den Himmel, verkrüppelte Holzobjekte konform in Form und Höhe. Auch so werden die Winter trister, die Sommer heißer.

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Trends als Herausbildung kollektiver Verhaltensweisen sind manchmal auch ein Indikator für die Herausbildung gesellschaftlicher Konfliktlinien.  Trends kursieren als Themen, gewissermaßen sind sie die Themen und besitzen in ihrer inhaltlichen Struktur eine gewisse Eigengesetzlichkeit. Wer solche Eigengesetzlichkeiten erkennt, kann sie für sich nutzen: für seine Vorstellungskraft über mögliche Zukunftsentwicklungen. Er kann Möglichkeitsräume erkennen, in denen Zukunft gestaltet werden kann. Möglichkeitsräume, die ansonsten vielleicht ungedacht und ausgeblendet geblieben wären.

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Innovation Digitalisierung Kommunikation

Standortakteure müssen in der Lage sein, die für sie relevanten Themen möglichst frühzeitig zu erkennen. Um sie durch eine erarbeitete Deutungshoheit und Themenführerschaft aktiv mitzugestalten. Proaktives Agieren ist eine zentrale Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. Auf Seiten der Standortverantwortlichen heißt dies, potenziellen Investoren eine gute Story zu liefern. Für einen nachhaltigen Standorterfolg gehört nicht zuletzt die Fähigkeit zur erzählerischen Aufladung und kreativen Thematisierung.  

 

 

 direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

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Sitemap

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TG Hanau - Konkurrenz Standorte

In turbulenten Zeiten verflüssigt sich alles Festetablierte. Es kommt darauf an, die wesentlichen Treiber der Veränderungen auszumachen und auch (vielleicht nur flüchtige Zusammenhänge) aufzuspüren. Als wesentliche Ursachen und Einflussfaktoren für die Zunahme der Umfeldturbulenz gelten Komplexität und Dynamik. Überraschungen und unvorhergesehene Entwicklung sind an der Tagesordnung: Probleme und Ereignisse, die sich quasi über Nacht in das Bewusstsein drängen und mehr als alle vorherigen plötzlich nach (ungeteilter) Aufmerksamkeit verlangen. Ein Problem besteht für Standortakteure darin, die für sie strategisch wichtigen Umfeldentwicklungen auszufiltern. Denn schon allein aus Kapazitätsgründen können sie sich meist nur mit einer begrenzten Zahl der neu auf sie einstürmenden Tatbestände gleichzeitig auseinandersetzen. In den trivialen Niederungen von Standortthemen sollten die Erwartung an hierbei spektakuläre Erkenntnisse nicht zu hoch angesetzt werden.

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J. Becker Denkstudio - Kultur Tourismus

Kulturtourismus durch Imageverbesserung:

Durch eine vielfältige Kunst- und Kulturszene werden Städte für konsumfreudige Touristen attraktiver. 

Beispielsweise Kunstgalerien, interessante Film- und Ausstellungsangebote als Reisemotiv. 

Studienreisen zu historischen Gebäuden, Baudenkmälern

Besuch von Museen, Theater u.a. als Reisemotiv 

Alltagskultur: Traditionen, Bräuche

Cluster Kompetenz Netzwerk

 Vorteile Zielcluster Werbeagenturen: 

Intensive Kontakte zu Unternehmen außerhalb des Standortes und als Folge große Anzahl von Geschäftsbesuchern 

Vorhandener Büroraum kann vielseitig genutzt und flexibel angepasst werden 

Es werden wenig Sondereinrichtungen (z.B. Lagerhallen, Laderampen u.ä.) benötigt 

Es gibt keine Lärmbelästigung von Anwohnern 

Die Werbewirtschaft verfügt über viel Management-Kompetenz 

Die Werbewirtschaft verfügt über viel Projektmanagement-Knowhow 

Es werden gruppenbezogene Arbeitsmodelle mit Teamarbeit praktiziert 

Für die Gewinnung potentieller Ansiedler sind auf Seite des Standortes keine aufwendigen Abstimmungsprozesse notwendig 

Bei geschickter, kompetenter Anwendung greifen viele der möglichen Abwerbungsinstrumente 

Für die Ansiedlung von Werbewirtschaftlern sind keine schwierigen behördlichen Auflagen zu erwarten 

Für Ansiedlungsmaßnahmen von Werbewirtschaftlern  sind keine komplizierten Genehmigungsverfahren zu handhaben 

Nach einer Anlaufzeit können Ansiedlungen zum Selbstläufer werden (neu gewonnene Ansiedler wirken als Multiplikatoren) 

Anderweitig bereits ausgeschöpfte Standortvorteile (Landschaft, Ruhe, störungsfreies Arbeiten u.a.) können zusätzlich vermarktet werden 

Informationsaustausch-Beschleuniger/-Initiator zwischen Branchen, Unternehmenstypen u.a. 

Projektarbeit fördert Kompetenznetzwerke 

Große Unabhängigkeit von Material-, Energie-, Rohstoffkosten 

Gespür für Marktentwicklungen und –trends  

Ausgeprägtes Marketingknowhow

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Gründer- Skills wichtiger als Alter

Oft überwiegt der Eindruck, besonders erfolgreiche Unternehmer müssten immer sehr früh anfangen. Manche glauben, dass nur die Jüngsten Frische, Kraft, Energie, Kreativität und Wagemut hätten, um etwas ganz Neues zu erfinden: Top-Entrepreneure als schöpferische Zerstörer des Alten. Um dem Wahrheitsgehalt dieser Vorstellung auf den Grund zu gehen haben Wissenschaftler große Datenbanken über Unternehmen, Steuerzahler, Patentanmeldungen und Firmenverkäufe verknüpft und daraus eine differenzierte Altersanalyse der Gründer erstellt. Das Ergebnis: das mittlere Alter der Gründer des obersten Tausendstels der am schnellsten wachsenden Unternehmen betrug 46 Jahre. Dieses gilt für die erfolgreichsten Gründer in allen Branchen (von der traditionellen Industrie bis zu Dienstleistungen). Allenfalls im IT-Bereich waren die Gründer durchschnittlich etwas jünger (39 bis 41 Jahre). „Zwar mag es sein, dass Jüngere eher unkonventionelle Wege gehen und mehr Risiken auf sich nehmen, doch die Älteren haben mehr wertvolle Erfahrung und Ressourcen (neben Fachwissen, Berufs- und Markterfahrungen auch mehr Ersparnisse, die man in die Unternehmensgründung stecken kann).

 

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Für die Stadtentwicklung wird u.a. als Ziel verfolgt, stärker der Flächenzersiedlung entgegenzuwirken. 

Unter den Zielen des Städtebaus erhält die Innenentwicklung eine Vorrangstellung.  

Anstatt einer Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen oder Wald sollen zuerst alle verfügbaren Innenentwicklungspotentiale überprüft und ausgeschöpft werden

Über Bebauungspläne hinaus erfolgt die Darstellung zentraler Versorgungsbereiche im Flächennutzungsplan. Im Bebauungsplan können Vergnügungsstätten wie beispielsweise Spielhallen ausgeschlossen und nach Art oder Lage kontingentiert werden

Eigentümer von verwahrlosten, nicht mehr wirtschaftlich nutzbare Gebäuden müssen über die Duldung des Abrisses durch die Gemeinde bis zur Höhe der durch die Beseitigung entstehenden Vorteile die entstandenen Kosten tragen. 

Auch in reinen Wohngebieten sind Anlagen zur Kinderbetreuung zulässig

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Diversity engagement Analyse

 

Klassische, weitaus mehr im Blickfeld der Öffentlichkeit stehende Industriezweige wie die Autoproduktion oder der Maschinenbau bringen gegenüber der Immobilienwirtschaft nur ein geringeres Gewicht auf die volkswirtschaftliche Waage. 

Die Branche ist breit gefächert (Architekten, Ingenieure, Mieter, Vermieter, Vermittler, Verwalter, Bauaufseher, Stadtplaner u.a.) und kleinteilig strukturiert. 

In dieser Branche spielen informelle Gegebenheiten eine größere Rolle als in anderen Branchen, d.h. im Vordergrund stehen persönliche Beziehungen. 

Die meisten Aktivitäten der Akteure spielen sich in lokalen Verästelungen ab. 

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In den vergangenen Jahren lag die Teuerungsrate für Einfamilienhäuser bei etwa 5 Prozent, die für Eigentumswohnungen bei etwa 6 Prozent: in deutschen Metropolen wie Berlin, Frankfurt oder München wurden neue Rekord-Quadratmeterpreise erzielt, ein gebrauchtes Reihenhaus ist in gefragter Lage kaum noch unter einer halben Million Euro zu bekommen. 

Die Teuerungsrate bildet nur die eine Seite der Medaille: die andere wird durch die Kaufkraft dargestellt. 

Denn: steigt die Kaufkraft im gleichen Maße wie die Teuerungsrate oder Miete, bleiben die Kosten für Wohnraum  am jeweiligen Standort unverändert. Beim Kauf von Immobilien kommt als weiter zu berücksichtigender Faktor noch die Entwicklung im Bereich Zinsniveau hinzu. 

Um diesem Sachverhalt gerecht zu werden, kann ein Erschwinglichkeitsindex errechnet werden, mit dem Immobilienpreise, Zinsniveau und verfügbares Einkommen zu einer einzigen Kennzahl gebündelt werden.

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Strategie Zukunft Storytelling

Der Erschwinglichkeitsindex für Immobilien gibt Auskunft darüber, inwieweit der Erwerb einer Immobilie in den finanziellen Möglichkeitsraum eines

durchschnittlichen Haushalts passen würde. 

Ein hoher Indexwert zeigt an, dass eine Immobilie leicht erschwinglich ist. Ein niedriger Indexwert macht umgekehrt darauf aufmerksam, dass eine Immobilie dementsprechend schwer erschwinglich ist. 

Untersuchungen zeigen eine gewisse Parallelität zwischen Hauspreisen und verfügbaren Einkommen: wo die Haushaltseinkommen am niedrigsten sind, sind es häufig auch die Quadratmeterpreise für Wohneigentum. 

Auf Basis von solchen Vergangenheitsdaten lässt sich kalkulieren, ob an bestimmten Standorten jeweils Miete oder Kauf günstiger gewesen wäre. 

Zu den Ausreißern in solchen Rechen-Tableaus zählt immer wieder München: hier ist zwar das verfügbare Einkommen im Vergleich zu strukturschwachen Gebieten etwa doppelt so hoch, der Preis je Quadratmeter aber gleich mehr als 13 Mal so hoch. 

Immer wieder kommt es zu Vorgängen, aus denen man ein Muster des rücksichtslosen Umgangs mit Stadtbäumen ablesen kann. Jedenfalls dann, wenn man die Augen nicht mit Absicht verschließt. Manche Kommunen lassen in diesem System des Baumfrevels das nötige Bewusstsein für Bäume und die fachlich korrekte Kontrolle vermissen. Vorschnell und manchmal auch mit Absicht werden auch gesunde Bäume abgeholzt. Nach Meinung mancher Fachleute könnten bis zu 90 Prozent aller Fällungen unnötig sein, gerade alte Bäume müssen oft aus Kostengründen weichen.

Technologie Changemanagement

 

Wichtiger ist der Blick in die Zukunft, d.h. die Frage, ob für Immobilien eine Wertsteigerung zu erwarten ist: für solche Zukunftsindikatoren ist wichtig, ob am jeweiligen Standort die Bevölkerung wächst oder schrumpft, wie hoch Leerstandsquote und Arbeitsplatzdichte sind. 

Experten gehen davon aus, dass die höchsten Wertsteigerungen für Immobilien dort zu erwarten sind, wo die Zukunft am besten aussieht: das ist genau dort, wo es ohnehin schon teuer ist. D.h. Standorte mit den bereits höchsten Preisen für Wohneigentum  haben ungeachtet dessen das größte Potential für weitere Steigerungen.

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Performance Leadership

Ähnlich wie mit Aktienkursen wird also auch mit Immobilienpreisen die Zukunft gehandelt, d.h. der Standort München ist so etwas wie die Apple-Aktie. Immobilien sind durchaus keine bombensichere Investition, denn Hauspreise sind ebenso Schwankungen unterworfen wie andere Vermögensklassen.

 Hierbei gibt es oft gravierende Unterschiede: während an einigen Standorten bezahlbarer Wohnraum zur absoluten Mangelware zählt, haben gleichzeitig andere Standorte mit hohen Leerständen zu kämpfen (z.B. Abrissprämien für Eigentümer, die unbewohnte Häuser rückbauen)  Verwaiste Straßenzüge auf dem Land und steigende Kosten für die Verbleibenden stehen auf der anderen Seite sich weiter verstärkenden Urbanisierungstendenzen in den Ballungszentren gegenüber. 

Belegt wird das Ganze durch die regionalen Unterschiede bei der Erschwinglichkeit von Wohnimmobilien: die Schere zwischen schwachen und starken Immobilienmärkten und Standorten öffnet sich weiter 

Gleichwertige Lebensverhältnisse wird (kann) es an einem Standort wie Deutschland nicht geben. Das ist so. Nur sollte (muss) man aus den vorhandenen Unterschieden die richtigen Schlüsse ziehen. Gemeinden bieten ein Paket von Leistungen (Straßen, Schulen, Polizei, Krankenhäuser, Theater, Schwimmbäder u.a.) an. Somit ist klar, dass es nicht überall dieselben Leistungen geben kann. Unternehmen wie Menschen werden versuchen, ihren Standort danach zu wählen, wo ihnen ein solches Paket aus Leistungen am meisten zusagt.

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Development Lifescience

Es gibt  innerhalb von Deutschland ausgeprägte Wanderungsbewegungen (etwa während der neunziger Jahre von Ost nach West oder aktuell vom Land in die Stadt). Der Wettbewerb um Unternehmen und Einwohner soll dazu führen, dass Steuergelder lokal optimiert eingesetzt werden. Die Lebensverhältnisse an einem Ort bestehen also immer aus einem ganzen Bündel von Faktoren: beispielsweise setzt sich das Bündel „München“ aus hohen Löhnen, einem herausragenden Kulturangebot, tollen Restaurants und vielen Einkaufsmöglichkeiten zusammen. Gleichzeitig enthält das gleiche Faktorenbündel aber auch hohe Mieten, tägliche Verkehrsstaus, Lärm und Luftverschmutzung. Im Vergleich dazu gibt das Faktorenbündel „Harz“ ein völlig anderes Bild ab: niedrige Löhne, kleines Kulturangebot, wenig Restaurants und Geschäfte, aber eben auch niedrige Mieten, keine Staus und gute Luft. So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Anforderungen an ein bestimmtes Faktorenbündel: wahrscheinlich zieht es niemanden in den Harz, der jede Woche gerne Weltklasse-Aufführungen in der Oper sehen mag. 

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Unterschiede zwischen den Leistungspaketen einzelner Standorte durch umverteilende Gleichmacherei mit Gewalt einebnen zu wollen, wäre schlichtweg kontraproduktiv. Kommunen, die krampfhaft versuchen würden, so wie andere (tatsächlich oder vermeintlich bessere) zu sein, würden in einem solchen aussichtslosen Wettbewerb ihre wirklichen Chancen verspielen. „Stattdessen sollte sich jede Gemeinde auf ihre Vorzüge besinnen. Sie sollte ihre Stärken strategisch stärken und bekanntmachen. Solche Stärken gibt es überall, selbst in Regionen, die beim Pro-Kopf-Einkommen weit hinten liegen.

Transformation Cash Controlling

Austauschplattformen im ländlichen Bereich: 

Kleinere Milieus der Kultur- und Kreativwirtschaft können sich auch in ländlichen Bereichen bilden wenn dort attraktive Liegenschaften verfügbar sind. Besonders auch dann, wenn kulturelle Angebote beispielsweise in ein regionales touristisches Profil eingebettet werden und mit gastronomischen Angeboten, regionalen Festen u.a. verknüpft werden (z.B. Sommerakademien, Kompetenzzentren, Kunsthandwerk, Restaurierungen, kleinere Messen mit Erlebnischarakter). In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können.

Consulting DataAnalytics

Strategische Überlegungen der Wirtschaftsförderung sollten sich nicht nur auf einen einzigen Zielcluster beschränken. 

Vielmehr könnten dabei immer mehrere mögliche Cluster ins Auge gefasst und verglichen werden. 

Zumal ja von Standort zu Standort unterschiedlich bereits einzelne Cluster-Bausteine vorhanden sein sollten und deshalb im konkreten Fall für die Strategieentwicklung zu berücksichtigen sind.

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Service WorkliveBalance

Eine Standortbilanz stellt Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen. Eine Standortbilanz arbeitet als 360-Grad-Radarschirm für vielseitige Analysen und Beobachtungszwecke, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren in einem übersichtlichen Gesamtrahmen identifiziert, gemessen und abgebildet werden können. Aus den Analysen und Ergebnisse der Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Einfach verständliche Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Sektoren für eine überschaubare Einordnung von Standortfaktoren verstärken die Akzeptanz.

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Standort-Ampel – grün-gelb-rote Faktorensignale:: mit der Bewertung der Standortfaktoren taucht man tief, teilweise bis unter die Oberfläche in das Standortgeschehen hinein. Dabei gibt es keinen Fixpunkt, an dem man alles festzurren könnte. Vielmehr können sich Bewertungsergebnisse sowohl mit dem Standort und Blickwinkel des Betrachters als auch mit dem Betrachter selbst verändern. Je nachdem, wer auf einen Standortfaktor schaut und von wo aus jemand auf einen Standortfaktor schaut, kann dieser in einem anderen Licht erscheinen. Je mehr und intensiver man sich mit Bewertungsfragen beschäftigt, umso mehr wird man zu der Auffassung gelangen, dass es nur schwer möglich ist, den unterschiedlichen Aspekten und Facetten eines Standortfaktors mit nur einer einzigen Bewertungszahl bzw. -dimension gerecht zu werden.  

 

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Management Print Blog

Für Standortbilanzen gibt es keine verbindlichen Vorgaben

Ausführung und Inhalt werden einzig und allein durch Informationsanforderungen des Wirtschaftsförderers und Standortentscheiders bestimmt. 

Wenn also Anwendungsinteresse an diesem Konzept Modell und seiner Vorgehenssystematik besteht, muss jede Kommune,  jeder Standort und jeder Investor eigene Wege gemäß den individuell anzutreffenden Gegebenheiten finden.

Es geht um:

erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des      Standortkapitals

mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt

einfache und gewichtete Standortanalyse

Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes

welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden?

wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus?

welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich             entwickelt?

mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

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EBook Cash Projektmanagement

Ein Standort hat viele Gesichter. Welches aber ist das Richtige? Gibt es überhaupt ein richtiges Gesicht des Standortes? Das komplexe Gebilde eines Standortes ist in eine Vielzahl von Innen- wie auch Außenbeziehungen eingebunden. Wo steht hier die Wirtschaftsförderung? Welches Bild gibt der Standort von außen her gesehen ab? Welches Bild bietet sich hinter der Fassade im Inneren des Standortes? Welches Bild könnte durch die Wirtschaftsförderung wie mitgestaltet werden? Die Entwicklung einer Standortbilanz bietet Anlass und Gelegenheit in sich zu gehen, um herauszufinden, wofür der Standort steht, dass der Standort gewissermaßen seine DNA identifiziert. Dazu muss eine Antwort auf die Frage gefunden werden: was macht den Standort aus? Anders als bei einem Produktmanager, der über umfangreiche Unterlagen verfügt, um für sein Produkt aus dem Stand heraus mit allen nur denkbaren Details Stärken, Schwächen oder Konkurrenten benennen zu können, ist dies für einen Standort mit seinen vielen Facetten ungleich schwieriger.

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Rhein, Main, Neckar - Marketing

Standortprozesse sind komplex und werden von zahlreichen, manchmal nur schwer oder nur indirekt wahrnehmbaren Faktoren beeinflusst, die gelegentlich nicht vorhergesehene oder einkalkulierte Konsequenzen mit sich bringen. Unmöglich, das Standortgeschehen mit allen Facetten ohne Transparenz schaffende Hilfen zu überschauen und quasi nur „aus dem Bauch“ zu steuern. Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ableitet und entwickelt. Es kommt darauf an, diese komplexen Elementarteile und -energien des Standortes ausfindig zu machen, genau zu lokalisieren, möglichst detailliert  quantifizierbar zu machen und die vielfältigen Wirkungs- und Kräftebeziehungen untereinander offenzulegen. Wirtschaftsförderung und Standortanalyse sind eng miteinander verzahnt, d.h. keine der beiden Seiten dieses Begriffspaares ist jeweils ohne die andere richtig handlungsfähig. Beide, d.h. Wirtschaftsförderung und Standortanalyse, bedingen und befruchten sich gegenseitig. Beide Seiten begründen sich auf dem gemeinsamen Fundament der Standortfaktoren. 

Frankfurt, Hanau, BadHomburg - Region

Organisierter Baumfrevel   

Immer wieder kommt es zu Vorgängen, aus denen man ein Muster des rücksichtslosen Umgangs mit Stadtbäumen ablesen kann. Jedenfalls dann, wenn man die Augen nicht mit Absicht verschließt. Manche Kommunen lassen in diesem System des Baumfrevels das nötige Bewusstsein für Bäume und die fachlich korrekte Kontrolle vermissen. Vorschnell und manchmal auch mit Absicht werden auch gesunde Bäume abgeholzt. Nach Meinung mancher Fachleute könnten bis zu 90 Prozent aller Fällungen unnötig sein, gerade alte Bäume müssen oft aus Kostengründen weichen. Sogenannte „Baumpfleger“ arbeiten lieber mit der Motorsäge. Auch wenn sie aus möglicher Unkenntnis heraus, einen Baum etwas leichtfertig als nicht mehr verkehrssicher abwerten. „Permanent wird die gesetzlich vorgeschriebene Verkehrssicherheit von Bäumen für wirtschaftliche Interessen missbraucht. Nicht ausgeschlossen ist, dass nicht nur Verwaltungen sondern selbst Grünflächenämter mitunter gezielt Falschbehauptungen verbreiten, um einen Baum loszuwerden, die Verkehrssicherheit muss dabei als Totschlagargument herhalten. Der Zustand des Waldes wird statistisch erfasst, der von Stadtbäumen dagegen kaum. Der Bestand sinkt, vor allem alte Bäume werden aus dem Stadtbild verdrängt. Bauvorhaben, Leitungsverlegungen und Fällungen aus Sicherheitsgründen haben zu einer starken Reduzierung von Altbaumbeständen geführt. Überall im Land ist das Ergebnis zu sehen: Immer im Winter, bevor die Bäume ausschlagen, kreischen die Motorsägen, wo im Herbst noch prächtige Bäume in den Himmel ragten, klaffen im Frühling traurige Lücken, ganze Alleen und Straßenabschnitte wurden gründlich kahlrasiert, wirken fast wie amputiert.

 

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direkt zur Schule:

https://www.rheinmaingeschichten.de/schule/

 

direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

  

direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

 

Hat die Wirtschaftsförderung einen guten Job gemacht?

Sind Diskussionen über Standortmaßnahmen manchmal mit zu engem, isoliertem Blickwinkel (zu starke Ausrichtung auf Einzelprobleme), mit zu wenig ganzheitlichem Denken geführt worden? War die Bewertung des Standortes in Gesprächen mit Investoren manchmal zu wenig konkret, zu schwammig, überwiegend mit Allgemeinplätzen ausgedrückt? Sind manchmal Schwierigkeiten aufgetreten, wenn man die Beziehungen, Wirkungen, Hebeleffekte, Rückkoppelungseffekten zwischen Standortfaktoren und -maßnahmen vollständig überblicken/überprüfen wollte? Fehlte es in Abstimmungs-/ Moderations-/ Planungsverfahren manchmal an einer gemeinsamen Kommunikationsplattform/ Verständigungsbasis? Wurden manchmal Hilfsmittel vermisst, um mit der komplexen Standortmaterie nicht so eng vertraute Personen (beispielsweise im Rahmen von Diskussionen und Entscheidungsprozessen) möglichst schnell auf einen gemeinsame Informations- und Kenntnisstand bringen zu können? Konnten Strategien, Prioritäten und Potenziale im Zusammenhang mit Standortfragen immer schnell, eindeutig und auf gemeinsamer Kommunikationsbasis definiert und erklärt werden?ilfHilfs

 

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Strategie Performance Standortbeobachtung

Die Standortökonomie weicher Faktoren kann dabei helfen, zunächst allgemein und nebulös erscheinende Aussagen/Angaben zu einem Standort konkret zu hinterfragen und in vertrautere Proportionen (Relationen zu verständlichen Sachverhalten, Wahrscheinlichkeiten ihres Eintretens) zu übersetzen. Standort ist nicht gleich Standort: notwendige Grundstrukturen differieren mit unterschiedlichen Einwohnerzahlen, mit der Siedlungsstruktur und der administrativen Einbindung. Hierfür sind Instrumente notwendig, um zu einer ausgewogenen Betrachtung als Entscheidungsgrundlage zu kommen: Instrumente, mit denen man Entwicklungen steuern kann, die langfristig und damit nachhaltig in die richtige Richtung zeigen. 

 

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen, Jörg Becker, Friedrichsdorf

Ein Beobachterstatus setzt voraus, dass man in der Lage ist, sich mittels eigener Beobachtungen direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen zu machen. Das wichtigste Kapital eines Standortbeobachters ist seine absolute Unabhängigkeit. 

Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann.

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Standortanalyse ohne Millimetermaß: Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, analysierbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten. Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden 

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die 

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

J. Becker Denkstudio

Es geht um: Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, einfache und gewichtete Standortanalyse, Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes, welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischen Erfolgschancen sind insbesondere die Standortfaktoren Bildung, Innovationsfähigkeit, Internationalität, Erreichbarkeit Agglomerationen, Qualifikation Arbeitskräfte, Bildungsniveau, zukunftsträchtige Branchen, städtische Lebensqualität, Diversität, kulturelle Offenheit. Von großer Bedeutung ist in jedem Fall die jeweilige Ausprägung wissensintensiver Wirtschaftszweige, da von diesen die größten Beschäftigungsimpulse ausgehen

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses  Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

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Erfolgsfaktoren der Standortentwicklung: stark vernetztes Wirtschaftssystem, Nutzung Clusterpotentiale, gute demografische Ausgangsbedingungen, positive Übertragungseffekte aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen, Fokussierung auf technologieorientierte und wissensintensive Wirtschaft

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.

Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten. Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen. Ein Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

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Szenarien bieten uns eine Grundlage für die Bewertung potenzieller Resultate in der Zukunft, die im Gegenzug mit darüber bestimmen, welche Entscheidungen wir treffen. Für die Entwicklung von Szenarien verwendete Einflussfaktoren werden von unterschiedlichen Personen(Entscheidern) meistens auch unterschiedlich gewichtet. Im Einzelfall hängt dies wesentlich davon ab, für wie wahrscheinlich man das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses hält. Wer nur ein einziges Szenario entwirft, betreibt kein Risikomanagement. Da er seinen gesamten Einsatz auf ein einziges Ergebnis wettet. Und meint, für ihn gäbe es keine Alternativen. Und er mit Sicherheit zu wissen glaubt, was die Zukunft bringen wird.

Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen geschaffen. Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. Ausgangsfrage: Soll der Standort als Ganzes oder nur in einzelnen Bereichen oder Prozessen betrachtet werden? Voraussetzung für Standortentscheidungen, die für alle Beteiligten, d.h. sowohl für den nachfragenden Investor als auch für den sich anbietenden Standort, zu einem guten und nachhaltig wirtschaftlichen Ergebnis führen ist, dass ein Standortprofil möglichst genau auch das individuelle Anforderungsprofil des Unternehmens abdecken kann. Alle Faktoren des Standortes müssen daher so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen? Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen. Ein weiterer Ansatz für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches könnte sein, eine Standortbilanz auf einen besonders wichtigen Cluster als Multiplikatorzentrale auszurichten, wie beispielsweise nur für die Kreativwirtschaft, den Informationstechnologie-Sektor oder die High-Tech-Wirtschaft. Die Auswahl der Standortfaktoren für den Aufbau einer Standortbilanz-Struktur dürfte ebenfalls je nach festgelegtem Bilanzierungsbereich unterschiedlich ausfallen

Für Standortbilanzen gibt es keine verbindlichen Vorgaben: Ausführung und Inhalt werden einzig und allein durch Informationsanforderungen des Wirtschaftsförderers und Standortentscheiders bestimmt. Wenn also Anwendungsinteresse an diesem Konzept Modell und seiner Vorgehenssystematik besteht, muss jede Kommune,  jeder Standort und jeder Investor eigene Wege gemäß den individuell anzutreffenden Gegebenheiten finden. Es geht um den erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals, um mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt, um sowohl eine Eigenbild- als auch Fremdbildanalyse des Standortes. Und um Fragen wie beispielsweise: Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden? Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus? Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt? Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden?

 

Eine Standortbilanz stellt Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen. Eine Standortbilanz arbeitet als 360-Grad-Radarschirm für vielseitige Analysen und Beobachtungszwecke, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren in einem übersichtlichen Gesamtrahmen identifiziert, gemessen und abgebildet werden können. Aus den Analysen und Ergebnissen der Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Einfach verständliche Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Sektoren für eine überschaubare Einordnung von Standortfaktoren verstärken die Akzeptanz. Die Standortbilanz ist auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen. Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen.

Die Kommune handelt nicht nur als Eigentümer ihrer Liegenschaften, sondern gleichzeitig auch immer im gesamtstädtischen Auftrag. Deshalb spielt die  Kommune bei der befristeten Entwicklung geeigneter Liegenschaften durch kulturwirtschaftliche Nutzungen eine große Rolle. So hat die kommunale Seite mit ihren Vorschlägen und Initiativen zur Mobilisierung von Raumpotentialen eine wichtige Funktion. Als Eigentümer verfügen Kommunen zudem bereits über weitreichende Erfahrungen mit Zwischennutzungen. Um Vielfalt und Qualität des kulturellen Angebots sicherzustellen, müssen die kommunalen Förder- und Vermittlungseinrichtungen ein Augenmerk auf die wirtschaftliche Stabilität der Kleinstunternehmen haben. Die Zwischennutzung von Liegenschaften und ungeplante Flächenbesiedlung erfolgt gleichzeitig mit einer Netzwerkbildung der Kulturschaffenden. Zusätzlich werden Standortgemeinschaften mit unternehmensnahen Dienstleistern (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte, spezielle Handwerker) ergänzt. Austauschplattformen im ländlichen Bereich: Kleinere Milieus der Kultur- und Kreativwirtschaft können sich auch in ländlichen Bereichen bilden wenn dort attraktive Liegenschaften verfügbar sind. Besonders auch dann, wenn kulturelle Angebote beispielsweise in ein regionales touristisches Profil eingebettet werden und mit gastronomischen Angeboten, regionalen Festen u.a. verknüpft werden (z.B. Sommerakademien, Kompetenzzentren, Kunsthandwerk, Restaurierungen, kleinere Messen mit Erlebnischarakter). In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können. Wachtmeisterrolle: Unbelebte Gelände, leere Erdgeschosszonen u.a. ziehen meist unerwünschte Auswirkungen nach sich und senken nicht zuletzt auch den Wert der angrenzenden Immobilien. Erhöhen sich stattdessen durch kulturwirtschaftliche (Zwischen-)Nutzungsformen aber Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum, so können alle Eigentümer profitieren. Die auf dem Areal präsenten Kreativwirtschaft-Mieter übernehmen quasi eine „Wachtmeister“-Rolle. Kulturtourismus durch Imageverbesserung: Dadurch werden Städte für konsumfreudige Touristen attraktiver. Beispielsweise Kunstgalerien, interessante Film- und Ausstellungsangebote als Reisemotiv: Studienreisen zu historischen Gebäuden, Baudenkmälern, Besuch von Museen, Theater u.a. als Reisemotiv, Alltagskultur: Traditionen, Bräuche. Belebung der Innenstädte: Unternehmen der Kulturwirtschaft können in Verbindung mit gastronomischen Angeboten wichtige Frequenzbringer sein. Ortskerne werden in ihrer Funktion und Aufenthaltsqualität gestärkt. Bündelung zu einem kleinteilig strukturierten alltagstauglichen Nutzungsmix (z.B. Buchhandel, CD-Shops, Tanzschulen, Fitnesscenter, Sprachschulen, spezialisierte Einzelhändler, Weinkontore). Hintergrund ist ein dynamischer Strukturwandel der Flächennachfrage bei gleichzeitig zunehmender Nutzungskonkurrenz. Bei Verschiebung von Trends geht es für die Immobilienwirtschaft um deren Auswirkungen auf die direkte Umgebung, d.h. eine intensive Betrachtung der Wechselwirkungen im komplexen Standortgefüge. Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Einflussfaktoren möglichst lückenlos einbezogen werden. In diesem Umfeld bietet eine geeignet strukturierte Standortbilanz eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Kreative, Kulturschaffende, Verwaltungsleitung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können und die notwendigen Dialoge moderiert und nachvollziehbar transparent gemacht werden können.

Ebenso wie das klassische Controlling finanzielle Schieflagen verhindern muss, muss auch das Umweltcontrolling der Früherkennung von umweltgefährdenden Fehlentwicklungen dienen.

Mit Unterstützung des Umwelt-Informationssystems muss das Controlling Entscheidungsgrundlagen liefern, welche Art der Energieversorgung beispielsweise für ein Unternehmen oder einen Produktionsstandort am besten geeignet ist.

Über die Eingabe bestimmter Energie- und Materialmengen, deren Herkunft durch die gesamte Prozesskette hinweg zurück verfolgbar sein muss, sind die entsprechenden Materialfluß- und Energieflussanalysen zu erstellen.

Geplante Einrichtungen zur Energiegewinnung, wie beispielsweise Windkrafträder, Photovoltaikparks u.a.,  geraten

in Konflikt zu Baudenkmälern, u.a. des Weltkulturerbes

Mit der Energiewende gehen gewaltige Landschaftsveränderungen einher, u.a.:

Windräder mit oft enormer Fernwirkung

Photovoltaikanlagen, z.B. mit Einschränkung der Begehbarkeit von Fluren

Biogasanlagen mit den diese voraussetzenden endlosen Maisfeldern und dadurch folgenden Erosionserscheinungen

Für dezentrale Energieerzeugung notwendige neue Energieleitungen und Maststandorte

Maisanbau für Biogasanlagen lässt Felder lange freistehen und fördert Erosionen

Windkraftanlagen stören das Landschaftsbild

Windkraftanlagen brauchen neue Leitungen

Stromtrassen bringen Bauarbeiten auf bis zu 36 Meter Breite mit sich

D.h. die Energiewende hat erhebliche Wirkungsbeziehungen nicht nur direkt auf einzelne Standorte, sondern vor allem auf Standorte untereinander zur Folge

Es entstehen Konflikte zwischen Bodendenkmälern und geplanten Einrichtungen der Energiegewinnung

Nicht an allen Standorten wird der Status quo zu halten sein: man kann keine Käseglocke über weite Gebiete stülpen. Trotzdem gibt es erhebliche Widerstände, wenn die Förderung regenerativer Energie mit Zerstörung von Landschaft bezahlt werden soll

Bei Welterbestätten wurde z.T. auch deren Einbettung in die Landschaft sowie damit zusammen hängende Blickbeziehungen und Panoramen unter besonderen Schutz der UNESCO gestellt.

Der Umgebungsschutz umfasst Pufferzonen einschließlich wesentlicher Blickachsen. Es geht um Fernwirkungen durch große visuell weit wirksame Anlagen wie etwa Windkrafträder oder Photovoltaikparks

Über Welterbestätten hinaus geht es um Baudenkmäler die ggf. landschaftsprägend in einem besonderen Bezug zu ihrer Umgebung stehen.

 

Öko-Bilanzen

verwenden für die Darstellung Mengengerüste aus Stoff- und Energiebilanzen.

Durch Umsetzung der Stoff- und Energieströme in eine Öko-Bilanz gewinnt die Unternehmenssteuerung Einblick in die ökologische Situation des Unternehmens, d.h. im gesamten Herstellungsprozess verborgene Umweltkosten können aufgespürt werden.

 

Stoffe und Produkte wie Rohmaterialien, Hilfsstoffe und Energien werden als Prozess-Input einerseits der Ausbringungsseite in Form von Verpackungen, Produkten oder Emissionen andererseits gegenüber gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer Standortbilanz interessieren alle jene Kriterien, nach denen Unternehmen ihre Entscheidungen für und gegen Neu- bzw. Erweiterungsinvestitionen treffen.

 

Es geht um ein Konzept, das beschreibt/vorgibt, wie sich der Standort anhand der ihn aus-/ kennzeichnenden (immateriellen) Faktoren positionieren will.

 

Hierbei ist die Entwicklung des Standortes das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren.

 

Anhand von sowohl wachstumsbeschleunigenden als auch bremsenden Einflussfaktoren, muss jeder Standort für sich genau analysieren, ob er bisher langsamer oder schneller gewachsen ist, sich besser oder schlechter entwickelt hat, als die Standortfaktoren es ihm erlaubt hätten.

 

 

Die Standortbilanz ist in diesem Zusammenhang ein Instrument, mit dessen Hilfe der Standort eine Schärfung seines Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im Wettbewerb um Investoren und Unternehmen bewirken kann.

 

Die Standortbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können.

 

Aus den Ergebnissen einer Standortbilanz (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) kann der Standort für sich fundierte, abstimmungsfähige  Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen ableiten.

 

Eine Standortbilanz unterstützt in dieser Form die Früherkennung künftiger Chancen und Risiken.

 

Da eine reine Status-quo-Bewertung auf Dauer nicht ausreicht, muss man diese hinsichtlich künftiger Perspektiven des Standortes  erweitern können.

 

Eine solche Standortbilanz ist auf einer auch in der Wirtschaft gängigen Systematik aufgebaut und kommt daher der Denkweise von potenziellen Investoren entgegen.

 

 

Eine solche Standortbilanz könnte nicht zuletzt auch als breite Kommunikationsplattform für individuelle Entwicklungsmaßnahmen des Standortes eingesetzt werden.

Wirtschaftsförderung befasst sich, möglichst in gestaltender Weise, mit Standortfaktoren.

 

Wirtschaftsförderung zählt aber selbst zu einem der erfolgsrelevanten Standortfaktoren.

 

Wirtschaftsförderung ist somit eng mit dem Blutkreislauf des Standortes verbunden.

 

Man hat es mit einem Geflecht aus dynamischen, sich gegenseitig beeinflussenden Wirkungsbeziehungen zu tun.

 

Jedoch wäre diese komplexe Struktur kein Entlastungsgrund für plan- und zielloses Handeln.

 

Der Standort wäre also gut beraten, sich ein umfassendes Rahmengerüst zu schaffen, innerhalb dessen zukünftige Entwicklungen auf einer einheitlichen Kommunikationsplattform mit einer durchgängig bruchfreien Systematik diskutiert, abstimmfähig gemacht und dann auch entschieden werden könnten.

 

Eine Möglichkeit hierzu bietet die ebenso umfassende  wie transparente Vorgehensweise mit Hilfe einer Standortbilanz.

 

 

Auf Grundlage nachfolgender Orientierungspunkte lassen sich Verbindungen und Überleitungen zwischen Wirtschaftsförderung und Standortbilanz analysieren und entwickeln:

 

Positionierung im Gesamtzusammenhang

Rollenverständnis nach Machbarkeit

Das Faktorengerüst, auf dem der Standort ruht

 

Situation aus dem Blickwinkel einer Standortbilanz

Wie ist es um Mittelstandorientierung bestellt ?

Umsetzung der Qualitätsprofile in 4-Feld-Portfolios

 

Bürokratieabbau des Gründungsprozesses

Existenzgründung im Wirkungsfeld des Standortes

Wirtschaftsförderung-Motto: einfacher gründen

Taktische Orientierungshilfen

 

Person des Gründers als Wertetreiber

Geschäftskonzept im Szenario-Trichter

 

Kapital der Kundenbeziehungen

Liquidität mit Sicherheitspolster

Intellektuelles Kapital als Stärke

Risiko mit Augenmaß

Potential-Hinweise aus der Standortbilanz

 

Existenzgründungen sind praktisch die Keimzelle und das Saatgut für das lebendige Fortbestehen des Standortes.

 

Sie ergänzen und erneuern reife Marktsegmente, sie erschließen Ideenpotentiale und eröffnen neue Chancen nicht nur für sich selbst, sondern nicht zuletzt auch für den Standort als Ganzes.

 

Wenn also Wirtschaftsförderung in seinem eigentlichen Sinn seiner beiden Worthälften verstanden werden soll, so könnte dieses bestens als flexibel agierendes Tandem mit den Existenzgründungen gelingen.

 

 

Der große Ballungsraum Rhein-Main bildet von Frankfurt bis hin nach Mannheim eine zusammenhängende Wirtschafts- und Kulturzone.

 

Ein Wirtschaftsraum orientiert sich an dem ihm innewohnenden Beziehungsgeflecht.

 

Administrativ gesteckte Grenzen spielen im Vergleich hierzu eine eher weniger bedeutsame Rolle.

 

Im Großraum Rhein-Main-Neckar überschneiden sich zwei Metropolregionen, von denen bereits jede für sich gesehen über ein hohes Wirtschaftspotential verfügt.

 

Schlussfolgerung hieraus: die Metropolregionen an Rhein-Main und Neckar können nicht getrennt voneinander gedacht werden

 

Die räumliche Nähe von Firmen und Einwohnern vernetzt über Kooperationen und persönliche Kontakte die Pendlerräume

 

Der eng vernetzte Großraum Rhein-Main und Neckar umfasst die Standorte

Hanau

Frankfurt

Mainz

Ludwigshafen

Heidelberg

Darmstadt

 

Südhessen sei weder in die eine noch in die andere Metropolregion so richtig integriert. Darmstadt hat so etwas wie eine Scharnierfunktion zwischen beiden Regionen

 

In einem solchen Agglomerationsraum wie Rhein-Main-Neckar können Teilregionen nicht mehr isoliert, sondern müssen im Kontext mit der Gesamtregion betrachtet werden.

 

Interdependenzen lassen sich u.a. auch mit dynamischen Wirkungsnetzen von Standortbilanzen darstellen

 

Vor einem wirtschaftlichen Hintergrund geht es um

 

Wertschöpfungsketten

Lieferbeziehungen

Standortentscheidungen Firmen

Standortentscheidungen Haushalte

Unternehmensstrategien

Clusterbeziehungen

Arbeitsmärkte

Pendlerströme

u.a.

 

Bei Erfolgsfaktoren dichter Wirtschaftsräume spricht man u.a. von knowledge spillovers (Austausch von Ideen und Wissen) oder urbanization economics (Agglomeration von Firmen aus verschiedenen Industrien)

 

Der Wirtschaftsraum Rhein-Main-Neckar verfügt über starke Gravitation.

 

Die Agglomerationskräfte innerhalb einer Metropolregion verstärken sich gegenseitig (self reinforcing effects)

 

Dabei entstehende Kostenvorteile werden an die im Wirtschaftsraum vernetzten Firmen weitergegeben

 

Innerhalb eines durchschnittlichen Fahrzeitpuffers von 50 Minuten gibt es Bereitschaft, zum Arbeitsplatz zu pendeln

 

Der Rhein-Main-Neckar-Raum weist intensive Pendelbeziehungen auf und bietet damit die Möglichkeit, sich über eine große Fläche hinweg anzusiedeln

 

Kaum ein anderer Ballungsraum kann auf eine mit der Rhein-Main-Neckar-Region vergleichbare ökonomische Verflechtung verweisen

 

Über die gemeinsame Nutzung der speziellen Ressourcen einer Metropolregion können Kostenvorteile erzeugt werden und diese wiederum innerhalb des Clusters weitergegeben werden

 

Das gute Entwicklungspotential der innerhalb der Rhein-Main-Neckar-Region liegenden Standorte ist die eine Seite

 

Die Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale ist die andere Seite, die von den vor Ort verantwortlichen Standortakteuren nicht nur erkannt, sondern konsequent umgesetzt werden müsste

 

 

J. Becker Denkstudio

Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die

Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten.

 

Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument der Standortbilanz dar, mit dem sich eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt: mit dem Konzept der Standortbilanz lässt sich zudem eine Systematik anwenden, die auch zu den (zahlenorientierten) Denkstrukturen des Finanzbereichs passt.

 

Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen,

Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg

transparenter: die Verwendung der Standortressourcen wird dokumentiert und Zielerreichungen hieraus werden bilanziert.

 

Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt.

 

Wichtige Komponenten einer Standortbilanz sind u.a.

 

Standortfaktoren sind Wachstumsfaktoren

Erfolgskritischer Umgang mit „weichen“ Ressourcen des Standortkapitals

Mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt

Einfache und gewichtete Standortanalyse

Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes

 

Ausgangssituation und Geschäftsumfeld des Standortes

Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden ?

Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus ?

Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt ?

Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden ?

Angebots- und Nachfrageseite im Markt der Standorte

Klassifizierung der Standortfaktoren

 

Standort-Geschäftsprozesse (GP)

Bilanzierung Standortfaktoren (immaterielle „weiche“ Faktoren)

STEK-Standortentwicklungskonzept, STEL-Standortleitbild

Standort-/Citymarketing – Vermarktung von Standortressourcen

Wirtschaftsförderung–Akquisition ansiedlungsinteressierte Firmen

Wirtschaftsförderung-Bestandspflege ortsansässige Firmen

 

Standort-Geschäftserfolge (GE)

Existenzgründungs-/Beratungshilfen, regionale Förderprogramme

Nähe zur Forschung und Entwicklung, High-Tech-Strategien

Standort-Kostenfaktoren und Steuerkonditionen

Attraktivität, Image, Rahmenbedingungen des Standortes

Haushaltslage, finanzielle Handlungsspielräume

 

Standort-Humankapital (HK)

Einwohnerstruktur, soziales Umfeld, Sicherheit

Kaufkraft, verfügbare Einkommen, Konsumverhalten

Intellektuelles Wissenskapital, Kompetenznetzwerke

Arbeitskräftepotential, verfügbare Fachqualifikationen

Leistungs-, Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung

 

Standort-Strukturkapital (SK)

Gewerbeimmobilienpotentiale, Büroflächen

Wohn-, Freizeit-, Erholungsangebote

Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten

Gesundheits-, Versorgungs-, Betreuungseinrichtungen

Bildungs-, Kultureinrichtungen

 

Standort-Beziehungskapital (BK)

Verkehrs-, Logistikanbindungen

Standort-Benchmarking, Kooperationsbeziehungen

Clusterbildung, Branchenbeziehungen

Kongresse, Messen, Tagungen, Internet

Beziehungen Wirtschaft zu Wissenschaft

 

Bewertung und Messung der Standortfaktoren

Selbstbewertung  als Schlüssel für Verbesserungsmaßnahmen

Bewertungsfragen und -Bewertungsbegründungen

Überprüfung der Standortpotentiale durch Messung mit Indikatoren

Zuordnung von Indikatoren auf Standortfaktoren

 

 

Wirkungsbeziehungen zwischen Standortfaktoren

Analyse der Wirkungsstärke von Standortfaktoren

Analyse der Wirkungsdauer von Standortfaktoren

 

Analysen und Auswertungen der Standortbilanz

QQS-Portfolio des Standortes

QQS-Balkendiagramm mit Ampel-Bewertungssystem

Bewertung der Standortfaktoren anhand QQS-Profildiagramm

Potential-Portfolio verdeutlicht Entwicklungsoptionen des Standortes

Eine Standortbilanz maßgeschneidert zusammenstellen

Zusammenstellung der Standortbilanz als internes Managementinstrument

Zusammenstellung der Standortbilanz als externes Berichtsinstrument

Struktur und Aufbau einer Standortbilanz im Übersichts-Schema

 

Fazit und Maßnahmen zur Standortbilanz

Fazit

Maßnahmen

Erfassung der Standort-Rahmenbedingungen

 

Ausblick und Nutzenaspekte zur Standortbilanz

Ausblick

Nutzenaspekte

Neue Erkenntnisse gewinnen

Moderation und Kostensenkung der Planungsverfahren

Erfolgshebel für die Standortwerbung um die Gunst von Unternehmen

Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit der planenden Verwaltung

Informationsquellen

 

Arbeitsprogramm für die praktische Umsetzung

 

 

 

Potenziale der Wirtschaftsförderung liegen u.a. in kompetenzfeldorientierten (Konzepte, Pläne, Management) Clusterkonzepten. Die Herstellung einer notwendigen Cluster-/ Netzwerkdichte kann durch Aufbau/ Förderung einer entsprechenden Dienstleistungsinfrastruktur, Etablierung eines Cluster-/ Netzwerkdialogs oder die Entwicklung einer spezifischen Cluster-Marke (Brand)

unterstützt werden. Bei diesen Vernetzungsaktivitäten muss ein ausgewogener Weg zwischen Koordination und Konkurrenz der beteiligten Akteure gefunden werden. Cluster werden nicht nur über Technologien (z.B. Verkehrstechnik, Biotechnologie, Medizintechnik, Umwelttechnologie u.a.) definiert. Beispiele hierfür sind Clusterinitiativen auch in den Bereiche wie beispielsweise

Bildung, Gesundheitswirtschaft, Ernährungswirtschaft u.a. Auch können zwischen bisher separaten Kompetenz- und Technologiefeldern Schnittmengen identifiziert und für neue Clusterentwicklungen genutzt werden.

 

Dabei hat sich bereits eine Vielfalt von lokalen und regionalen Clusterinitiativen entwickelt, die sich allerdings hinsichtlich Finanzierung, räumlichem Zuschnitt, Kooperationsformen u.a. unterscheiden. D.h. Clusterinitiativen keine „nice-to-have“- Schönwetter-Veranstaltungen der Wirtschaftsforderung, sondern

sind häufig zuallererst eine Reaktion auf Strukturwandel, Krisen u.a. In jedem Fall ist die Clusterpolitik aber ein wichtiger Baustein innerhalb der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung und im Rahmen einer strategischen Neuaufstellung unverzichtbar. Erfolgreiche Cluster legen dabei eine starke Betonung  auf Stärkung der Vertrauensbildung zwischen beteiligten Akteuren und setzen auf eine gesunde Mischung aus ehrgeizigen (Langfrist-)Zielen und schnellen Teilerfolgen. Das Clustermanagement benötigt zusätzlich zu harten auch weiche Informationen.